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Werk:Apologia doctae ignorantiae/14

aus AufEinWort, der freien Forschung

▷Iam vides, amice, quam puerili atque debili fulciatur firmamento Ignota litteratura.» Cum sic ista seriatim praeceptor noster ad iam lecta replicasset, lectionem continuabam, ubi sequitur, qualiter praeceptor noster glorietur se Dei dono invenisse, quomodo ad incomprehensibilia per transcensum corruptibilium humanitus scibilium incomprehensibiliter ductus fuit. Post pleraque iniuriosa, quae animum praeceptoris non movebant, ait evangelium primae Corinthiarum 13. huic apertioni contradicere, ubi hic in speculo et aenigmate comprehensionem versari astruit.

Du siehst schon, mein Freund, durch was für eine kindische und schwache Stütze die Ignota litteratura aufrechterhalten wird.» Nachdem unser Meister dies zu dem bereits Vorgelesenen gesagt hatte, fuhr ich fort zu lesen. Es folgte die Stelle, wo behauptet wird, daß unser Meister sich rühme, durch ein Geschenk Gottes vermittels des Überschreitens des vergänglichen und auf menschliche Weise Wißbaren auf unbegreifliche Weise zum Unbegreiflichen geführt worden zu sein. Nach vielen verletzenden Ungerechtigkeiten, die unseren Lehrer nicht berühren, behauptet Wenck, daß 1 Kor 13 dieser Eröffnung widerspreche, weil danach das Verstehen in Spiegel und Gleichnis bleiben müsse. ◀▷