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''Folglich gäbe es kein Ende der Bewegung, und daher wäre die Bewegung unendlich und vergeblich.'' | |||
Dies würde die eigentliche [[Werkung]] des Intellekts zerstören.</onlyinclude> | |||
# The third thesis of [this] same doctrine of ignorance: ''The quiddity of things, which is the truth of beings, is unattainable in its purity''.<ref name=":75" /> | |||
# ''For the understanding can always be purified and refined'' ad infinitum. | |||
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# But this man of learned ignorance aims to understand a thing in its purity—[to understand it] by way of this same learned ignorance and apart from all likeness.<ref name=":79" /> | |||
# Notwithstanding, the quiddity, or truth, of things is intelligible even now. | |||
# For since that-which-a-thing-is is the object of the intellect (according to ''De Anima III),''<ref name=":80" /> ''there is a natural movement of the intellect unto it.'' | |||
# ''But if it were unattainable, then this intellectual movement would be without a terminus ad quem.'' | |||
# ''Consequently, there would be no end of the motion; and hence the motion would be infinite and in vain.'' | |||
# ''This would be to destroy the intellect’s proper operation.'' | |||
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Version vom 29. September 2024, 16:54 Uhr
Die dritte These derselben Unkenntnislehre: Die Quiddität der Dinge, welche die Wahrheit des Seienden ist, ist in ihrer Reinheit unerreichbar.[1]
Denn das Verständnis kann immer weiter gereinigt und verfeinert werden, bis ins Unendliche.[2]
Ich habe gerade gesagt[3], dass unser Intellekt die Wahrheit der Dinge mittels eines Bildes und einer Ähnlichkeit begreift (denn der mögliche Intellekt ist gemäß De Anima III der Ort der intelligiblen Arten);[4] und ich habe bereits früher anhand dessen, was dann gesagt wurde, erklärt, dass die Betrachtung einer Sache in ihrer Reinheit und wie sie ist nicht diesem Leben, sondern dem himmlischen Leben zugehörig ist.[5]
Doch dieser Mann der Unkenntnislehre strebt danach, eine Sache in ihrer Reinheit zu verstehen – [sie zu verstehen] durch eben diese Unkenntnislehre und losgelöst von aller Ähnlichkeit.[6]
Dennoch ist die Quiddität oder Wahrheit der Dinge auch jetzt noch verständlich.
Denn da das-was-ein-Ding-ist, ist das Objekt des Intellekt (gemäß De Anima III),[7] gibt es eine natürliche Bewegung des Intellekt dorthin.
Wäre es aber unerreichbar, dann hätte diese intellektuelle Bewegung keinen terminus ad quem.
Folglich gäbe es kein Ende der Bewegung, und daher wäre die Bewegung unendlich und vergeblich.
Dies würde die eigentliche Werkung des Intellekts zerstören.
- The third thesis of [this] same doctrine of ignorance: The quiddity of things, which is the truth of beings, is unattainable in its purity.[1]
- For the understanding can always be purified and refined ad infinitum.
- I have just finished saying[3] that our intellect conceives the truth of things by means of an image and a likeness (for the possible intellect, according to De Anima III, is the place of intelligible species);[4] and earlier I stated, by means of what was then said, that to see a thing in its purity and as it is pertains not to this life but to the heavenly life.[5]
- But this man of learned ignorance aims to understand a thing in its purity—[to understand it] by way of this same learned ignorance and apart from all likeness.[6]
- Notwithstanding, the quiddity, or truth, of things is intelligible even now.
- For since that-which-a-thing-is is the object of the intellect (according to De Anima III),[7] there is a natural movement of the intellect unto it.
- But if it were unattainable, then this intellectual movement would be without a terminus ad quem.
- Consequently, there would be no end of the motion; and hence the motion would be infinite and in vain.
- This would be to destroy the intellect’s proper operation.
Einzelnachweise
- ↑ a b ▲▼ ▶DI I, 3 (10:18-19).
Einzelnachweise
<references/>
- ↑ ▲▼ ▶DI I, 3 (10:6-8).
Einzelnachweise
<references/>
- ↑ a b ▲▼ ▶ Zwei Absätze zuvor. (Die zweite Folgerung …)
Two paragraphs earlier.
Einzelnachweise
<references/>
- ↑ a b ▲▼ ▶Aristoteles, De Anima III, 4 (429a27-30).
Aristotle, De Anima III, 4 (429a27-30).
Einzelnachweise
<references/>
- ↑ a b ▲▼ ▶In 21:9 zitiert Wenck 1. Korinther 13:12, einen Vers, der darauf hinweist, dass reineres Wissen dem zukünftigen Zustand vorbehalten ist. Siehe auch 24:9-10 und 27:20-23.
Anm. KF: 1. Korinther 13:12, weist nicht auf ein zukünftiges dem "Himmel" vorbehaltenes Erkennen hin
At 21:9 Wenck cites I Cor. 13:12, a verse which indicates that a purer knowledge is reserved for the future state. See also 24:9-10 and 27:20-23.
Einzelnachweise
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- ↑ a b ▲▼ ▶Siehe die erste Folgerung der vierten These. Siehe auch Wencks Zitat bei 23:26 - 24:2.
See the first corollary of thesis four. Also see Wenck’s citation at 23:26 - 24:2.
Einzelnachweise
<references/>
- ↑ a b ▲▼ ▶Aristoteles, De Anima III, 4 (429a15-17).
Aristotle, De Anima III, 4 (429a15-17).
Einzelnachweise
<references/>