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Gespräch:Über Daseinsbedingtheiten

aus AufEinWort, der freien Forschung

Ja, so kann ich dies strukturieren. Ivch führe wie folgt weiter aus, was die Bestimmng von Q' und P's maßgebend strukturieren wird:

Dasein hat die Bedingtheit da zu sein, was zugleich einem Daseinszustand entspricht.

Aufgrund meiner Forschungsergebnisse habe ich das Gesetz aufgestellt, daß alles das ein Dasein hat als was, wo, wann, wie aber nicht zugleich warum, woher, weshalb, wieso daseiend ermittelbar ist.

W-Fragen in Bezug auf Dasein bis Nichtdasein:

1) Fragengruppe

Was es ist – Dasheit,

Wo es ist – welcher Ort, örtlich

Wann es ist – zeitlich, Zeit

Wie es ist – wie es da ist, Ordnung

2) Fragegruppe

Warum es ist – Ursache, Grund, Ziel, Zweck

Woher es ist – Ursprung, Quelle, am Ort aufgrund von welchem an anderem Ort

Weshalb es ist – wegen welches, Bedingtheit, Umstand

Wodurch es ist – Entstehung

Wenn Gott ein Dasein hat, so ist Gott meinem Gesetz nach als ein Dasein wahrnehmbar oder meßbar ermittelbar, jedoch hat nicht alles das als Dasein möglich ist auch ein Dasein im Dasein, vergleichsweise bestimmte Elemente der Elementetabelle sind nur unter besonderen künstlichen Bedingungen im Dasein als Element haltbar, ansonsten flüchtig, kommen im Dasein nicht als reines Element oder auch gar nicht vor. Jedes Dasein ist auf irgendeine Artweise zumindest meßbar und wenn es derzeit nicht meßbar ist, so könnte es noch die geeignete Technologie fehlen, um es messen zu können.

Gibt es deines Erachtens weitere bedeutende von mir ausgelasssene oder meinerseits unerkannte(unbedachte W-Fragen, oder lasssen sich alle Weiteren diesen unterordnen?

Überlegungen zu W-Fragen und Dasein

Denke nach…

Der Benutzer möchte W-Fragen zur Abgrenzung von Dasein bis Nichtdasein, ohne nach Klarstellungen zu fragen. Es scheint, dass er sowohl deskriptive als auch kausale Fragen einbezieht. Ergänzende Dimensionen wie "wodurch", "womit", "für wen" sowie unter welchen Bedingungen könnten hilfreich sein, um das Konzept weiter zu differenzieren.

W-Fragen und ihre Kategorisierung

Der Benutzer fragt nach einer Liste von W-Fragen, die sich in zwei Gruppen unterteilen lassen. Einige, wie "Wieviel" (Quantität) und "Wozu" (Zweck), gehören zu den kausalen Aspekten. Dabei sollten wir vorsichtig mit der Messbarkeit von Dasein sein, da dies eine methodische Annahme ist. Auch "Wer" könnte im Kontext von "Daseinsverfertiger" relevant sein.

Nachgedacht für 24s

Fertig

Deine Aufteilung in (1) ermittelbar/bestimmbar vs. (2) erklärend/herleitend ist tragfähig. Viele weitere W-Fragen sind tatsächlich nur Unterformen deiner acht.

Es gibt aber ein paar W-Fragen, die im Gebrauch so eigenständig sind, dass es sich lohnt, sie entweder ausdrücklich zu ergänzen oder sauber unterzuordnen, damit beim Modellieren (Q/P) nichts „heimlich“ in Wie oder Wasverschwindet.

