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Version vom 1. August 2026, 11:42 Uhr
Platon

Platon (altgriechisch Πλάτων Plátōn, latinisiert Plato; * 428/427 v. Chr. in Athen oder Aigina; † 348/347 v. Chr. in Athen) war ein antiker griechischer Philosoph.
Er war Schüler des Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geistesgeschichte. In der Metaphysik und Erkenntnistheorie, in der Ethik, Anthropologie, Staatstheorie, Kosmologie, Kunsttheorie und Sprachphilosophie setzte er Maßstäbe auch für diejenigen, die ihm – wie sein bedeutendster Schüler Aristoteles – in zentralen Fragen widersprachen.
Im literarischen Dialog, der den Verlauf einer gemeinsamen Untersuchung nachvollziehen lässt, sah er die allein angemessene Form der schriftlichen Darbietung philosophischen Bemühens um Wahrheit. Aus dieser Überzeugung verhalf er der noch jungen Literaturgattung des Dialogs zum Durchbruch und schuf damit eine Alternative zur Lehrschrift und zur Rhetorik als bekannten Darstellungs- und Überzeugungsmitteln. Dabei bezog er dichterische und mythische Motive sowie handwerkliche Zusammenhänge ein, um seine Gedankengänge auf spielerische, anschauliche Weise zu vermitteln. Zugleich wich er mit dieser Art der Darbietung seiner Auffassungen dogmatischen Festlegungen aus und ließ viele Fragen, die sich daraus ergaben, offen bzw. überließ deren Klärung den Lesern, die er zu eigenen Anstrengungen anregen wollte.
Ein Kernthema ist für Platon die Frage, wie unzweifelhaft gesichertes Wissen erlangt und von bloßen Meinungen unterschieden werden kann. In den frühen Dialogen geht es ihm vor allem darum, anhand der sokratischen Methode aufzuzeigen, warum herkömmliche und gängige Vorstellungen über das Erstrebenswerte und das richtige Handeln unzulänglich oder unbrauchbar seien, wobei den Lesenden ermöglicht werden soll, den Schritt vom vermeintlichen Wissen zum eingestandenen Nichtwissen nachzuvollziehen. In den Schriften seiner mittleren Schaffensperiode versucht er, mit seiner Ideenlehre eine zuverlässige Basis für echtes Wissen zu schaffen. Solches Wissen kann sich nach seiner Überzeugung nicht auf die stets wandelbaren Objekte der Sinneserfahrung beziehen, sondern nur auf unkörperliche, unveränderliche und ewige Gegebenheiten einer rein geistigen, der Sinneswahrnehmung unzugänglichen Welt, die „Ideen“, in denen er die Ur- und Vorbilder der Sinnendinge sieht. Der Seele, deren Unsterblichkeit er plausibel machen will, schreibt er Teilhabe an der Ideenwelt und damit einen Zugang zur dort existierenden absoluten Wahrheit zu. Wer sich durch philosophische Bemühungen dieser Wahrheit zuwendet und ein darauf ausgerichtetes Bildungsprogramm absolviert, kann seine wahre Bestimmung erkennen und damit Orientierung in zentralen Lebensfragen finden. Die Aufgabe des Staates sieht Platon darin, den Bürgern dafür optimale Voraussetzungen zu schaffen und Gerechtigkeit umzusetzen. Daher setzt er sich intensiv mit der Frage auseinander, wie die Verfassung eines Idealstaates diesem Ziel am besten dienen kann. In späteren Werken tritt die Ideenlehre teils in den Hintergrund, teils werden Probleme, die sich aus ihr ergeben, kritisch beleuchtet; im Bereich der Naturphilosophie und Kosmologie jedoch, dem sich Platon im Alter zuwendet, weist er den Ideen bei seiner Erklärung des Kosmos eine maßgebliche Rolle zu.
Platon gründete die Platonische Akademie, die älteste institutionelle Philosophenschule Griechenlands, von der aus sich der Platonismus über die antike Welt verbreitete. Das geistige Erbe Platons beeinflusste zahlreiche jüdische, christliche und islamische Philosophen auf vielfältige Weise. Die Lehre seines Schülers Aristoteles, der Aristotelismus, entstand aus der kritischen Auseinandersetzung mit dem Platonismus. In Spätantike, Mittelalter und Früher Neuzeit wurde der Aristotelismus zum Ausgangspunkt für Konzepte, die teils mit platonischen konkurrierten, teils mit ihnen verschmolzen wurden.
In der Moderne verwerteten insbesondere Denker der „Marburger Schule“ des Neukantianismus (Hermann Cohen, Paul Natorp) platonisches Gedankengut. Karl Popper griff Platons politische Philosophie an; sein Vorwurf, es handle sich um eine Form von Totalitarismus, löste im 20. Jahrhundert eine lang anhaltende Kontroverse aus.
Leben
Werke
Literarische Form
Philosophie
Rezeption
Gesamtausgaben und Übersetzungen
Die Werke Platons werden noch heute nach den Seiten- und Abschnittzahlen der dreibändigen Ausgabe von Henricus Stephanus (Genf 1578), der sogenannten Stephanus-Paginierung, zitiert (für einen eindeutigen Nachweis ist der Werktitel erforderlich, da die Bände der Stephanus-Ausgabe eine je eigene, also keine durchlaufende Seitenzählung aufweisen).
Gesamtausgaben ohne Übersetzung
- John Burnet (Hrsg.): Platonis opera. 5 Bände, Oxford University Press, Oxford 1900–1907 (kritische Ausgabe; mehrfach nachgedruckt).
