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„DILW/24“ – Versionsunterschied

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Daher weist die [[präzise]] Wahrheit – kraft ihrer [[Präzision]] – eine Relation und Proportion zu anderen, nicht präzisen Wahrheiten auf (so wie die absolute Maximalität zu jenen Maximalitäten steht, die in ihren Relationen konkret sind).


Es ist auch nicht notwendig, im Fall eines kognitiven Vermittlers (d. h. eines Bildes oder einer Ähnlichkeit), eine präzise vergleichende Relation zu haben, denn das wäre eine [[Identität]] und keine Ähnlichkeit.</onlyinclude>
Es ist auch nicht notwendig, im Fall eines kognitiven Vermittlers (d. h. eines Bildes oder einer Ähnlichkeit), eine präzise vergleichende Relation zu haben, denn das wäre eine [[Identität]] und keine Ähnlichkeit.{{SchaufensterEnde|Auszug}}


# [This thesis is] especially surprising, since [the author] earlier<ref name=":64" /> said that most simple Being itself, which is the Essence of all things, is seen in most learned ignorance—by which ignorance incomprehensible things are grasped incomprehensibly.
# [This thesis is] especially surprising, since [the author] earlier<ref name=":64" /> said that most simple Being itself, which is the Essence of all things, is seen in most learned ignorance—by which ignorance incomprehensible things are grasped incomprehensibly.

Aktuelle Version vom 8. Dezember 2025, 18:50 Uhr

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[Diese These ist] Besonders überraschend, da [der Autor] früher[1] gesagt, dass das einfachste Sein selbst, das die Essenz aller Dinge ist, am meisten in der Unkenntnislehre gesehen wird – durch die Unkenntnis unbegreiflichbarer Dinge unbegreiflichbar erfasst werden.

Da dasselbe einfachste Sein selbst als die genaue Wahrheit angesehen wird, wie kann es zugleich unbegreiflich und unbegreiflich begreifbar sein?

Die Grundlage dieser These würde nun unsere Erkenntnis von Gott zunichte machen.

Daher sei davon ausgegangen, dass es in den Wissenschaften die folgende doppelte Bestimmungsartweise gibt: nämlich (1) die Artweise der Zusammensetzung (d. h., vom Ersten zum Letzten herabsteigend, indem man das Zweite mit dem Ersten kombiniert, [das Dritte mit dem Zweiten] und so weiter) und (2) die Artweise der Auflösung (d. h., das Verursachte in erste Ursachen auflösen und das Zusammengesetzte in das Einfache auflösen).

Die höchste und einfachste Ursache ist Gott.

Wenn man davon ausgeht, dass die Geschöpfe Gottes Wirkung sind und eine Wirkung die Ähnlichkeit mit ihrer Ursache aufweist, dann gilt, wie im ersten Buch der Sentenzen gelehrt wird:[2]

Gott ist erkennbar an einer Spur und an einem Bild, erkennbar an einem Zeichen der Ähnlichkeit der Geschöpfe [mit ihm]; denn durch die Schrift wird Gott für uns durch die Ähnlichkeiten der Geschöpfe [mit ihm] beschrieben – [beschrieben] wie es unserem Verständnis entspricht, [beschrieben] in der Weise, wie er auf [diesem Pilgerweg] verstanden werden kann.

Daher weist die präzise Wahrheit – kraft ihrer Präzision – eine Relation und Proportion zu anderen, nicht präzisen Wahrheiten auf (so wie die absolute Maximalität zu jenen Maximalitäten steht, die in ihren Relationen konkret sind).

Es ist auch nicht notwendig, im Fall eines kognitiven Vermittlers (d. h. eines Bildes oder einer Ähnlichkeit), eine präzise vergleichende Relation zu haben, denn das wäre eine Identität und keine Ähnlichkeit.

  1. [This thesis is] especially surprising, since [the author] earlier[1] said that most simple Being itself, which is the Essence of all things, is seen in most learned ignorance—by which ignorance incomprehensible things are grasped incomprehensibly.
  2. Since the same most simple Being itself is seen to be precise Truth, how is it both incomprehensible and incomprehensibly graspable?
  3. Now, the basis for this thesis would abolish our knowledge of God.
  4. Therefore, let there be understood to be, in the sciences, the following double mode of determining: viz., (1) the mode of composition (i.e., descending from first things to last things by combining the second with the first, [the third with the second], and so forth), and (2) the mode of analysis (i.e., resolving what is caused into first causes, and resolving what is composite into what is simple).
  5. Now, the supreme and most simple Cause is God.
  6. Given that creatures are God’s effect and that an effect bears the likeness of its cause, then, as is taught in Book One of the Sentences:[2] God is knowable in a vestige and in an image, becoming known by a mark of likeness of creatures [to Him]; for through Scripture God is described for us by the likenesses of creatures [to Him]— [described] as besuits our understanding, [described] in the way in which He can be understood on [this pilgrim’s] pathway.
  7. Hence, the precise truth—by virtue of its being precise—bears a relation and a proportion to other, non-precise truths Oust as Absolute Maximality does to those maximalities which are concrete in their relations).
  8. Nor is it necessary to have, in the case of a cognitive intermediary [i.e., of an image or a likeness], a precise comparative relation, because that would be an identity rather than a likeness.

Einzelnachweise

  1. ↑ a b
  2. ↑ a b