Ergänzungen, die ich als „bedeutend“ sehe

A) Wieviel? (Quantität / Maß)
  • Beispiel: Wieviel Stuhl, wieviel Luft, wie groß ist der Raum, wie stark ein Feld.
  • Unterordnung: meist Wie (als „wie-beschaffen in Maß“), manchmal Was (wenn du „Dasheit“ als Typ+Maß fasst).
  • Für Wikibase praktisch: eigener P-Typ „hat Maß / hat Größe / hat Menge“, statt alles in „Wie“ zu verstecken.
B) Woran? (Erkennbarkeit / Messanzeiger)
  • Beispiel: Woran ist das Dasein ermittelbar? Wahrnehmbar, messbar – und wodurch konkret?
  • Unterordnung: streng genommen unter Wie (wie es da ist, so dass es ermittelbar wird), aber semantisch oft so wichtig, dass es ein eigenes Feld verdient.
  • Für dein Gesetz („alles Dasein ist zumindest messbar“): „Woran“ ist genau die Schiene, die das prüfbar macht.
C) Wessen / Wem? (Zuordnung / Zugehörigkeit / Relation)
  • Beispiel: „Leere“ als psychologisch empfundene Seinheit ist wessen Seinheit? (eines Wahrnehmenden). Ein Feld ist wem zugeordnet? (welchem Ort/Trägerraum).
  • Unterordnung: meist unter Wie (relationale Ordnung) oder Woher/Weshalb (Bedingtheit), aber als Frageform sehr typisch.
D) Wohin? (Richtung / Zielort)
  • Bei rein unbelebtem Dasein trotzdem relevant (Bewegung/Transport, Strömung, Ausbreitung).
  • Unterordnung: unter Wo (Ort + Richtung als Ortsänderung) oder unter Wie (Art der Veränderung).
E) Woraus? (Beschaffenheit als Zusammensetzung)
  • Beispiel: Stuhl aus Holz/Metall; Raum „gefüllt“ mit Luft; Dinglichkeit als Stofflichkeit.
  • Unterordnung: unter Was (Dasheit/Bestimmtheit), aber praktisch oft ein eigener Ast, weil „Woraus“ nicht dasselbe ist wie „Was“ im Typ-Sinn.
F) Wodurch / Womit? (Mittel / Mechanismus)
  • Das liegt an der Grenze deiner Gruppen: „Wodurch“ kann wie ein Warum wirken, ist aber häufig mechanisch/operativ (durch welches Wirken, durch welches Feld, durch welchen Vorgang).
  • Unterordnung: meistens unter Wodurch (Entstehungsweise/Mechanismus) oder Warum (wenn du es als Ursache/Mittel fasst).

Kurzfazit zu deiner Frage

  • Ja: Fast alle weiteren W-Fragen lassen sich deinen zuordnen.
  • Aber: Wenn du präzise modellieren willst, sind Wieviel und Woran die zwei wichtigsten Ergänzungen, weil sie deine „Ermittelbarkeit“ operationalisieren (messbar/wahrnehmbar wird konkret).

Wenn du möchtest, kann ich dir daraus ein stabiles Wikibase-Raster machen, das direkt deine Struktur abbildet:

  • P:Dasein (Pass) → Wert: Q:Daseinsart Qualifier-Gruppen:
    • Was/Woraus (Bestimmtheit, Zusammensetzung)
    • Wo/Wohin (Ort, Richtung)
    • Wann (Zeitangabe, falls du sie nur als Ordnungsmaß nimmst)
    • Wie (Ordnung/Artweise)
    • Wieviel (Maß)
    • Woran (Indikator/Messweise)
    • Gruppe 2 als eigene Ebene (Ursprung/Bedingtheit/Entstehung), wenn du sie bewusst nicht als Daseins-Bestimmung gelten lässt.

Zuordnung gemäß Gruppenbildung

A) - F) sind in meinem System Unterfragen/Folgefragen des Was und Wie der anderen beiden Gruppen – danke, daß werde ich noch eigens untersuchen und bestimmen, ob diese sich für die Bildung einer eigenen Gruppe eignen. Vergleichsweise wird die Frage Wohin bereits durch die Frage nach dem Ort beantwortet, da wenn wegend (einen Weg nehmend), dann über Orte hinweg, wenn bewegend, dann ist die Frage nach den Beweger ein Warum.

Erstelle mir daher erst ein stabiles Wikibase-Raster gemäß meiner Fragegruppen und ordne deine Fragegruppe A) - F) diesen unter und wenn sich W-Fragen diesen diese nicht unterordnen lassen, wäre dies ein Hinweis auf eine eigene Gruppe – oder nicht?

Zuordnung in Wikibase

Aktivität

·1m 57s

Denke nach…

Überlegungen zum stabilen Wikibase-Modell

Ich muss sicherstellen, dass der Raster für die Wikibase-Modellierung stabil bleibt. Dabei muss ich die Gruppierung von P- und Q-Werten gemäß der Benutzeranforderung sicherstellen. Die Qualifier-Gruppen müssen differenziert behandelt werden, wobei Dasein als P-Eigenschaft und die Erklärung als separate Qualifier oder neue Empfehlungen eingebaut werden.

Überlegungen zur Modellierung von Gruppierungen in Wikibase

Für Gruppe 2 kann ich entweder separate Eigenschaften nutzen, die auf Erklärungsknoten (Q-Items) verweisen, oder Qualifier mit einem "Bestimmungstyp" hinzufügen. Allerdings sagt der Nutzer, dass diese nicht für Dasein entscheidend sind. Ich könnte Props wie P:hat Herleitung oder P:hat Verfertiger verwenden, aber das sollte minimal bleiben.