- Platonis opera. Oxford University Press, Oxford 1995 ff. (maßgebliche kritische Edition; ersetzt die Ausgabe von Burnet, aber bisher nur Band 1 erschienen)
- Band 1: Tetralogiae I–II, hrsg. von Elizabeth A. Duke, W. F. Hicken, W. S. M. Nicoll, D. B. Robinson, J. C. G. Strachan, 1995, ISBN 0-19-814569-1. – Rezension von David Murphy, Bryn Mawr Classical Review 1997.01.08
Übersetzungen (deutsch)
Friedrich Schleiermachers Übersetzung, die zwischen 1804 und 1828 (3. Auflage 1855) in Berlin erschien, ist auch heute noch im deutschsprachigen Raum verbreitet und wird – teilweise in etwas umgestalteter Form – nachgedruckt.
- Otto Apelt (Hrsg.): Platon: Sämtliche Dialoge. 7 Bände, Meiner, Hamburg 2004, ISBN 3-7873-1156-4 (ohne griechische Texte; Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1922–1923).
- Gunther Eigler (Hrsg.): Platon: Werke in acht Bänden. 6., unveränderte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010 (1. Auflage 1970–1983), ISBN 978-3-534-24059-3 (kritische Ausgabe der griechischen Texte; leicht bearbeitete Übersetzungen von Schleiermacher).
- Platon: Jubiläumsausgabe sämtlicher Werke, eingeleitet von Olof Gigon, übertragen von Rudolf Rufener, 8 Bände, Artemis, Zürich/München 1974, ISBN 3-7608-3640-2 (ohne griechische Texte).
- Ernst Heitsch, Carl Werner Müller, Kurt Sier (Hrsg.): Platon: Werke. Übersetzung und Kommentar. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen ab 1993 (ohne griechische Texte; verschiedene Übersetzer).
- Helmut von den Steinen: Platonica I. Kleitophon, Theages. Eine Einführung bei Sokrates. Herausgegeben von Torsten Israel. Queich-Verlag, Germersheim 2012, ISBN 978-3-939207-12-2.
Übersetzungen (lateinisch, mittelalterlich)
- Plato Latinus, hrsg. Raymond Klibansky, 4 Bände, London 1940–1962 (Band 1: Meno, interprete Henrico Aristippo; Band 2: Phaedo, interprete Henrico Aristippo; Band 3: Parmenides … nec non Procli commentarium in Parmenidem, interprete Guillelmo de Moerbeka; Band 4: Timaeus a Calcidio translatus commentarioque instructus).
Literatur
Handbücher
- Luc Brisson u. a.: Platon. In: Richard Goulet (Hrsg.): Dictionnaire des philosophes antiques. Band 5, Teil 1, CNRS Éditions, Paris 2012, ISBN 978-2-271-07335-8, S. 630–863 (Forschungsübersicht).
- Michael Erler: Platon (= Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, hrsg. von Hellmut Flashar, Band 2/2). Schwabe, Basel 2007, ISBN 978-3-7965-2237-6 (umfassende Darstellung mit umfangreicher Bibliographie).
- Michael Erler: Platon. In: Bernhard Zimmermann, Antonios Rengakos: Die Literatur der klassischen und hellenistischen Zeit (= Handbuch der griechischen Literatur der Antike, Band 2 = Handbuch der Altertumswissenschaft, Abteilung 7, Band 2). Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-61818-5, S. 311–347.
- Christoph Horn, Jörn Müller, Joachim Söder (Hrsg.): Platon-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Metzler, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-476-02193-9.
- Richard Kraut (Hrsg.): The Cambridge Companion to Plato. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1992, ISBN 0-521-43018-6.
Einführungen
- Michael Bordt: Platon. Herder, Freiburg im Breisgau 1999, ISBN 3-451-04761-6 (Einführung, auch für Leser ohne Vorkenntnisse geeignet).
- Karl Bormann: Platon. 4. Auflage. Alber, Freiburg im Breisgau 2003, ISBN 3-495-48094-3 (Einführung in die Ideenlehre, Seelenlehre und Staatslehre).
- Michael Erler: Platon. Beck, München 2006, ISBN 3-406-54110-0 (auch für fachfremde Leser geeignete Einführung).
- Bettina Fröhlich: Platon. Eine Einführung. Reclam, Ditzingen 2023, ISBN 978-3-15-014414-5 (Einführung aus philosophischer Perspektive)
- Herwig Görgemanns: Platon. Winter, Heidelberg 1994, ISBN 3-8253-0203-2 (Einleitung mit besonderer Berücksichtigung philologischer Aspekte).
- Ekkehard Martens: Platon. Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-020325-5.
- Uwe Neumann: Platon. Rowohlt, Reinbek 2001, ISBN 3-499-50533-9 (Einführung für Leser ohne Vorkenntnisse).
- Georg Römpp: Platon. Böhlau, Köln u. a. 2008, ISBN 978-3-8252-3007-4 (Überblick über einige zentrale Themen).
- Thomas Alexander Szlezák: Platon lesen. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1993, ISBN 3-7728-1577-4 (Anleitung zum Umgang mit Werken Platons; keine systematische Darstellung der Philosophie).
- Barbara Zehnpfennig: Platon zur Einführung. 4., ergänzte Auflage. Junius, Hamburg 2011, ISBN 978-3-88506-348-3 (Überblick über das Gesamtwerk für Leser ohne Vorkenntnisse).
