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DG1G/Geschichte der Schrift

aus AufEinWort, der freien Forschung
  1. ↑ 1) Im Norden auch später, z. B. in einer hs. der Olaf Tryggvasonar Saga.
  2. ↑ 1) Und schon das macht sie verwerflich, daß sie nicht alle Lautunterscheidungen darzustellen vermag, z. B. in der Majuskel fallen ihr L und J zusammen, in der Minuskel mangelt æ, ce, ë; Akzente und Zirkumflex gewährt sie vollends nicht.
  3. ↑ 2) Man halte B P G l zu 𝕭 𝔓 𝔊 ℑ auf Stein als Kapitalschrift ist soche ungeheuer weder einzuhauen noch zu lesen leicht.
  4. ↑ 3) Höfers Sammlung deutscher Urkunden, an vielen Stellen.
  5. ↑ 4) Bei Hans Sachs wenig oder keine falsche große Buchstaben, bei Burcard Waldis selten; Luther meidet sie noch 1522, nicht mehr 1545, doch mit mancher Ausnahme; bei Fischart überwiegen sie.
  6. ↑ 1) In geistlichen Büchern findet man GOtt, HErr.
  7. ↑ 2) nicht Letten.
  8. ↑ 3) namentlich in Ausgaben des Spectator. Einzelne holländische Schriftsteiler bedienen sich der großen Buchstaben selbst noch heute, doch nie für alle Subst. , sondern bloß zur Hervorhebung der Hauptbegriffe, um die es sich gerade handelt.
  9. ↑ 4) Von den meisten Ausgaben der heil. Schrift und der vielen Gesangbücher abgesehn, in welchen das volle nie großer Buchstaben bedurfte, gebe ich hier Beispiele: Christ. Weisen erznarren (Lp. 1672. 1704) und klügste leute (Lp. 1673. 1682) ; gespräche von mehr als einer weit (Lp. 1698, verdeutscht aus Fontenelles pluralité des mondes); Hoffmanswaldaus gedichte (Lp. 1697); asiatische Banise, vierter druck (Lp. 1707, ob frühere? weitß ich nicht); Gundlings samlung kleiner teutscher schriften (Halle 1738); Joh. Matth. Gesners ehrest, ciceroniana (Jena 1734); Brockcs irdisches vergnügen (Zürch 1740); Joh. Andr. Fabricius in den braunschw. anz. 1745 p. 243—46/370—77;Joh. Geo. Estor in allen seinen deutschen büchern (1730 — 1770)|; Orths frankfurter reformation (1731—1757) rechtshändel (1763— 1768); Damms homer. Iexicon (Berl. 1764); Joh. Andr. Hofmanns deutsche reichspraxis (Frankf. 1765) ; (Klöbers) Schlesien vor und seit dem jähr 1740 (Freiburg 1785)'; Wielands kleinere prosaische Schriften (Lp. Weidmann 1785); Wielands neue göttergespräche (Lp. Göschen 1791); Albrechts von Wallenstein lebensgeschichte (von einem preull. general, Berl. 1797); zweite ausg. des vossischen Homers (Königsb. 1802); Baggesens Pardjeriais (Amst. 1808); Godofr. Hermanni opuscula 1, 1U4 (Lp. 1827) de ellipsi et pleon. p. 121.