„I Ging“ – Versionsunterschied
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Version vom 31. März 2026, 09:40 Uhr

Das Yijing, chinesisch 易經 / 易经, Pinyin 'Yìjīng', frühere deutsche Transkription:[Anm. 1] I Ging, deutsch Das Buch der Wandlungen, ist im Kern ein antikes chinesisches Handbuch zur Orakelbefragung und der bekannteste der klassischen konfuzianischen Texte. Seine Entstehung führt die chinesische Legende in das 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. Nach heutigem Kenntnisstand jedoch wurde der älteste Teil des Buchs wahrscheinlich in den letzten beiden Dekaden des 9. Jhdts. v. Chr. kompiliert,[1] weitere Teile wurden in den Jahrhunderten vor der Zeitenwende ausgearbeitet und hinzugefügt.
Die Texte und Bilder des Yijing wurden im Laufe von 2800 Jahren auf vielfältige Weise interpretiert: als kosmologische Prinzipien, als Richtschnur für ethisches Verhalten, als Sinnbilder von Lebens- und Entscheidungssituationen, als universale anthropologische Erfahrungen und als Wegweiser zu psychologischen und tiefenpsychologischen Einsichten.[2] Bis heute gilt das Yijing sowohl als „die Essenz chinesischen Denkens und Wissens“[3] als auch „im Zuge seiner globalen Bedeutung … als Kulturgut zahlreicher Generationen und Gesellschaften, sodass sich vielfältige Deutungen herausgebildet haben. Es hat einen festen Platz in der Weltliteratur.“[2]
Aufbau des Yijing
siehe: I Ging/Aufbau des Yijing
Geschichte und Überlieferungen
siehe: I Ging/Geschichte und Überlieferungen
Die Elemente des Yijing
siehe: I Ging/Die Elemente des Yijing
Darstellung der Hexagramme am Computer
Die 64 Hexagramme sind bereits im Unicode-Zeichensatz enthalten, müssen auf unicodefähigen Betriebssystemen (dies sind praktisch alle nach 2000 erschienen Betriebssysteme) also nicht gezeichnet, sondern können wie normaler Text eingegeben werden. Die Hexagramme besitzen die Zeichennummern 4DC0 bis 4DFF.[4]
Rezeption des Yijing im Fernen Osten
Die ersten Zeugnisse des Umgangs mit dem Schafgarbenorakel und kreative Deutungen der Antwort finden sich im Zuozhuan. Darin sind auch Beispiele enthalten, wie allein die Reflexion über die Sprüche durch Analogieschluss Situationen verstehen lässt. So wurde also schon damals das Zhou Yi als 'Weisheitsbuch' betrachtet.[1] Es bildete die folgenden 2000 Jahre einen bedeutsamen Ausgangspunkt für alle philosophischen Richtungen Chinas. Jeder maßgebliche Philosoph nahm dazu Stellung, sodass die Zahl der Kommentare Legion wurde.[5] In der Han-Zeit, nach der Kanonisierung des Yijing, entwickelten sich zwei Schulen:[6][7] die Bilder-und-Zahlen-Lehre (Xiangshuxue), welche kosmologische und mathematische Prinzipien erkundete, die dann auf gesellschaftliche Verhältnisse übertragen wurden. Sie befasste sich nicht nur mit den logischen Mustern des Yijing, sondern auch mit den in der Großen Überlieferung, Erstes Buch, 11. Kapitel, 8. Abschnitt erwähnten Tafeln, die der Legende nach aus dem Huang He und dem Luo-Fluss hervorkamen, und versuchten, beides in Übereinstimmung zu bringen. Mit diesen Zahlenspekulationen verbanden sie den Anspruch, eine Art Weltformel zu finden.