Gesamtdarstellungen
- Gernot Böhme: Platons theoretische Philosophie. Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01765-6 (systematische Darstellung der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung wissenschaftsgeschichtlicher Aspekte; Grundkenntnisse werden vorausgesetzt).
- Franz von Kutschera: Platons Philosophie. 3 Bände, Mentis, Paderborn 2002, ISBN 3-89785-277-2 (Gesamtdarstellung aus philosophischer Perspektive; Kenntnis von Platons Werken wird vorausgesetzt).
- Thomas Alexander Szlezák: Platon: Meisterdenker der Antike. C.H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-76526-1 (umfassende Gesamtdarstellung zu Leben, Werk und Philosophie Platons).
Biographisches und Historisches
- Carol Atack: Plato: a civic life. Reaktion Books, London 2024, ISBN 978-1-78914-946-3.
- Debra Nails: The people of Plato. A prosopography of Plato and other Socratics. Hackett, Indianapolis 2002, ISBN 0-87220-564-9.
- Alice Swift Riginos: Platonica. The Anecdotes concerning the Life and Writings of Plato. Brill, Leiden 1976, ISBN 90-04-04565-1.
- Kai Trampedach: Platon, die Akademie und die zeitgenössische Politik (= Hermes Einzelschriften. Heft 66). Franz Steiner, Stuttgart 1994, ISBN 3-515-06453-2.
- Kilian Fleischer: Philodem, Geschichte der Akademie. Einführung, Ausgabe, Kommentar. Brill, Leiden/Boston 2023, ISBN 978-90-04-54653-0.
- Robin Waterfield: Plato of Athens. A life in Philosophy. Oxford University Press, Oxford 2023, ISBN 978-0-19-756475-2.
Chronologie der Werke
- Leonard Brandwood: The Chronology of Plato’s Dialogues. Cambridge University Press, Cambridge 1990, ISBN 978-0-521-39000-2.
Mythos
- Luc Brisson: Plato the Myth Maker. University of Chicago Press, Chicago 1998, ISBN 0-226-07518-4 (Online-Auszüge).
- Markus Janka, Christian Schäfer (Hrsg.): Platon als Mythologe. Interpretationen zu den Mythen in Platons Dialogen. 2., überarbeitete Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2014, ISBN 978-3-534-25494-1 (1. Auflage 2002, ISBN 3-534-15979-9).
Seelenlehre
- Rachana Kamtekar: Plato’s Moral Psychology. Intellectualism, the Divided Soul, and Desire for Good. Oxford University Press, Oxford 2017, ISBN 978-0-19-879844-6.
- Hendrik Lorenz: The Brute Within. Appetitive Desires in Plato and Aristoteles. Oxford University Press, Oxford 2006, ISBN 978-0-19-956169-8.
- Karel Thein: Plato on soul and agency (= Brill’s Plato studies series. Band 20). Brill, Leiden 2025, ISBN 978-90-04-72706-9.
Erkenntnistheorie
- Theodor Ebert: Meinung und Wissen in der Philosophie Platons. De Gruyter, Berlin 1974, ISBN 3-11-004787-X.
- Andrew Gregory: Plato’s Philosophy of Science. Duckworth, London 2000, ISBN 0-7156-2987-5.
- Jessica Moss: Plato’s Epistemology: Being and Seeming. Oxford University Press, Oxford 2021, ISBN 978-0-19-886740-1.
- Wolfgang Wieland: Platon und die Formen des Wissens. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1982, ISBN 3-525-30127-8; 2., erweiterte Auflage 1999, ISBN 978-3-525-30133-3.
Ethik
- Julia Annas: Platonic Ethics, Old and New. Cornell University Press, Ithaca 1999, ISBN 978-0-8014-8517-6.
- Lloyd P. Gerson: Plato’s moral realism. Cambridge University Press, Cambridge/New York 2023, ISBN 9781009329989.
- Terence Irwin: Plato’s Ethics. Oxford University Press, Oxford 1995, ISBN 978-0-19-508645-4.
- Terence Irwin: Plato’s Moral Theory. The Early and Middle Dialogues. Oxford University Press, Oxford 1977, ISBN 0-19-824614-5.
Handlungstheorie
- Wolfram Brinker: Platons Ethik und Psychologie. Philologische Untersuchungen über thymetisches Denken und Handeln in den platonischen Dialogen (= Europäische Hochschulschriften. Band 95). Lang, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-631-53520-2 (überarbeitete Fassung einer Dissertation von 2003).
- Clemens Kauffmann: Ontologie und Handlung. Untersuchungen zu Platons Handlungstheorie. Alber, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 3-495-47758-6.
Das Gute
- Marcel van Ackeren: Das Wissen vom Guten. Bedeutung und Kontinuität des Tugendwissens in den Dialogen Platons. Grüner, Amsterdam 2003, ISBN 90-6032-368-8.
- Rafael Ferber: Platos Idee des Guten. 2., durchgesehene und erweiterte Auflage. Richarz, Sankt Augustin 1989, ISBN 3-88345-559-8.
Staatsphilosophie
- Christopher Bobonich: Plato’s Utopia Recast. His Later Ethics and Politics. Clarendon Press, Oxford 2002, ISBN 0-19-925143-6.
- Andreas Eckl, Clemens Kauffmann (Hrsg.): Politischer Platonismus. Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, ISBN 978-3-8260-3554-8.
- Henning Ottmann: Geschichte des politischen Denkens. Band 1: Die Griechen, Teilband 2: Von Platon bis zum Hellenismus, Metzler, Stuttgart und Weimar 2001, ISBN 3-476-01898-9.
