renken
Erscheinungsbild
renken Vb.
- ‘drehend hin- und herbewegen’,
- ahd. birenken ‘verrenken’ (10. Jh.),
- mhd. renken ‘drehend ziehen, hin- und herbewegen’ (mit geschwundenem w-Anlaut),
- aengl. wrencan ‘drehen, Ränke schmieden’,
- engl. to wrench ‘einen Ruck geben, reißen, entwinden, drehen, verrenken, verstauchen’
- läßt sich
- mit dem unter Ränke (s. d.) behandelten Substantiv
- und arger. mit
- aind. abhivlaṅgáḥ ‘Schlinge’,
- lat. ringī ‘den Mund aufsperren, die Zähne fletschen (mit unwilligem Kräuseln der Nase)’,
- lit. reñgtis ‘sich schwerfällig bücken, sich krümmen’, dann ‘sich rüsten, sich vorbereiten’
- auf uig. *u̯reng- zurückführen.
- Nicht nasaliert vergleichen sich