[5] Die andere Schule war die Bedeutungs- oder Gehaltslehre (Yilixue), die eine Erweiterung und Verfeinerung der Auslegungstechniken erstrebte. Wichtige Vertreter waren Ma Rong (馬融 79–166) und Zheng Xuan (鄭玄, 127–200), dessen Text über das Yijing jedoch verloren ging. Ganz anders einer der bedeutendsten Exegeten überhaupt, Wang Bi (王弼, 226–249), der sich wieder dem Text selbst und den sich daraus ergebenden bildlichen Vorstellungen zuwandte und sie als Ausdruck von Ideen (意, 'yì') auffasste, die es zu entschlüsseln gebe. Damit schuf er die Grundlage für eine neue Auslegungstradition, die tausend Jahre lang Gültigkeit behalten sollte.[1][8] In seiner Nachfolge standen Han Kangbo (332–380) sowie Kong Yingda (孔穎達, 574–648) mit seinem Kommentar Die Richtigstellung der Bedeutung (Zheng Yi).[9] Sogar im chinesischen Buddhismus spielte das Yijing eine Rolle, indem sich die buddhistischen Gelehrten darauf stützten, um ihre Ideen zu erläutern.[10] Mit der Abkehr vom Buddhismus und dem Wiederaufleben konfuzianischen Gedankenguts ab der Song-Zeit wurden die Auslegungstraditionen der Han-Zeit wieder aufgenommen. Cheng Yi (程頤, 1033–1107), der Wang Bi folgte, und Zhu Xi (朱熹, 1130–1200), den mehr der divinatorische Aspekt interessierte, schrieben wichtige Kommentare; der von Zhu Xi war bis 1905 Teil der Beamtenprüfungen. Liu Mu (劉牧 1011?–1064) und der bereits oben erwähnte Shao Yong wandten sich erneut den mathematisch-logischen Aspekten des Yijing zu. Sie und andere entwarfen alle möglichen Reihenfolgen, Kreise, Diagramme und magischen Quadrate, unter anderem, um die Numerologie des Yijing mit den Fünf Wandlungsphasen zu verknüpfen.[6] Während der Ming-Zeit war es vor allem Lai Zhide (1525–1604), der sich auf die Interpretationen aus der Han-Zeit stützte; mit seiner textkritischen Untersuchung Yijing Lai zhu tujie wies er aber auch Mängel im überlieferten Text nach. Ein buddhistischer Mönch, Ouyi Zhixu (1599–1655) schrieb einen Kommentar (Zhouyi chanjie), mit dem er versuchte, anhand des Yijing den Buddhismus mit dem Konfuzianismus auszusöhnen.[6] Im Jahr 1715 ließ Kaiser Kangxi eine von seinem Sekretär kommentierte Neuausgabe des Yijing unter dem Namen Zhouyi zhezhong drucken. Die in der Qing-Zeit weiter verfolgten Zahlenspekulationen führten dazu, gedankliche Systeme, wie chinesische Musik, Medizin, Astrologie, Geomantik (besser bekannt unter dem Namen Fengshui) und anderes auf die Struktur des Yijing und jene Tafeln aus dem Huang He und dem Luo-Fluss zurückzuführen; manches dabei scheint freilich weit hergeholt. Daneben begannen die chinesischen Gelehrten, die archaische Sprache des Yijing zu erforschen, kamen aber wenig voran, da ihnen das Vergleichsmaterial fehlte. Erst die aufgefundenen Orakelknochen mit ihren Inschriften erlaubten, das Zhou Yi in seinem historischen Kontext zu studieren. Zu den ersten chinesischen Philologen, die im 20. Jahrhundert die Originalbedeutungen der Schriftzeichen enträtselten, gehörten Gu Yiegang (1893–1980) und sein Schüler Li Jingchi (gestorben 1968), sie lösten eine Welle von textkritischen chinesischen Publikationen aus, die kontrovers diskutiert wurden und werden.[1]
Mit dem Ende des Kaiserreiches verlor das Yijing seine Bedeutung als zentrales Werk der politischen Philosophie, blieb aber zunächst weiterhin kulturell einflussreich. Im heutigen China wird der Text dagegen kaum mehr in breiteren Kreisen gelesen und gilt als weithin unverständlich.[11] Die volkstümliche Benutzung des Yijing als Orakelbuch nahm mit den politischen und sozialen Verwerfungen der chinesischen Gesellschaft im 20. Jahrhundert ebenfalls kontinuierlich ab.