Literaturtheorie
- Stefan Büttner: Die Literaturtheorie bei Platon und ihre anthropologische Begründung. Francke, Tübingen 2000, ISBN 3-7720-2754-7.
Kosmologie
- Filip Karfík: Die Beseelung des Kosmos. Untersuchungen zur Kosmologie, Seelenlehre und Theologie in Platons Phaidon und Timaios. Saur, München 2004, ISBN 3-598-77811-2.
- Richard D. Mohr: The Platonic Cosmology. Brill, Leiden 1985, ISBN 90-04-07232-2.
Theologie
- Michael Bordt: Platons Theologie. Karl Alber, Freiburg/München 2006, ISBN 978-3-495-48190-5.
Schriftlichkeit und ungeschriebene Lehre
- Konrad Gaiser: Platons ungeschriebene Lehre. 3. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 1998, ISBN 3-608-91911-2.
- Giovanni Reale: Zu einer neuen Interpretation Platons. Eine Auslegung der Metaphysik der großen Dialoge im Lichte der „ungeschriebenen Lehren“. 2., erweiterte Auflage. Schöningh, Paderborn 2000, ISBN 3-506-77052-7 (allgemeinverständliche Darstellung, daher als Einführung geeignet).
- Christina Schefer: Platons unsagbare Erfahrung. Ein anderer Zugang zu Platon. Schwabe, Basel 2001, ISBN 3-7965-1561-4.
- Thomas Alexander Szlezák: Platon und die Schriftlichkeit der Philosophie. Teil 1: Interpretationen zu den frühen und mittleren Dialogen. Teil 2: Das Bild des Dialektikers in Platons späten Dialogen. De Gruyter, Berlin 1985–2004, ISBN 3-11-010272-2 bzw. ISBN 3-11-018178-9.
- Jürgen Villers: Das Paradigma des Alphabets. Platon und die Schriftbedingtheit der Philosophie. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-3110-5.
Lexika
- Michael Erler: Kleines Werklexikon Platon (= Kröner Taschenbuch. Band 502). Kröner, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-520-50201-8.
- Olof Gigon, Laila Zimmermann: Platon. Lexikon der Namen und Begriffe. Artemis, Zürich 1975, ISBN 3-7608-3639-9.
- Hugo Perls: Lexikon der Platonischen Begriffe. Francke, Bern/München 1973, ISBN 3-7720-1021-0.
- Christian Schäfer: Platon-Lexikon. Begriffswörterbuch zu Platon und der platonischen Tradition. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-534-17434-8.
- Roberto Bombacigno: Lexicon. I: Plato. Biblia, Milano 2003, ISBN 88-87682-06-2 (Wortkonkordanz zur Platon-Ausgabe von John Burnet; CD-ROM beigefügt).
- Leonard Brandwood: A Word Index to Plato. Maney, Leeds 1976, ISBN 0-901286-09-5.
Rezeption
- Werner Beierwaltes (Hrsg.): Platonismus in der Philosophie des Mittelalters (= Wege der Forschung. Band 197). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1969, DNB 457820004.
- Heinrich Dörrie, Matthias Baltes, Christian Pietsch: Der Platonismus in der Antike. Grundlagen – System – Entwicklung. Bände 1–7/1, Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1987–2008, ISBN 3-7728-0358-X (zahlreiche Quellentexte zur Beurteilung und Nachwirkung Platons in der Antike mit deutschen Übersetzungen und ausführlichen Kommentaren; noch nicht abgeschlossen).
- Sabine Föllinger, Gyburg Radke-Uhlmann: Platon. In: Christine Walde (Hrsg.): Die Rezeption der antiken Literatur. Kulturhistorisches Werklexikon (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band 7). Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, ISBN 978-3-476-02034-5, Sp. 665–696.
- James Hankins: Plato in the Italian Renaissance. Brill, Leiden 1994, ISBN 90-04-10095-4.
- Raymond Klibansky: The Continuity of the Platonic Tradition during the Middle Ages. Kraus, Millwood (New York) 1982, ISBN 0-527-50130-1 (ergänzter Nachdruck der Ausgabe London 1937).
- Theo Kobusch, Burkhard Mojsisch (Hrsg.): Platon in der abendländischen Geistesgeschichte. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1997, ISBN 3-534-12956-3.
- František Novotný: The Posthumous Life of Plato. Nijhoff, Den Haag 1977, ISBN 90-247-2060-5 (umfassende Darstellung von Platons Tod bis zum 20. Jahrhundert).
- Arbogast Schmitt: Die Moderne und Platon. Zwei Grundformen europäischer Rationalität. 2., überarbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-476-02245-5.
Weblinks
Texte
- Werke von und über Platon in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- Werke Platons bei Perseus Project (griechisch und englisch)
- Werke von Platon im Projekt Gutenberg-DE (Übersetzungen, größtenteils von Schleiermacher)
- Werke von Platon bei Zeno.org. (Übersetzungen von Schleiermacher, Franz Susemihl und anderen)
- Platon im Internet Archive
- Übersetzungen aller Dialoge von Schleiermacher, Franz Susemihl und anderen, stellenweise bearbeitet
- Werke von Platon im Gesamtkatalog der Wiegendrucke
Literatur
- Literatur von und über Platon im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Stanford Encyclopedia of Philosophy:
- Richard Kraut: Plato. 2017 (online).
- Dorothea Frede: Plato’s Ethics: An Overview. 2017 (online).
- Allan Silverman: Plato’s Middle Period Metaphysics and Epistemology. 2014 (online).