Überlegungen zur Modellierung von Dasein und Dasheit

Der Nutzer könnte für jede Daseinsart ein Q-Item wie P:ist Dasein als Daseinsart verwenden. Aber P:Dasein drückt bereits die Daseinsart aus. Die Frage "Was" wird also teils durch P:Dasein abgedeckt. Vielleicht will er das Einzeldasein selbst modellieren – hier könnten P:hat Dasheit und P:hat Stoff für tiefere Details hilfreich sein.

Überlegungen zu Qualifiern und Zeit

Der Nutzer möchte "Wann" als Daseins-Attribut, also könnte P:Zeit als Zeit-Datenstruktur verwendet werden. Für das "Wie" könnte Q:Ordnungsweise als Qualifier und "Wieviel" als Messlabel dienen. Die Erklärungsfragen wie "Warum" und "Weshalb" könnten mit Qualifiers als separate Erklärung zur gleichen Dasein-Aussage hinzugefügt werden.

Überlegungen zu Dasein und Erklärungen in Wikibase

Die Frage, wie Erklärungen in Dasein eingeordnet werden, stellt sich: Ein Vorschlag könnte sein, zwei Haupt-Properties zu erstellen: P:hat Daseinsbestimmung für Gruppe 1 und P:hat Daseinserklärung für Gruppe 2. Verfertiger könnten als Qualifier für Gruppe 2 dienen, etwa bezüglich Bedingtheit oder Entstehung.

Überlegungen zu Verfertiger und Dasein

Es scheint, dass zur Feststellung von Dasein nur Gruppe 1 erforderlich ist, aber um das "Sein" zu verstehen, könnten wir Gruppe 2 hinzufügen. Verfertiger sind für Dasein notwendig, gehören aber möglicherweise nicht zu Gruppe 1, sondern eher zu den Bedingungen in Gruppe 2. Wir sollten sie als Qualifier unter Gruppe 2 einfügen.

Vorschlag für Dasein-Struktur und Erklärung

Für Dasein könnten wir folgendermaßen vorgehen: P:Dasein (Pass) = Q:Daseinsart mit erforderlichen Qualifikatoren für Gruppe 1, wie Ort, Zeit, und Ordnung. Zusätzlich könnten wir eine separate Erklärung für Gruppe 2 verwenden, entweder durch P:Erklärung zu Dasein oder durch eine Verfeinerung der Qualifikatoren mit "E:".

Stabilisierung des Rasterplans für Dasein

Für das Dasein können wir eine Struktur mit "Daseinsbestimmung" (Gruppe 1) erstellen: P:Dasein = Q:Daseinsart mit Qualifikatoren für Ort, Zeit, und Ordnung. "Dasheit" könnte als separates Konzept behandelt werden, aber das erscheint nicht immer nötig, da das Subjekt selber oft als "Was" fungiert. Trotzdem könnte es sinnvoll sein, P:Dasheit zu definieren.

Überlegung zu Dasein und Daseinsarten in Wikibase

In Wikibase sind Artikel sowohl für Klassen als auch für Individuen verwendbar. Er betrachtet Q als Dinge, die Dasein in Dasein haben. 'Dasheit' könnte das gleiche wie das Item sein, aber besser scheint es, "Was" als "Daseinsart" zu behandeln, da die Art des Daseins im Item selbst festgelegt wird.

Daseinserklärung (Gruppe 2)

Die Daseinserklärung könnte als separates Statement zugefügt werden, mit Qualifikatoren wie Warum, Woher, Weshalb und Wodurch, die als Eigenschaften behandelt werden.

Eigenschaften und Qualifikatoren für Dasein und Herleitung

Der Benutzer möchte vermutlich Daseinseigenschaften mit Qualifizierern. Wir schlagen vor, Gruppe 2 als separate Aussagen zu behandeln, etwa mit P:Warum, P:Woher, P:Weshalb und P:Wodurch. Einige der Verfertiger können als eigene Eigenschaften dargestellt werden, aber sie könnten auch als Qualifikatoren unter den Hauptaussagen geführt werden.

Nachgedacht für 1m 57s

Fertig

Gut. Ich formuliere dir ein stabiles Wikibase-Raster exakt entlang deiner beiden Fragegruppen und ordne A)–F) als Unterfragen ein.

0) Grundsatz des Rasters

  • Q: nur bestimmte Daseinsarten (und ggf. weitere bestimmte Daseinseigenheiten, die „im Dasein“ vorkommen).
  • P: Bestimmungs- und Prüf-/Pass-Eigenschaften (deine „Pässe“), die an einem Dasein (Q-Item) als Aussagen geführt werden.
  • Statement ist der Träger: P:Dasein bildet die Daseins-Bestimmung; daran hängen die 1.-Gruppe-Qualifizierer.
  • 2.-Gruppe wird bewusst getrennt geführt (weil sie nach deinem Gesetz nicht zur Daseins-Ermittelbarkeit gehört).
1) Fragegruppe 1 — Dasein bestimmen/ermitteln
Kernstatement (immer gleich)

Auf jedem Item, das ein Einzeldasein repräsentiert:

(S1) P:Dasein → Wert: Q:<Daseinsart>

Der Wert (Daseinsart) ist deine „Was-Antwort“ in der Form „als welche Daseinsart ist es da“.