Im 6. Jahrhundert gelangte das Yijing nach Japan, begünstigt dadurch, dass die Gebildeten chinesisch lesen konnten. Größere Wirkung entfaltete es dort aber erst tausend Jahre später, in der Edo-Ära, die konfuzianisch geprägt war. Bald durchdrang es die japanische Kultur und beeinflusste sogar die Wissenschaften. Auch nach Korea und Vietnam fand das Yijing seinen Weg und wirkte dort auf gleiche Weise.[12]
Rezeption im Westen

1687 gelangte die erste Kunde vom Yijing nach Europa, und zwar durch eine Teilübersetzung ins Lateinische des Jesuiten Richard Couplet S.J. Die erste vollständige lateinische Übersetzung durch den Jesuiten Jean-Baptiste Régis erschien 1834–1839 in Deutschland.[13] Im englischsprachigen Raum fand die 1882 vorgelegte Übersetzung des Sinologen James Legge (1815–1897) Verbreitung.[14] Doch mit ihren vielen Einschüben im Text gab sie kaum die literarischen Qualitäten des Originals wieder. Erst durch Richard Wilhelms bahnbrechende Übertragung ins Deutsche, erschienen 1924 im Diederichs Verlag und vielfach wieder aufgelegt, interessierte sich ein größeres Publikum für das Yijing. Wilhelm, ursprünglich als Pfarrer und Missionar nach Quingdao entsandt, hatte einen Kreis von chinesischen Intellektuellen um sich geschart, und vor allem sein „verehrter Lehrer Nau Lai Süan“ (Nao Lai Xuan, 1843–1921) wurde Mitarbeiter bei seiner Übersetzung.[15] Obwohl mit Mängeln behaftet,[Anm. 2] wurde diese deutsche Ausgabe wiederum in viele andere Sprachen übersetzt. Als 1950 eine begüterte Amerikanerin eine von Cary F. Baynes besorgte Übersetzung des Wilhelmschen Textes ins Englische finanzierte,[16] wurde das Yijing in den westlichen Ländern endgültig zum am meisten verbreiteten chinesischen Buch. Der Erfolg beruhte darauf, dass Wilhelm in seinen umfangreichen Erläuterungen als erster das Yijing einerseits als hohes chinesisches Kulturgut vermittelte, andererseits als ein zeitloses Buch, das der ganzen Menschheit etwas zu sagen hat.[10] Das Yijing übte in der Folge einen gewissen Einfluss auf die Jugendkultur der 1960er und 1970er Jahre und die New-Age-Bewegung der 1980er Jahre aus, da es der westlichen Rationalität entgegengesetzt zu sein scheint. So entstanden eine Reihe von Neuinterpretationen, die sich mal mehr, mal weniger an den Text hielten und zuweilen zum Neureligiösen tendierten.[2][17] In den vergangenen Dekaden wandten sich westliche Sinologen den Arbeiten der chinesischen Philologen zum Yijing zu und präsentierten Übersetzungen, die wiedergeben wollen, wie das Zhouyi zu seiner Entstehungszeit verstanden wurde. Hier sind in erster Linie Richard Rutt, Richard A. Kunst und Edward L. Shaughnessy für den englischen und Dennis Schilling für den deutschen Sprachraum zu nennen.