- Charles Griswold: Plato on Rhetoric and Poetry. 2020 (online).
- Nickolas Pappas: Plato’s Aesthetics. 2020 (online).
- C. D. C. Reeve: Plato on Friendship and Eros. 2016 (online).
- Chris Bobonich: Plato on utopia. 2020 (online).
Bibliographien
- Luc Brisson, Frédéric Plin: Bibliographien zur Forschungsliteratur aus den Jahren seit 2000
Gelehrtengesellschaft
- International Plato Society (gegründet 1989; veranstaltet alle drei Jahre ein internationales Symposium Platonicum)
Anmerkungen
- ↑ Zu den Kopievarianten des Platonporträts siehe Kopienkritik: Von römischen Kopien zu griechischen Originalen.
- ↑ Platon, Symposion 210a–212a.
- ↑ Platon, Politeia 510c–511a.
- ↑ Platon, Phaidon 75c–d.
- ↑ Die wichtigsten Schriften mit Bezug zur Ideenlehre sind Euthyphron, Menon, Phaidon, Symposion, Phaidros, Politeia, Parmenides und Timaios.
- ↑ Michael Erler: Platon. Basel 2007, S. 391 f.; neben idéa insbesondere εἶδος [[Eidos|eídos]] „Urbild“, μορφή 'morphḗ' „Form“, [[Ousia|οὐσία]] 'usía' „Wesen“ und παράδειγμα 'parádeigma' „Muster“.
- ↑ Platon, Politikos 266d; vgl. dazu 257b.
- ↑ Platon, Parmenides 130a–e.
- ↑ Christian Schäfer: Idee. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 163 mit Belegstellen.
- ↑ Platon, Phaidon 79e–80b.
- ↑ Platon, Gorgias 493a, Kratylos 400c, Phaidros 250c.
- ↑ Zu den Metaphern von der Einkerkerung und dem Grab der Seele und ihrer Rezeption in Antike und Mittelalter siehe Pierre Courcelle: Connais-toi toi-même de Socrate à Saint Bernard, Band 2, Paris 1975, S. 325–414.
- ↑ Platon, Gorgias 524a–b, Phaidon 64c, Timaios 81c–e (vgl. 73 b).
- ↑ Platon Phaidon 65a–67a.
- ↑ Platon, Symposion 202d–e.
- ↑ Siehe dazu Wolfram Brinker: Seele. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 254 und die dort genannten Belege.
- ↑ Platon, Apologie 29d–e.
- ↑ Platon, Politeia 438d–441c, 443c–445e.
- ↑ Platon, Phaidros 246a–247c, 253c–254e.
- ↑ Platon, Politeia 580e–581a.
- ↑ Platon, Politeia 581b–e.
- ↑ Siehe Wolfram Brinker: Seele. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 255–257 und die dort genannten Belege.
- ↑ Platon, Timaios 69c–70a.
- ↑ Platon, Timaios 77a–c.
- ↑ Platon, Timaios 30a–b, 34b–37c.
- ↑ Platon, Phaidon 70c–72d.
- ↑ Platon, Phaidon 72e–77a; zur Schau der Ideen durch die Seele siehe auch Phaidros 246e–256e.
- ↑ Platon, Phaidon 78b–80d.
- ↑ Platon, Phaidon 102b–107b.
- ↑ Platon, Politeia 608c–612a.
- ↑ Wolfram Brinker: Seele. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 253; Karin Alt: Unsterblichkeit. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 298.
- ↑ Platon, Phaidon 108e–114c; vgl. Phaidon 80d–81a.
- ↑ Platon, Gorgias 523a–527a.
- ↑ Platon, Politeia 614c–621b.
- ↑ Platon, Timaios 90e–92c.
- ↑ Platon, Theaitetos 145e–146a.
- ↑ Platon, Theaitetos 151d–e.
- ↑ Platon, Theaitetos 187a–e.
- ↑ Platon, Theaitetos 200d–201c.
- ↑ Platon, Theaitetos 210a–b.
- ↑ Platon, Menon 98a.
- ↑ Platon, Theaitetos 202d–208b.
- ↑ Im 20. Jahrhundert wurde Platons Erörterung der Problematik des Wissensbegriffs als Vorstufe der modernen Diskussion des sogenannten Gettier-Problems gesehen; so Rainer Enskat: Authentisches Wissen. Was die Erkenntnistheorie beim Platonischen Sokrates lernen kann. In: Rainer Enskat (Hrsg.): Amicus Plato magis amica veritas. Festschrift für Wolfgang Wieland zum 65. Geburtstag. Berlin 1998, S. 101–143.
- ↑ Platon, Gorgias 454d.
- ↑ Platon, Theaitetos 186e.
- ↑ Platon, Timaios 51d–52a.
- ↑ Platon, Phaidon 65c.
- ↑ Platon, Siebter Brief 342a–343e.
- ↑ Platon, Politeia 509d–511e.
- ↑ Hans Otto Seitschek: Wiedererinnerung. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 330–333.
- ↑ Platon, Menon 82b–86c.
- ↑ Platon, Menon 75d.
- ↑ Platon, Politeia 534e.
- ↑ Michael Erler: Platon. Basel 2007, S. 31 f.
- ↑ Walter Müri: Das Wort Dialektik bei Platon. In: Museum Helveticum 1, 1944, S. 152–168; ihm folgt Peter Staudacher: Dialektik. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 81.
- ↑ Platon, Politeia 534b–c.
- ↑ Platon, Politeia 533c.
- ↑ Platon, Politeia 510c–d.