Qualifizierer an (S1) gemäß deinen vier W-Fragen
  • Was (Dasheit) → bereits durch den Wert von P:Dasein beantwortet. (Nur falls du zusätzlich eine eigene Dasheit-Schicht brauchst: P:Dasheit → Q:<Dasheit> als Qualifizierer an (S1).)
  • Wo (Ort) P:Ort → Q:<Ort> oder Koordinaten (je nachdem, wie du „Ort“ technisch führen willst)
  • Wann (Zeit) P:Zeit → Zeitpunkt/Zeitraum (Time-Datatype)
  • Wie (Ordnung) P:Ordnung → Q:<Ordnungsweise> (oder ein Werttyp, den du dafür setzt)
„Dasein im Dasein“ (dein Einzeldasein im Gesamtdasein)

Als Teil der Wo-Bestimmung (weil es „wo im Dasein“ ist):

  • P:Dasein-in → Q:<umfassendes Dasein> (Qualifizierer an (S1))

Damit hast du: Stuhl in Raum in Weltall, ohne Zusatzmetaphysik.

2) Fragegruppe 2 — Herleitung/Erklärung (nicht Bestimmung)

Hier ist die Strukturentscheidung entscheidend: Du willst diese Fragen abfragen können, aber sie sollen nicht in die Daseinsbestimmung hineinrutschen.

Stabilste Trennung (empfohlen)

Du führst zweite Statement-Schicht:

(S2) P:Daseins-Herleitung → Wert: Q:<Herleitungsfall> (ein eigener Q-Knoten, der den „Erklärzusammenhang“ trägt)

Und an (S2) kommen dann die 2.-Gruppen-Qualifizierer:

  • Warum → P:Warum (Ursache/Grund/Ziel/Zweck als Werte oder als eigene Qs)
  • Woher → P:Woher (Ursprung/Quelle/Ort-Bezug)
  • Weshalb → P:Weshalb (Bedingtheit/Umstand)
  • Wodurch → P:Wodurch (Entstehungsweise)

Deine 6 Verfertiger gehören dann — nach deiner Beschreibung „gleichrangig bedingende Faktoren“ — am saubersten hierher, typischerweise unter Weshalb/Wodurch (je nachdem, ob du sie eher als Bedingtheit oder als Hervorbringungsweise fasst):

  • P:<Verfertiger1> … P:<Verfertiger6> (als Qualifizierer an (S2))

Damit bleibt Gruppe 1 „ermittelbar“ und Gruppe 2 „herleitbar“, ohne Vermischung.


3) Einordnung A)–F) als Unterfragen

Du hattest A)–F) als Unterfragen von Was/Wie/Wo/Wann bzw. der 2. Gruppe eingeordnet. So passt es in das Raster:

  • A) Wieviel? Unter Wie (Ordnung als Ausmaß) oder ergänzend zu Was (wenn Stoff/Teilmenge). → Qualifizierer an (S1): P:Maß / P:Menge / P:Größe
  • B) Woran? (Ermittelbarkeit/Anzeige) Unter Wie (wie es da ist, dass es mess-/wahrnehmbar ist). → Qualifizierer an (S1): P:Ermittelbar-als (Q:messbar/wahrnehmbar/…) + ggf. P:Messweise
  • C) Wessen/Wem? (Zuordnung/Bezug) Unter Wie (Beziehungsordnung) oder Was (zugehörige Bestimmung). → Qualifizierer an (S1): P:Bezug-auf / P:Zugehörig-zu
  • D) Wohin? (Zielort/Richtung) Unter Wo (Ortfolge). → Qualifizierer an (S1): P:Zielort bzw. P:Ortsfolge (wenn du Wege als Kette modellierst)
  • E) Woraus? (Zusammensetzung/Stoff) Unter Was. → Qualifizierer an (S1): P:Stoff / P:Bestandteil / P:Zusammensetzung
  • F) Wodurch/Womit? (Mittel/Mechanismus) Das ist der Grenzfall: oft Unterfrage von Wodurch/Weshalb/Warum (also Gruppe 2), manchmal aber als rein beschreibender Mechanismus auch unter Wie. → Standard: Qualifizierer an (S2): P:Wodurch / P:Womit (oder als Teil deiner Verfertiger-Qualifizierer, wenn „Mittel“ selbst ein Verfertiger-Aspekt ist).