Interkulturelle Bezüge
Bereits manche Jesuiten sahen im Yijing Ähnlichkeiten zur Bibel und zur Kabbalah.[10] Gottfried Wilhelm Leibniz, der von Joachim Bouvet Shao Yongs Grafik der Hexagramme erhalten hatte, glaubte, seine Erfindung des binären Zahlensystems vorweggenommen zu sehen, woraus er (fälschlicherweise) auf eine hochentwickelte altchinesische Mathematik schloss.[11] Im 20. Jahrhundert gab es verschiedene Ansätze, Parallelen zwischen den Aussagen des Yijing und den Ergebnissen der westlichen Naturwissenschaften aufzufinden und beide Erkenntniswege füreinander fruchtbar zu machen. Von chinesischer Seite wurde auf die Entsprechungen des Yijing zu Teilgebieten der Mathematik hingewiesen.[18] Der Quantenphysiker Niels Bohr ließ sich von der Yin-Yang-Komplementarität inspirieren und lernte die Intuition als Erkenntnismittel zu schätzen.[19] Auf dem Gebiet der Biologie wurde versucht, Zusammenhänge zwischen den 64 Hexagrammen und den ebenfalls 64 Möglichkeiten der Tripletts des genetischen Codes aufzufinden.[20]
Der Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung erforschte die Funktionen des Unbewussten nicht nur an seinen Patienten, sondern auch in Mythen und bildhaften Mysterien vergangener Zeiten und so auch im Yijing, das er früh durch die Übersetzung von James Legge kennenlernte. Er fand darin Bestätigung für seine Theorien des Kollektiven Unbewussten, der Archetypen und des Prinzips der Synchronizität.[21] Später hatte er regen gedanklichen Austausch mit Richard Wilhelm. In seinem Nachruf auf Wilhelm (1930) verwendete er den Begriff erstmals öffentlich:[22]
„Die Wissenschaft des I Ging beruht nämlich nicht auf dem Kausalprinzip, sondern auf einem bisher nicht benannten – weil bei uns nicht vorkommenden – Prinzip, das ich versuchsweise als synchronistisches Prinzip bezeichnet habe.“
Für die 1950 in den USA erschienene englische Übersetzung schrieb Jung ein aufschlussreiches Vorwort, in dem er sein Verständnis des Yijing darlegt.[23] Mit der Orakelpraxis vertraut, wagte er den Versuch, ein Orakel zu werfen, bevor er mit dem Schreiben dieses Vorworts begann. Die Frage lautete: 'Was denkst du, Yijing, über dich selbst in der gegenwärtigen Situation, also 1950?' Die Antwort war Hexagramm 50, „Der Tiegel“ (鼎, 'dǐng') mit Wechsel des 2. und 3. Strichs, als Wandlungshexagramm also 35, „Der Fortschritt“ (晉, 'jìn'). „Tiegel“ meint die dreifüßigen Bronzekessel, die zur Entstehungszeit des Yijing zur Bereitung und zum Servieren ritueller Speisen benutzt wurden. Seine ausführliche Deutung dieses Resultats im Vorwort fasst Jung abschließend so zusammen:
“In answer the I Ching tells me of its religious significance, of the fact that at present it is unknown and misjudged, of its hope of being restored to a place of honor […] The I Ching therefore faces its future on the American book market calmly and expresses itself here just about as any reasonable person would in regard to the fate of so controversial a work. This prediction is so very reasonable and full of common sense that it would be hard to think of a more fitting answer.”
„Als Antwort sagt mir das Yijing etwas über seine religiöse Bedeutung, über das Faktum, dass es zur Zeit unbekannt und verkannt sei, über seine Hoffnung, wieder auf einen Ehrenplatz gesetzt zu werden … Das Yijing sieht also seiner Zukunft auf dem amerikanischen Buchmarkt ruhig entgegen und drückt sich dabei so aus, wie jede vernünftige Person es in Bezug auf das Schicksal eines solch umstrittenen Werks tun würde. Diese Voraussage ist so vernünftig und voll guten Menschenverstands, dass man sich kaum eine passendere Antwort vorstellen kann.“
Das Yijing in Musik und Literatur
Der Schweizer Komponist Alfons Karl Zwicker komponierte „Secretum“ (2006–2007), acht Stücke nach den Trigrammen des Yijing für Violoncello und Kontrabass. John Cage schuf „Music of Changes“ (1951) und weitere Werke, die auf dem Zufallsverfahren, ähnlich dem Orakel, basieren. Auf dem von der britischen Rockgruppe Pink Floyd 1967 veröffentlichten Album The Piper at the Gates of Dawn befindet sich ein Song mit Namen Chapter 24, der Textbausteine der englischen Übersetzungen von Wilhelm/Baynes und James Legge beinhaltet. Auch die Entstehung des Beatles-Song While My Guitar Gently Weeps war vom Yijing beeinflusst.