- ↑ Platon, Politeia 511b–c. Zur Bedeutung der Idee des Guten in diesem Zusammenhang siehe Rafael Ferber: Platos Idee des Guten, 2., erweiterte Auflage. Sankt Augustin 1989, S. 97–106.
- ↑ Platon, Politeia 534e–535a.
- ↑ Platon, Politeia 505a.
- ↑ Richard Robinson: Plato’s Earlier Dialectic, Oxford University Press, Oxford 1953, S. 65.
- ↑ Julius Stenzel: Studien zur Entwicklung der platonischen Dialektik von Sokrates zu Aristoteles. Stuttgart 1961 (Nachdruck der 2. Auflage von 1931), S. 42 f., 53.
- ↑ Platon, Symposion 178c–180b.
- ↑ Władysław Tatarkiewicz: Geschichte der Ästhetik. Band 1: Die Ästhetik der Antike. Basel 1979, S. 140 f.
- ↑ Platon, Symposion 203a–207a.
- ↑ Platon, Phaidros 247c–e, 249d–252b.
- ↑ Platon, Symposion 206c–212a.
- ↑ Platon, Symposion 204a–b.
- ↑ Platon, Politeia 433–434.
- ↑ Platon, Politeia 332a–c.
- ↑ Platon, Politeia, 335b–e.
- ↑ Platon, Politeia 338c–339b, 343b–344c.
- ↑ Platon, Politeia 358e–362c.
- ↑ Julia Annas: An Introduction to Plato’s Republic, Oxford 1981, S. 157–169.
- ↑ Aristoteles, Nikomachische Ethik 1129b–1130a.
- ↑ Platon, Politeia 443c–d; Christian Schäfer: Gerechtigkeit. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 132.
- ↑ Platon, Phaidon 100e–101b.
- ↑ Platon, Protagoras 323a–c.
- ↑ Siehe beispielsweise Platon, Politeia 353e–354a, Gorgias 479e, 507c, 512a–b; Christian Schäfer: Gerechtigkeit. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 134.
- ↑ Platon, Politeia 357d–358a.
- ↑ Platon, Politeia 509b.
- ↑ Siehe dazu Rafael Ferber: Ist die Idee des Guten nicht transzendent oder ist sie es doch? In: Damir Barbarić (Hrsg.): Platon über das Gute und die Gerechtigkeit. Würzburg 2005, S. 149–174.
- ↑ Platon, Politeia 508a–509b; Marcel van Ackeren: Das Wissen vom Guten, Amsterdam 2003, S. 171.
- ↑ Günter Fröhlich: Lust. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 189–192.
- ↑ Platon, Theaitetos 176b; vgl. Nomoi 716b–d.
- ↑ Klaus Schöpsdau: Platon: Nomoi (Gesetze). Übersetzung und Kommentar, Teilband 2, Göttingen 2003, S. 207 f.
- ↑ Siehe zu diesem Konzept John M. Armstrong: After the Ascent: Plato on Becoming Like God. In: Oxford Studies in Ancient Philosophy. Bd. 26, 2004, S. 171–183; Christian Tornau: Ähnlichkeit, ähnlich/unähnlich, Anähnlichung. In: Christian Schäfer (Hrsg.): Platon-Lexikon. Darmstadt 2007, S. 35–39, hier: 38 f.; David Sedley: Becoming Godlike. In: Christopher Bobonich: The Cambridge Companion to Ancient Ethics, Cambridge 2017, S. 319–337.
- ↑ Platon, Politeia 369b–427c.
- ↑ Lachesis-Mythos, Platon, Politeia 617d–618e.
- ↑ Zu Frauen- und Kindergemeinschaft sowie Eugenik siehe Platon, Politeia 458b–461e.
- ↑ Platon, Politeia 383a–393a.
- ↑ Platon, Politeia 473c–d.
- ↑ Platon, Nomoi 739d.
- ↑ Zur Wahl der Herrscher siehe Platon, Nomoi 753b–d.
- ↑ Hierzu und zu antiken Reaktionen darauf siehe Heinrich Dörrie, Matthias Baltes: Der Platonismus in der Antike. Band 2, Stuttgart 1990, S. 303–315.
- ↑ Platon, Politeia 424a–425a.
- ↑ Zu dieser Kunstauffassung siehe Władysław Tatarkiewicz: Geschichte der Ästhetik, Band 1: Die Ästhetik der Antike. Basel 1979, S. 148 und Anm. 32, 167; Götz Pochat: Geschichte der Ästhetik und Kunsttheorie. Köln 1986, S. 44.
- ↑ Władysław Tatarkiewicz: Geschichte der Ästhetik. Band 1: Die Ästhetik der Antike. Basel 1979, S. 144–146, 154 f.
- ↑ Władysław Tatarkiewicz: Geschichte der Ästhetik. Band 1: Die Ästhetik der Antike. Basel 1979, S. 143 f., 150–158, 164–166 (mit Zusammenstellung der Quellenzeugnisse zu Platons Kunstverständnis in Übersetzung S. 160–167).
- ↑ Platon, Sophistes 266c–d.
- ↑ Diese Tonart ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Kirchentonart, dem lydischen Modus.
- ↑ Platon, Phaidros 245a; Władysław Tatarkiewicz: Geschichte der Ästhetik, Band 1: Die Ästhetik der Antike, Basel 1979, S. 149 f., 156–159, 163.
- ↑ Platon, Politeia 393a–396e.
- ↑ Platon, Phaidon 96a–99c.
