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„Maschine“ – Versionsunterschied

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Maschine
[[maschin-]][[-e]] {{dt.-lat.-grie.}} ‘[[Gerät]], [[Mittel]], [[Hilfsmittel]], [[Erfindung]], [[Apparat]], [[Kunstgriff]]’ (s. ''[[Mechanik]]'')


* Maschine f. technischer Apparat zur Übertragung von Kraft und zur Ausführung von Arbeitsgängen.  
* Maschine f. technischer Apparat zur Übertragung von Kraft und zur Ausführung von Arbeitsgängen.  
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** Gerüst, Bühne, Kunstgriff, List’,  
** Gerüst, Bühne, Kunstgriff, List’,  
** übertragen auch ‘Weltgebäude’,  
** übertragen auch ‘Weltgebäude’,  
* aus griech. (dor.) [[māchanā́]] (μαχανά), (att.) mēchanḗ ([[μηχανή]]) ‘Mittel, Hilfsmittel, Erfindung, Apparat, Kunstgriff’ (s. Mechanik). Im 18. Jh. gilt Maschine auch für die durch eine mechanische Vorrichtung auf die Szene gebrachte Göttererscheinung im Theater, die in die Handlung eingreift und Verwicklungen löst (vgl. nlat. deus ex machina ‘der Gott aus der Maschine’), dann auch (in Epik und Dramatik) ‘gewollt erscheinende, zufällige Lösung von Verwicklungen, unerwartet und unmotiviert eintretende Hilfe’. Maschine steht seit dem 18. Jh. häufig als Grundwort in Bezeichnungen für technische Neuerungen: Dampfmaschine f., Rechenmaschine f., Schreibmaschine f., Waschmaschine f., Nähmaschine (Mitte 19. Jh.).
* aus griech. (dor.) [[māchanā́]] (μαχανά), (att.) [[mēchanḗ]] (μηχανή) ‘Mittel, Hilfsmittel, Erfindung, Apparat, Kunstgriff’ (s. ''[[Mechanik]]'').  
* Im 18. Jh. gilt Maschine  
** auch für die durch eine mechanische Vorrichtung auf die Szene gebrachte Göttererscheinung im Theater, die in die Handlung eingreift und Verwicklungen löst (vgl. nlat. deus ex machina ‘der Gott aus der Maschine’),  
** dann auch (in Epik und Dramatik) ‘gewollt erscheinende, zufällige Lösung von Verwicklungen, unerwartet und unmotiviert eintretende Hilfe’.  
* Maschine steht seit dem 18. Jh. häufig als Grundwort in Bezeichnungen für technische Neuerungen:  
** Dampfmaschine f., Rechenmaschine f., Schreibmaschine f., Waschmaschine f., Nähmaschine (Mitte 19. Jh.).

Version vom 14. Februar 2024, 06:50 Uhr

maschin--e Vorlage:dt.-lat.-grie. ‘Gerät, Mittel, Hilfsmittel, Erfindung, Apparat, Kunstgriff’ (s. Mechanik)

  • Maschine f. technischer Apparat zur Übertragung von Kraft und zur Ausführung von Arbeitsgängen.
  • Im 17. Jh. wird frz. machine als Bezeichnung für militärische Werkzeuge und Apparate in Festungsbau und Belagerungskunst
    • (zuerst in frz.Schreibweise, ältere dafür übliche Ausdrücke wie Handwerk, Rüstzeug, Kunst
    • sowie in dt. Texten gebrauchtes lat. māchina verdrängend)
    • übernommen.
  • Mfrz. frz. machine ist entlehnt aus lat. māchina
    • ‘technisches Gerät (im Bau-, Kriegs- und Transportwesen),
    • Gerüst, Bühne, Kunstgriff, List’,
    • übertragen auch ‘Weltgebäude’,
  • aus griech. (dor.) māchanā́ (μαχανά), (att.) mēchanḗ (μηχανή) ‘Mittel, Hilfsmittel, Erfindung, Apparat, Kunstgriff’ (s. Mechanik).
  • Im 18. Jh. gilt Maschine
    • auch für die durch eine mechanische Vorrichtung auf die Szene gebrachte Göttererscheinung im Theater, die in die Handlung eingreift und Verwicklungen löst (vgl. nlat. deus ex machina ‘der Gott aus der Maschine’),
    • dann auch (in Epik und Dramatik) ‘gewollt erscheinende, zufällige Lösung von Verwicklungen, unerwartet und unmotiviert eintretende Hilfe’.
  • Maschine steht seit dem 18. Jh. häufig als Grundwort in Bezeichnungen für technische Neuerungen:
    • Dampfmaschine f., Rechenmaschine f., Schreibmaschine f., Waschmaschine f., Nähmaschine (Mitte 19. Jh.).