Ein großer Bewunderer des Yijing war Bob Dylan. Er wies in einigen seiner Songs auf das Orakel und auf die in dem Buch enthaltenen Weisheiten hin und machte es so auch vielen Menschen bekannt, die sich sonst nicht damit befasst hätten. In einem Interview sagte er einmal:
Hermann Hesse beschreibt in seinem Roman Das Glasperlenspiel eine Orakelprozedur. In der 1962 erschienenen Dystopie The Man in the High Castle (deutsch: „Das Orakel vom Berge“) von Philip K. Dick wird Bezug auf das Yijing genommen.
Siehe auch
Übersetzungen ins Deutsche
- Richard Wilhelm: I Ging. Das Buch der Wandlungen. Übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm. Eugen Diederichs Verlag, Jena 1924 (siehe Weblinks); Neuauflage Düsseldorf/Köln 1978; neu herausgegeben von Ulf Diederichs. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2005, ISBN 3-424-00061-2.
- Georg Zimmermann: I Ging, Das Buch der Wandlungen. Patmos Verlag, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-491-72511-9 (Neubearbeitung der Wilhelmschen Übersetzung).
- Dennis R. Schilling: Yijing. Das Buch der Wandlungen. Verlag der Weltreligionen, Frankfurt am Main / Leipzig 2009, ISBN 978-3-458-70016-6.
- John Blofeld (Hrsg.): I Ging. Das Buch der Wandlungen. Mit einem Vorwort von Lama Anagarika Govinda. Aus dem Englischen übersetzt von Matthias Dehne und Stephan Schumacher. Barth, München 1983, ISBN 3-502-67000-5.
- Dominique Hertzer (Hrsg.): Das Mawangdui-Yijing. Text und Deutung. Mit einem Vorwort von Wolfgang Bauer. Diederichs, München 1996, ISBN 3-424-01307-2 (Zugl.: München, Univ., Diss., 1996).
Wissenschaftliche Literatur
- Youlan Feng (Fung Yu-lan): A History of Chinese Philosophy. Volume I. Princeton 1983 (1. Auflage 1934, englisch).
- Hermann G. Bohn: Die Rezeption des Zhouyi in der chinesischen Philosophie, von den Anfängen bis zur Song-Dynastie (= Philosophie. Band [7]). Utz, Wiss., München 1998, ISBN 3-89675-282-0 (Zugl.: München, Univ., Diss., 1997).
- Lars Bo Christensen: The Book of Changes – The original Core of the I Ching. Amazon Create Space, 2015, ISBN 978-87-997976-1-5 (englisch); die erste Übersetzung der ursprünglichen Kerntexte mit einem vollen Glossar.
- Dominique Hertzer (Hrsg.): Das Mawangdui-Yijing. Text und Deutung. Mit einem Vorwort von Wolfgang Bauer. Diederichs, München 1996, ISBN 3-424-01307-2 (Zugl.: München, Univ., Diss., 1996).
- Tze-Ki Hon: The Yijing and Chinese Politics. Classical Commentary and Literati Activism in the Northern Song Period, 960–1127. State University of New York Press, Albany (NY) 2005, ISBN 0-7914-6311-7 (englisch).
- Richard A. Kunst: The Original Yijing: A Text, Phonetic Transcription, Translation, and Indexes, with Sample Glosses. Berkeley, CA. 1985 (englisch, Dissertation, University of California, Berkeley [UCB]).
- Leo Reisinger: Das I Ging. Eine formalwissenschaftliche Untersuchung des chinesischen Orakels. Hrsg.: Institut für Völkerkunde der Universität Wien (= Acta ethnologica et linguistica. 25, Series generalis Nr. 3). Engelbert Stiglmayr, 1972, ZDB-ID 1131683-4 (Dissertation, Universität Wien, Österreich).
- Edward L. Shaughnessy: The Composition of the Zhou Yi. Stanford 1983, ISBN 0-231-16184-0 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – Ph. D. Dissertation, Stanford University, California).
- Edward L. Shaughnessy: I Ching (Chou I). In: Michael Loewe (Hrsg.): Early Chinese Texts: A Bibliographical Guide (= Early China Special Monograph Series. Band 2). Society for the Study of Early China, and the Institute of East Asian Studies, University of California, Berkeley 1993, S. 216–228 (englisch).