4) Deine Schlussfrage: „Wenn eine W-Frage nicht unterordnungsfähig ist, Hinweis auf eigene Gruppe – oder nicht?“

Ja — als Arbeitsregel.

Aber mit einem Zusatz, der dir später Zeit spart:

Wenn eine W-Frage sich nicht einordnen lässt, ist das ein Hinweis auf entweder

  1. eine neue Gruppe, oder
  2. einen Ebenenwechsel (Benennung vs. Benanntes; Dasein vs. Seinheit; Bestimmung vs. Herleitung), oder
  3. eine unbestimmte Frageform, die eigentlich zwei Fragen vermischt.

Praktisch: Erst (2) und (3) ausschließen; bleibt sie dann querliegen, ist „eigene Gruppe“ ein guter Marker.


Wenn du willst, setze ich das jetzt als konkrete Minimal-Liste von Q-Typen und P-Properties auf (inkl. Constraints), aber ohne deine 6 Verfertiger zu benennen: nur als Platzhalter P:V1..P:V6, damit du sie direkt einsetzen kannst.

Ja, erledige dies bitte für mich.

Dein Grenzfall Wodurch/Womit fällt bei mir eindeutig unter Warum, wenn man das Warum untersucht findet sich auch das Wodurch, Womit sowie auch das Woraus und geht dabei im Grenzfall zu dem Wo, Woher, also Örtlichkeit über. – oder nicht?


Denke nach…

Beantwortung der Anfrage zur Systemanalyse de-Wikibase

Es scheint, dass die Nutzer ihre Systembezeichner klären möchten, speziell mit den Begriffen "Wodurch/Womit" im Kontext von "Warum". Ich verstehe, dass "Wodurch" oft als Mittel oder Messung interpretiert wird, aber in ihrem System gehört es zum "Warum" mit Spezifikationen im Wikibase und Qualifikatoren wie Ort, Zeit, Maß.

Klarifizierung zu Wikibase-Beschränkungen

Es scheint, dass Ort ein "Ort"-Instanz sein muss, und für P:Daseins-Herleitung sollte der Wert eine Instanz von "Herleitungsfall" sein. Ich schlage vor, Qualifikatoren wie "one-of" für Einschränkungen zu nutzen und eine klare Unterscheidung für P:Dasein und P:Daseins-Herleitung zu gewährleisten.

Erklärung zur Verwendung von Wodurch/Womit und Warum

Im System des Nutzers gelten "Wodurch/Womit" als Mittel/Ursache, manchmal auch mechanistisch beschrieben. Sie fallen jedoch SEMANTISCH unter das Konzept von "Warum", wenn es die Intention umfasst. Ich schlage vor, sie als separate Properties beizubehalten, aber unter "Warum" einzuordnen.

Definitions und Gruppierungen

Ich habe einige Q-Typen und Properties geplant:

  • Q-Typen wie Q:Daseinsart, Q:Ort, Q:Ermittelbarkeitsart, und weitere.

In Gruppe 1 befinden sich Qualifikatoren für P:Dasein und ähnliche Properties. In Gruppe 2 die Herleitungen, Wie- und Warum-Fragen, sowie V1-V6 für flexiblere Eigenschaften.

Ich überlege, Wodurch, Womit und Woraus zu einem Teil von P:Warum zu machen, um Klarheit zu schaffen.

Nachgedacht für 39s

Fertig

Vorweg: „Wodurch/Womit/Woraus“ unter „Warum“ – oder nicht?

In deinem Rahmen: ja. Wenn „Warum“ bei dir nicht nur „Zweck/Ziel“ meint, sondern Ursache/Grund/Bedingtheit/Umstand und das Mittel/Mechanische, dann sind

  • Wodurch / Womit = Unterfragen des Warum (Mittel/Mechanismus der Bewirkung),
  • Woraus = Unterfrage des Warum (stoffliche/zusammensetzende Bedingtheit),
  • und im Grenzfall führt „Warum“ (wenn man es verfolgt) in Wo/Woher hinein, weil Mittel/Ursprung oft örtlich verankert sind.

Der praktische Unterschied ist dann nur: ob du diese Unterfragen als eigene Properties führst (für klare Dateneingabe) oder als Qualifier am Warum-Teil.

Stabiles Wikibase-Raster (Minimal-Set) nach deinen zwei Fragegruppen

Ich formuliere es als Q-Typen (Items) + P-Properties + Constraints, so dass du „Dasein“ (als Pass) sauber von „Herleitung“ trennst.