- ↑ Platon, Timaios 28a–b.
- ↑ Zum Diskussionsstand siehe Michael Erler: Platon. Basel 2007, S. 455 f. und die dort genannte Literatur.
- ↑ Michael Erler: Platon. Basel 2007, S. 460.
- ↑ Platon, Timaios 50b–51b, 52d.
- ↑ Platon, Timaios 55d–57d.
- ↑ Platon, Timaios 53c–d.
- ↑ Klaus Mainzer: Symmetrien der Natur. Ein Handbuch zur Natur- und Wissenschaftsphilosophie, Berlin 1988, S. 67.
- ↑ Platon, Timaios 30a–b, 34b–37c. Vgl. Mischa von Perger: Die Allseele in Platons Timaios. Stuttgart 1997, S. 83–85.
- ↑ Platon, Politeia 616b–617c.
- ↑ Platon, Timaios 69c–75a.
- ↑ Aristoteles, Physik 209b13–15.
- ↑ Platon, Phaidros 274b–278b; Siebter Brief 340b–345c. Siehe dazu Thomas A. Szlezák: Platon lesen, Stuttgart-Bad Cannstatt 1993, S. 56–71.
- ↑ Zu den Sammlungen einschlägiger Belege siehe Michael Erler: Platon. Basel 2007, S. 411–416; vgl. Christina Schefer: Platons unsagbare Erfahrung. Basel 2001, S. 11.
- ↑ Konrad Gaiser: Prinzipientheorie bei Platon. In: Konrad Gaiser: Gesammelte Schriften. Sankt Augustin 2004, S. 295–315, hier: 295.
- ↑ Siehe zu dem Fragenkomplex beispielsweise Michael Erler: Platon. Basel 2007, S. 406–411.
- ↑ Hans Joachim Krämer: Arete bei Platon und Aristoteles. Heidelberg 1959, S. 380–486. Weitere einschlägige Arbeiten Krämers sind aufgelistet bei Jens Halfwassen: Monismus und Dualismus in Platons Prinzipienlehre. In: Bochumer philosophisches Jahrbuch für Antike und Mittelalter. Bd. 2, 1997, S. 1–21, hier: S. 1 f. Anm. 1.
- ↑ Konrad Gaiser: Platons ungeschriebene Lehre. 3. Auflage. Stuttgart 1998; Konrad Gaiser: Gesammelte Schriften. Sankt Augustin 2004, S. 295–340.
- ↑ Thomas Alexander Szlezák: Platon und die Schriftlichkeit der Philosophie. Interpretationen zu den frühen und mittleren Dialogen. Berlin 1985, S. 364–375, 397–410; Thomas Alexander Szlezák: Zur üblichen Abneigung gegen die agrapha dogmata. In: Méthexis. Bd. 6, 1993, S. 155–174.
- ↑ Jens Halfwassen: Platons Metaphysik des Einen. In: Marcel van Ackeren (Hrsg.): Platon verstehen. Themen und Perspektiven. Darmstadt 2004, S. 263–278; Jens Halfwassen: Der Aufstieg zum Einen. 2. Auflage. Leipzig 2006, S. 183–405.
- ↑ Michael Erler: Platon, München 2006, S. 162–171; Vittorio Hösle: Wahrheit und Geschichte, Stuttgart-Bad Cannstatt 1984, S. 374–392; Detlef Thiel: Die Philosophie des Xenokrates im Kontext der Alten Akademie, München 2006, S. 137–225; Rafael Ferber: Warum hat Platon die „ungeschriebene Lehre“ nicht geschrieben? 2. Auflage. München 2007 (mit Forschungsbericht S. 80–84); Herwig Görgemanns: Platon, Heidelberg 1994, S. 113–119; Karl Albert: Platon und die Philosophie des Altertums, Teil 1, Dettelbach 1998, S. 380–398; Heinz Happ: Hyle. Berlin 1971, S. 85–94, 136–143; Klaus Oehler: Die neue Situation der Platonforschung. In: Thomas Alexander Szlezák (Hrsg.): Platonisches Philosophieren. Hildesheim 2001, S. 31–46; Klaus Oehler: Der entmythologisierte Platon. In: Zeitschrift für philosophische Forschung 19, 1965, S. 393–420; John N. Findlay: Plato. The Written and Unwritten Doctrines, London 1974, S. 6 f., 19–23, 80, 350 f., 455–473; Willy Theiler: Untersuchungen zur antiken Literatur, Berlin 1970, S. 460–483, hier: 462 f.; Hans-Georg Gadamer: Dialektik und Sophistik im siebenten platonischen Brief. In: Hans-Georg Gadamer: Gesammelte Werke, Band 6: Griechische Philosophie II, Tübingen 1985, S. 90–115, hier: 111–113; Hans-Georg Gadamer: Platos ungeschriebene Dialektik. In: Hans-Georg Gadamer: Gesammelte Werke, Band 6: Griechische Philosophie II, Tübingen 1985, S. 11–13, 28 (vgl. Giuseppe Girgenti (Hrsg.): Platone tra oralità e scrittura, Milano 2001, S. 9–15); Christina Schefer: Platons unsagbare Erfahrung. Basel 2001, S. 2–4, 10–14, 225.
- ↑ Rafael Ferber: Warum hat Platon die „ungeschriebene Lehre“ nicht geschrieben? 2. Auflage. München 2007, S. 81; Michael Erler: Platon. Basel 2007, S. 409. Giovanni Reales einschlägiges Hauptwerk liegt auch in deutscher Sprache vor: Zu einer neuen Interpretation Platons. Eine Auslegung der Metaphysik der großen Dialoge im Lichte der „ungeschriebenen Lehren“. 2. Auflage. Paderborn 2000.
