aus AufEinWort, der freien Forschung
schleich-en Nwf. schleich
▷ sch-leich, (sleig),
ahd.-deu. ‘
schleimig,
gleiten,
glätten’
schleichen Vb. ‘sich geräuschlos, langsam und unbemerkt fortbewegen’,
- Ww
- ahd. slīhhan (9. Jh.; vgl. furislīhhan, 8. Jh.),
- mhd. slīchen ‘leise gleitend gehen, feierlich schreiten’,
- mnd. slīken
- führen mit isl. slíkja ‘glätten’,
- den unter Schlick (s. d.) genannten Formen
- und außergerm. mit
- griech. lígdēn (λίγδην) ‘oberflächlich berührend, streifend’, lígdos (λίγδος) ‘Reibstein, Mörser’,
- air. fosligim ‘beschmiere’,
- aslaw. slьzъkъ,
- russ. (landschaftlich) slízkij (слизкий) ‘schlüpfrig, glatt, schleimig’
- auf ie. *(s)leig̑- ‘schleimig, gleiten, glätten’ (s. schlecht, schlicht), eine Erweiterung der auch anlautendes s- aufweisenden Wurzel ie. *lei- ‘schleimig, durch Nässe glitschiger Boden, ausgleiten, worüber hinschleifen oder hinstreichen’ (s. Schleim, Leim, Lehm).
- – Schleichen