1) Q-Typen (Items), die du einmal anlegst
Q-Typen für Gruppe 1 (Bestimmung)
  • Q:Daseinsart
  • Q:Ort  (Ort als Ort; keine Ortschaft nötig – Ortschaft kann später Unterart sein)
  • Q:Ordnungsweise (dein „Wie/Ordnung“)
  • optional, falls du es formal führen willst:
    • Q:Ermittelbarkeitsart (z.B. „messbar“, „wahrnehmbar“ …)
Q-Typen für Gruppe 2 (Herleitung)
  • Q:Herleitungsfall (ein Knoten, der „die Herleitung“ als Fall trägt; kann auch „Herleitungszusammenhang“ heißen)
  • optional (wenn du Warum/Weshalb etc. typisieren willst):
    • Q:Warum-Art (Grund/Zweck/Ursache/Mittel …)
    • Q:Weshalb-Art (Bedingtheit/Umstand …)
    • Q:Wodurch-Art (Entstehungsweise …)
    • Q:Woher-Art (Ursprung/Quelle …)

Für alle diese Q-Typen gilt: sie sind technische „Behälter“ für saubere Value-Type-Constraints.

2) P-Properties (Minimal-Liste)
2.1 Kern: Gruppe 1 – Bestimmung/Ermittelbarkeit

P1) P:Dasein (dein Pass)

  • Werttyp: Item (Q:<Daseinsart>)

Qualifier an P:Dasein (Gruppe 1):

  • P:Ort → Item (Q:<Ort>) oder Koordinaten (wenn du Ort so führen willst)
  • P:Zeit → Time
  • P:Ordnung → Item (Q:<Ordnungsweise>)
  • P:Dasein-in → Item (Q:<umfassendes Dasein>) (für „Dasein im Dasein“)

Unterfragen A–E als Gruppe-1-Unterqualifier (deinem Wunsch entsprechend untergeordnet):

  • A) Wieviel → P:Maß (Quantity)
  • B) Woran → P:Ermittelbar-als (Item: Q:<Ermittelbarkeitsart>) optional zusätzlich: P:Messweise (Item oder String)
  • C) Wessen/Wem → P:Bezug-auf (Item)
  • D) Wohin → unter Ort: P:Zielort (Item) (nur wenn du es brauchst; sonst weg lassen)
  • E) Woraus → P:Stoff (Item) oder P:Bestandteil (Item) (je nachdem ob du „Stoff“ oder „Teil“ meinst)

Damit bleibt Gruppe 1 vollständig im Bereich „als was/wo/wann/wie“ (inkl. Unterfragen).

2.2 Trennung: Gruppe 2 – Herleitung/Erklärung

P2) P:Daseins-Herleitung

  • Werttyp: Item (Q:<Herleitungsfall>)

Qualifier an P:Daseins-Herleitung (Gruppe 2):

  • P:Warum → Item oder Text (je nach deinem Stil)
  • P:Woher → Item
  • P:Weshalb → Item
  • P:Wodurch → Item

F) Wodurch/Womit/Woraus als Unterfragen von „Warum“

Wenn du es sauber erfassen willst, aber semantisch unter „Warum“ hältst, nimm sie als Qualifier an P:Warum (oder direkt als Qualifier an P:Daseins-Herleitung, wenn du kein verschachteltes Statement willst):

  • P:Wodurch (Item)
  • P:Womit (Item)
  • P:Woraus (Item)

Die 6 Verfertiger

  • P:V1 … P:V6 (jeweils Werttyp Item; als Qualifier an P:Daseins-Herleitung)

Damit sind deine Verfertiger eindeutig im Bereich „Bedingtheit/Entstehung/Herleitung“ verankert und rutschen nicht in die reine Bestimmung.

3) Constraints (damit das Raster stabil bleibt)
3.1 Typisierung der Werte (Value-Type)
  • Auf P:Dasein: Wert muss instance of (P31) → Q:Daseinsart sein.
  • Auf P:Ordnung: Wert muss instance of → Q:Ordnungsweise sein.
  • Auf P:Ort: Wert muss instance of → Q:Ort sein (wenn nicht Koordinaten).
  • Auf P:Daseins-Herleitung: Wert muss instance of → Q:Herleitungsfall sein.
  • Auf P:Ermittelbar-als: Wert muss instance of → Q:Ermittelbarkeitsart sein.
3.2 „Allowed Qualifiers“-Constraints (die Trennung der Gruppen!)
  • Für P:Dasein erlaubte Qualifier: P:Ort, P:Zeit, P:Ordnung, P:Dasein-in, P:Maß, P:Ermittelbar-als, P:Messweise, P:Bezug-auf, P:Zielort, P:Stoff, P:Bestandteil
  • Für P:Daseins-Herleitung erlaubte Qualifier: P:Warum, P:Woher, P:Weshalb, P:Wodurch, P:V1…P:V6, plus (wenn du sie separat führst) P:Wodurch, P:Womit, P:Woraus

Damit wird technisch erzwungen: Gruppe 1 und 2 vermischen nicht.

