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„äu“ – Versionsunterschied

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Die Seite wurde neu angelegt: „<div class="zenoCOMain"> == Äu == <div class="zenoCOAdRight"><ins class="adsbygoogle adsbygoogle-noablate" data-ad-client="ca-pub-2678391992761616" data-ad-height="250" data-ad-slot="4978495308" data-ad-width="300" data-adsbygoogle-status="done"><div id="aswift_0_host"><br></div></ins></div><p>[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0463 [463]] '''Äu''', gleichfalls ein Doppellaut, welcher in der Aussprache von dem eu und ei gehörig zu unte…“
 
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<div class="zenoCOMain">
[[ä-]] + [[-u]]<div class="zenoCOMain">
== Äu ==
== äu, Äu<ref>Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 463. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000032409; Lizenz: [http://www.zeno.org/Zeno/-/Lizenz%3A+Gemeinfrei Gemeinfrei]; Faksimiles: [http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0463 463]; Kategorien: [http://www.zeno.org/Kategorien/T/Lexikalischer+Artikel Lexikalischer Artikel]</ref> ==
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<div class="zenoCOAdRight"><ref>[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0463 [463]]</ref>'''Äu''',  
 
* gleichfalls ein Doppellaut,  
** welcher in der Aussprache von dem ''[[eu]]'' und ''[[ei]]'' gehörig zu unterscheiden ist.  
* Er findet sich nur in solchen Wörtern,  
** welche in der Stammsylbe ein ''[[au]]'' haben,  
** und in der Biegung und Ableitung den Umlaut bekommen:  
*** Haus, Häuser,  
*** Glaube, gläubig,  
*** außer, äußern,  
*** schlaudern das Neutrum, schläudern das Activum,  
*** läugnen, von dem alten Oberdeutschen laugnen.  
* Daß dieses äu kein Dreylaut ist,  
** erhellet aus dem was bey dem [[ä]] gesagt worden.  
** Statt dessen ''aü'' schreiben zu wollen, ist eine unnütze [[Grille (Denken)|Grille]],  
*** weil auf keiner Seite etwas dabey gewonnen,  
*** und daher der allgemeine Gebrauch ohne alle Noth verletzet wird.  
** S. auch die Orthogr. Th. 1, S. 144.
</div></div>

Aktuelle Version vom 28. Dezember 2023, 11:25 Uhr

ä- + -u

äu, Äu[1]

[2]Äu,
  • gleichfalls ein Doppellaut,
    • welcher in der Aussprache von dem eu und ei gehörig zu unterscheiden ist.
  • Er findet sich nur in solchen Wörtern,
    • welche in der Stammsylbe ein au haben,
    • und in der Biegung und Ableitung den Umlaut bekommen:
      • Haus, Häuser,
      • Glaube, gläubig,
      • außer, äußern,
      • schlaudern das Neutrum, schläudern das Activum,
      • läugnen, von dem alten Oberdeutschen laugnen.
  • Daß dieses äu kein Dreylaut ist,
    • erhellet aus dem was bey dem ä gesagt worden.
    • Statt dessen aü schreiben zu wollen, ist eine unnütze Grille,
      • weil auf keiner Seite etwas dabey gewonnen,
      • und daher der allgemeine Gebrauch ohne alle Noth verletzet wird.
    • S. auch die Orthogr. Th. 1, S. 144.
  1. ↑ Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 463. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000032409; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 463; Kategorien: Lexikalischer Artikel
  2. ↑ [463]