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DG1G/Einleitung/17

aus AufEinWort, der freien Forschung

▷Auf zwei regelrechten Stufen nehmlich tritt das genau in einander gefügte Verhältnis der stummen Konsonanten jener urverwandten Sprachen einer Abweichung einmal sämtlicher Deutscher und dann wiederum der Hochdeutschen entgegen, so daß, gerade wie die deutschen Sprachen hierin überhaupt von den urverwandten verschieden sind, auch die Hochdeutsche von allen übrigen Deutschen verschieden ist. Die begonnene Bewegung hat nicht eingehalten, sondern ihren Kreis erst in der hochdeutschen Mundart erfüllt. Wenn folglich z. b. ein lateinisches, griechisches oder indisches Wort die erste Stufe einnimmt, so findet sich das ihm entsprechende gotische auf der zweiten, das Hochdeutsche auf der dritten; ein vierter Standpunkt wäre unmöglich, weil er notwendig auf den ersten zurückkehren müßte.


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