3.3 Optional (nur wenn es dir hilft)
  • P:Dasein-in: Werttyp-Constraint auf „Dasein-Container“ (wenn du dafür einen Q-Typ anlegst, z.B. Q:Daseinsraum oder Q:Umfassendes Dasein).
  • Kein „single value“ für P:Dasein: du kannst mehrere Daseins-Statements pro Item führen (verschiedene Daseinszustände), jeweils mit eigenen Qualifiern.

Deine Arbeitsregel zur Gruppenbildung

Ja: Wenn eine W-Frage sich nicht als Unterfrage sinnvoll einordnen lässt, ist das ein Hinweis auf eine eigene Gruppe.

Praktisch: Erst prüfen, ob es wirklich eine neue Frage ist oder nur ein Ebenenwechsel (Bestimmung vs. Herleitung). Wenn es weder in Gruppe 1 noch 2 passt, dann ist „eigene Gruppe“ die richtige Markierung.

Ein konkretes Beispiel-Item?

Wenn du möchtest, kann ich als nächsten Schritt (ohne neue Theorie) ein konkretes Beispiel-Item in diesem Raster ausformulieren (z.B. Q:Stuhl im Raum mit einem Daseins-Statement + einem Herleitungs-Statement), damit du es 1:1 beim Eintragen spiegeln kannst.

Dasein Klassifizierung

Danke vorerst für deine nützliche einordnende Darlegung und den Entwurf für Wikibase.

Ich habe Wieso gegen Wodurch ersetzt.

Nicht abgesandt

Ein Wo bedingt ein Was zu einem Wie und diese bedingen zusammen ein Wann und somit ist ein Wo-Was-Wie infolge bedingt möglich/eigenschaftlich.

Ein Wo bedingt ein Wie zu einem Wann und diese bedingen zusammen ein Was und somit ist ein Wo-Wie-Wann infolge bedingt werkend, tätig, tatsächlich

Ein Wo bedingt ein Wann zu einem Was und diese bedingen zusammen ein Wie und somit ist ein Wo-Wann-Wie infolge bedingt wirkend, wirklich

Ein Was bedingt ein Wie zu einem Wann und diese bedingen zusammen ein Wo und somit ist ein Was-Wie-Wann infolge bedingt dinglich/gegenständlich.

Wo-Was-Wie-Wann bedingen einander wechselwirkend das jeweilige Werden, Geschehen, Ereignis.

Warum es ist – Ursache, Grund, Ziel, Zweck

Woher es ist – Ursprung, Quelle, am Ort aufgrund von welchem an anderem Ort

Wodurch es ist – Entstehung

Weshalb es ist – wegen welches, Bedingtheit, Umstand

Ein Warum (Urgrund) bedingt ein Woher (Ursprung) zu einem Wodurch (Grund) und diese bedingen zusammen ein Weshalb (Ursache) und somit entspricht ein Warum-Woher-Wodurch (Urgrund-Ursprung-Grund) infolge bedingt Möglichkeit ohne Wirkung

Ein Warum bedingt ein Wodurch zu einem Weshalb und diese bedingen zusammen ein Woher und somit entspricht ein Warum-Wodurch-Weshalb (Urgrund-Grund-Ursache) infolge bedingt Tatsächlichkeit mit Einwirkung

Ein Warum bedingt ein Weshalb zu einem Woher und diese bedingen zusammen ein Wodurch und somit entspricht ein Warum-Weshalb-Woher (Urgrund-Ursache-Ursprung) infolge bedingt Wirklichkeit mit Auswirkung

Ein Woher bedingt ein Wodurch zu einem Weshalb und diese bedingen zusammen ein Warum und somit ist ein Woher-Wodurch-Weshalb (Ursprung-Grund-Ursache) infolge bedingt Dinglichkeit mit verfestigter Wirkung

Warum-Woher-Wodurch-Weshalb bedingen einander wechselwirkende Daseinszustände.