- ↑ Harold Cherniss: Die ältere Akademie. Ein historisches Rätsel und seine Lösung, Heidelberg 1966 (Übersetzung von: The Riddle of the Early Academy, Berkeley 1945; enthält drei Vorträge von 1942) und Aristotle’s Criticism of Plato and the Academy. Band 1, Baltimore 1944. Eingehende Kritik an Cherniss’ Position übt Hans Joachim Krämer: Arete bei Platon und Aristoteles. Heidelberg 1959, S. 380–447.
- ↑ Gregory Vlastos: Platonic Studies. 2. Auflage. Princeton 1981, S. 379–403.
- ↑ Zu den englischsprachigen Skeptikern siehe Thomas Alexander Szlezák: Schleiermachers „Einleitung“ zur Platon-Übersetzung von 1804. In: Antike und Abendland 43, 1997, S. 46–62, hier: 61 f.
- ↑ Theodor Ebert: Meinung und Wissen in der Philosophie Platons. Berlin 1974, S. 2–4; Dorothea Frede: Platon: Philebos. Übersetzung und Kommentar. Göttingen 1997, S. 403–417; Dorothea Frede: Die wundersame Wandelbarkeit der antiken Philosophie in der Gegenwart. In: Ernst-Richard Schwinge (Hrsg.): Die Wissenschaften vom Altertum am Ende des 2. Jahrtausends n. Chr. Stuttgart 1995, S. 9–40, hier: 28–33; Andreas Graeser: Die Philosophie der Antike, Band 2: Sophistik und Sokratik, Plato und Aristoteles. 2. Auflage. München 1993, S. 130–132; Andreas Graeser: Kritische Retraktationen zur esoterischen Platon-Interpretation. In: Archiv für Geschichte der Philosophie 56, 1974, S. 71–87; Ernst Heitsch: ΤΙΜΙΩΤΕΡΑ. In: Ernst Heitsch: Gesammelte Schriften. Band 3, München 2003, S. 338–347; Franz von Kutschera: Platons Philosophie. Band 3, Paderborn 2002, S. 149–171, 202–206; Günther Patzig: Platons politische Ethik. In: Günther Patzig: Gesammelte Schriften. Band 3, Göttingen 1996, S. 32–54, hier: S. 36 Anm. 3 (vgl. dazu die Kritik von Hans Krämer: Kritische Bemerkungen zu den jüngsten Äußerungen von W. Wieland und G. Patzig über Platons ungeschriebene Lehre. In: Rivista di Filosofia neo-scolastica. Bd. 74, 1982, S. 579–592, hier: 586–592); Wolfgang Wieland: Platon und die Formen des Wissens. 2. Auflage. Göttingen 1999, S. 40–50, 328–330, 340 (vgl. Hans Krämer: Kritische Bemerkungen zu den jüngsten Äußerungen von W. Wieland und G. Patzig über Platons ungeschriebene Lehre. In: Rivista di Filosofia neo-scolastica. Bd. 74, 1982, S. 579–592, hier: 579–585).
- ↑ Konrad Gaiser: Platons ungeschriebene Lehre. 3. Auflage. Stuttgart 1998, S. 18 f.
- ↑ Christina Schefer: Platons unsagbare Erfahrung. Basel 2001, S. 186 f.
- ↑ Siehe zum primär monistischen Charakter der Prinzipienlehre Jens Halfwassen: Monismus und Dualismus in Platons Prinzipienlehre. In: Bochumer philosophisches Jahrbuch für Antike und Mittelalter. Bd. 2, 1997, S. 1–21 und Detlef Thiel: Die Philosophie des Xenokrates im Kontext der Alten Akademie. München 2006, S. 197–208. Vgl. Michael Erler: Platon. Basel 2007, S. 428 f.; Hans Joachim Krämer: Der Ursprung der Geistmetaphysik. 2. Auflage. Amsterdam 1967, S. 329–334; Christina Schefer: Platons unsagbare Erfahrung. Basel 2001, S. 57–60.
- ↑ Giovanni Reale: Zu einer neuen Interpretation Platons. 2. Auflage. Paderborn 2000, S. 207 f., 309–311.
- ↑ Eine Übersicht über die neuere Forschungsliteratur bietet Michael Erler: Platon (= Hellmut Flashar (Hrsg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike. Band 2/2), Basel 2007, S. 370–372. Erler selbst billigt der intuitiven Erkenntnis eine wesentliche Rolle zu.
- ↑ Peter Stemmer: Platons Dialektik: Die frühen und mittleren Dialoge. Berlin 1992, S. 214–225; siehe auch die dort S. 220 Anm. 116 genannten Werke von Autoren, die Stemmers Auffassung zur Intuition teilen.
- ↑ Jens Halfwassen: Der Aufstieg zum Einen. Untersuchungen zu Platon und Plotin. 2. Auflage. Leipzig 2006, S. 16–33, 183 ff.
- ↑ Christina Schefer: Platons unsagbare Erfahrung. Basel 2001, S. 63 ff.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Platon |
| ALTERNATIVNAMEN | Plato |
| KURZBESCHREIBUNG | griechischer Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 428/427 v. Chr. |
| GEBURTSORT | Athen oder Aigina |
| STERBEDATUM | 348/347 v. Chr. |
| STERBEORT | Athen |
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- Gestorben im 4. Jahrhundert v. Chr.
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