- Edward L. Shaughnessy: Unearthing the Changes. Recently Discovered Manuscripts of the Yi Jing (I Ching) and Related Texts, illustrated Edition. Neue Auflage. Columbia University Press, New York 2014, ISBN 978-0-231-16184-8 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Iulian K. Shchutskii: Researches on the I Ching. Translation by William L. MacDonald Tsuyoshi Hasegawa, and Hellmut Wilhelm. Princeton University Press, Princeton (NJ) 1979 (englisch).
- Hellmut Wilhelm: Die Wandlung. Acht Essays zum I Ging. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-37646-2.
- Gerhart Schmitt: Sprüche der „Wandlungen“ auf ihrem geistesgeschichtlichen Hintergrund (= Deutsche Akademie der Wissenschaften, Institut für Orientforschung, Band 76). Akademie-Verlag, [Ost-]Berlin 1970, ISBN 3-11-255503-1 (Reprint 2021, doi:10.1515/9783112555040).
- Lama Anagarika Govinda: Die innere Struktur des I Ging. Das Buch der Wandlungen. 1. Auflage. Aurum, Freiburg im Breisgau 1983, ISBN 3-591-08191-4.
Weblinks
- Book of Changes. In: ctext.org, Chinese Text Project (Original-Text mit Legge-Übersetzung)
- Unbekannter chinesischer Autor: I Ging. Das Buch der Wandlungen im Projekt Gutenberg-DE. Aus dem Chinesischen verdeutscht und erläutert von Richard Wilhelm. Diederichs, Jena 1924 (Titelaufnahme – DigiBib).
- Eliot Weinberger: What Is the I Ching? Asia Society. Erstveröffentlichung: New York Review of Books. 25. Februar 2016 (Rezension der Übersetzungen von David Hinton und von John Minford)
Anmerkungen
- ↑ Weitere historische Schreibweisen sind z. B. Wade-Giles: I-Ching, EFEO: Yi-King, Stange: Yi-King.
- ↑ Dazu gehören, neben sachlichen Fehlern, die unübersichtliche Aufteilung in drei Bücher sowie der inkonsequente Sprachgebrauch. So verwendet Wilhelm beispielsweise über 20 verschiedene Wörter für die Trigramme.
Einzelnachweise
- ↑ a b c d Edward L. Shaughnessy: The Composition of the Zhou Yi. Stanford 1983, ISBN 0-231-16184-0 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – Ph. D. Dissertation, Stanford University, California). Referenzfehler: Unbekannter Parameter „details“ im
<ref>-Element. Die unterstützten Parameter sind: dir, follow, group, name. - ↑ a b c Dennis Schilling: Yijjing, Das Buch der Wandlungen. Frankfurt am Main / Leipzig 2009. Referenzfehler: Unbekannter Parameter „details“ im
<ref>-Element. Die unterstützten Parameter sind: dir, follow, group, name. - ↑ Siehe Edward L. Shaughnessy: The Composition of the Zhou Yi. Stanford 1983, ISBN 0-231-16184-0, S. 248 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – Ph. D. Dissertation, Stanford University, California).
- ↑ The Unicode Standard 6.0, Range 4DC0–4DFF: Yijing Hexagram Symbols. (PDF; 82 kB) In: unicode.org. Unicode-Konsortium, abgerufen am 20. Juni 2023 (englisch).
- ↑ a b Wolfgang Bauer: Geschichte der chinesischen Philosophie. Konfuzianismus, Daoismus, Buddhismus (= Beck’sche Reihe. Band 1700). Originalausgabe, 1. Auflage. Beck, München 2006, ISBN 3-406-54141-0. Referenzfehler: Unbekannter Parameter „details“ im
<ref>-Element. Die unterstützten Parameter sind: dir, follow, group, name. - ↑ a b c Referenzfehler: Unbekannter Parameter „details“ im
<ref>-Element. Die unterstützten Parameter sind: dir, follow, group, name. - ↑ Siehe auch: Edward L. Shaughnessy: The Composition of the Zhou Yi. Stanford 1983, ISBN 0-231-16184-0, S. 4 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – Ph. D. Dissertation, Stanford University, California).
- ↑ Wang Bis Kommentar in englischer Übersetzung in: Richard John Lynn: The Classic of Changes. Columbia University Press, New York 1994.
- ↑ Dennis Schilling: Yijjing, Das Buch der Wandlungen. Frankfurt am Main / Leipzig 2009, S. 372. Siehe auch Georg Zimmermann: I Ging, Das Buch der Wandlungen. Patmos Verlag, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-491-72511-9, S. 14 (Neubearbeitung der Wilhelmschen Übersetzung).
- ↑ a b c Referenzfehler: Unbekannter Parameter „details“ im
<ref>-Element. Die unterstützten Parameter sind: dir, follow, group, name. - ↑ a b Hermann G. Bohn: Die Rezeption des (Zhouyi) Zhouyi in der chinesischen Philosophie, von den Anfängen bis zur Song-Dynastie (= Philosophie. Band [7]). Utzverlag, Wiss., München 1998, ISBN 3-89675-282-0 (Zugl.: München, Univ., Diss., 1997). Referenzfehler: Unbekannter Parameter „details“ im
<ref>-Element. Die unterstützten Parameter sind: dir, follow, group, name. - ↑ Näheres dazu: Richard J. Smith: Jesuit Interpretations of the Yijing in Historical and Comparative Perspective. (Memento vom 16. Januar 2012 im Internet Archive; PDF; 1,1 MB) S. 11 f. In: ikgf.uni-erlangen.de, 6. April 2007 (englisch).
- ↑ Y-king, antiquissimus Sinarum liber quem ex latina interpretatione p. Regis aliorumque ex Soc. Jesu p. p. Hrsg. von Julius Mohl. J. G. Cotta, Stuttgart und Tübingen, 1834 und 1839 (Scan – Internet Archive).
- ↑ Book of Changes. In: ctext.org, Chinese Text Project, abgerufen am 7. Dezember 2025.
- ↑ I Ging. Das Buch der Wandlungen. Vorrede zur ersten Ausgabe im Projekt Gutenberg-DE. Aus dem Chinesischen verdeutscht und erläutert von Richard Wilhelm. Diederichs, Jena 1924.
- ↑ [Wilhelm/Baynes:] The I Ching, or Book of Changes (= Bollingen. Band 19,1/2). The Richard Wilhelm translation rendered into English by Cary F. Baynes. Vorwort von C.G. Jung. Pantheon Books, New York 1950, OCLC 162584871 (Band 1), OCLC 162584875 (Band 2).
- ↑ Näheres dazu auch auf den letzten Seiten bei Richard J. Smith: Jesuit Interpretations of the Yijing in Historical and Comparative Perspective. (Memento vom 16. Januar 2012 im Internet Archive; PDF; 1,1 MB) In: ikgf.uni-erlangen.de, 6. April 2007 (englisch).
- ↑ Richard Smith: Fathoming the Cosmos and Ordering the World. The Yijing (I Ching or Classic of Changes) and its Evolution in China. University of Virginia Press, Charlottesville 2008, S. 81.
- ↑ Geoffry Redmond: Hon Tze-Ki, Teaching the I Ching. Oxford University Press, 2014, S. 281.
- ↑ Näheres dazu: Martin Schönberger Weltformel und genetischer Code. Zürich 2000, sowie Katya Walter: Chaosforschung, I Ging und genetischer Code. München 1992.
- ↑ C. G. Jung, Synchronizität, Akausalität und Okkultismus. München 2003.
- ↑ C.G. Jung: Gesammelte Werke. Band 15: Über das Phänomen des Geistes in Kunst und Wissenschaft. Olten 2001.
- ↑ Carl Gustav Jung: Foreword. (Memento vom 19. Mai 2024 im Internet Archive) In: iging.com (Zürich 1949).
- ↑ Steve Marshall: Interview in den Chicago Daily News 1965. In: biroco.com. Yijing Dao – 易經道, 1965, abgerufen am 29. September 2023 (englisch).
- ↑ Siehe auch Stephen B Parker: I Ching – Bob Dylan: “There is a book called the I Ching…” In: jungcurrents.com. Abgerufen am 29. September 2023 (englisch).