Klassen

Kommen wir nun zu Daseinsklassen:

Das leblose seiendes Dasein ist eine eigene Klasse, besteht bedingt gemäß der Gegebenheit als Tatsächlichkeit, Wirklichkeit und oder Dinglichkeit, Dasein kann nur da sein, wenn es für das Dasein auch möglich ist da zu sein, also haben wir Möglichkeit als Bedingtheit für Dasein vor dessen Tatsächlichkeit, alles was wissenschaftlich als Seinheit bestimmt wurde besteht erstrangig an sich als Möglichkeit ohne Tatsächlichkeit und manche Seinheit mag sich bei genauer Untersuchung als Unmöglichkeit herausstellen, oder nur aufgrund der besonderer Gegebenheit als Möglichkeit ergeben, doch die Gegebenheiten wirken fremdbestimmt auf die jeweilige Möglichkeit, Möglichkeit frembtbestimmend die Tatsächlichkeit, Tatsächlichkeit fremdbestimmend die Wirklichkeit, Wirklichkeit fremdbestimmend die Dinglichkeit (im Sinne von kleinsmögliche Teilchen bis Gegenstände). Es gibt nichts frembestimmteres als einen unbelebten Gegenstand. Selbst ein Nicht-Dasein als Abwesenheit von Dasein ist ein Daseinszustand, der jedoch weit mehr psychologische als physikalische Wirkweise zugestanden werden kann.

Die Besonderheit des Dasein als Existenz kann als solches daran erkannt werden, daß alle W-Fragen in Bezug auf Dasein gemäß dem Ort an dem das Dasein ist beantwortet werden können. Erst mit Leben kommt Selbstbestimmung ins Spiel des Dasein. Dasein, das aus anderem Dasein hervorgehend als Folge von Existenz in Erscheinung tritt, ist zwar da, hat aber kein existenzielles eigenes Dasein und da gilt es die Artweisen von Dasein und mögliche weitere Daseinsartweisen zu bestimmen.

Welcher Begriff eignet sich am besten für "lebloses, folglich totes Dasein"? Ich habe bislang da kein geeigneteres Wort gefunden als Physik oder Materie gefunden, wobei ich den Begriff Natur "Geborenes" derzeit als belebte Physik "Wachsendes" verwende. Villeicht hat die indische Philosophie dafür bessere Begriffe anzubieten?

Ich habe Lebendes bedingt als Organisches bestimmt, also lebt bei mir erst dann etwas, wenn es ein Organismus ist und zwischen totes und lebendes Dasein könnte weiteres Dasein als Zwischendaseinstufe möglich sein. Lebendes bildet zu Unbelebtes eine eigen höhere Klasse gemäß meiner Denkart.

Als höhere Klasse des Daseins habe ich Dasein bestimmt, daß da ist oder Möglichkeit hat da zu sein, daß die beiden vorhergehenden niederen Klassen für dessen Dasein bedingt, darauf aufbaut und das ist alles, was sich unter dem Begriff Kultur sammeln und erfassbar ist.

Über Kultur und Kulturelles als Klasse befindet sich das an Dasein, daß auf den vorhergehenden Klassen aufbaut, jedoch nicht bedingt aus ihnen bestehen muß.

Damit sind vier grundlegende aufeinander aufbauend strukturierende Klassen des Dasein in deren Gattung oder Artweise bestimmt jedoch ausgenommen Kultur noch nicht endgültig für mich benannt.

Wie könnte man die anderen Klassen also benennen?

Daseinsklassenstruktur

Ich kommentiere absatzweise (mit Blick auf Klassengrenzen, Widerspruchsprüfung, Wikibase-Tauglichkeit) und halte mich bei Begriffen zurück, bis du anschließend die Einwort-Benennungen willst.


Absatz 1 (leblose Klasse; Kette 0–4; Nicht-Dasein)

Was trägt:
  • Du setzt „lebloses Dasein“ als eigene Klasse und beschreibst es als maximal fremdbestimmt. Das ist als Klassenmerkmal brauchbar, weil es eine klare Unterscheidung zu „Existenz/Leben“ vorbereitet.
  • Deine Kette Gegebenheit → Möglichkeit → Tatsächlichkeit → Wirklichkeit → Dinglichkeit als Fremdbestimmungs-Abfolge ist konsistent mit dem, was du vorher über „Welten“ gesagt hast: jede Stufe bedingt die nächste.
Knoten, die du sauber halten solltest:
  1. „Seinheit“ = Möglichkeit ohne Tatsächlichkeit Das ist eine starke Setzung. Sie wird nur stabil, wenn du „Seinheit“ hier wirklich als nur-als-Möglichkeit definierst (nicht als „etwas seiendes Unsichtbares“). Sonst rutschen dir traditionelle Ontologien wieder hinein.
  2. „Nicht-Dasein als Abwesenheit“ = Daseinszustand Das passt, wenn „Daseinszustand“ bei dir auch psychologisch gelten kann (du sagst das selbst). Für das Modell ist wichtig:
    • Physikalisch: Abwesenheit ist kein Einzeldasein.
    • Psychologisch: Abwesenheit ist eine Seinheit (Wahrnehmungs-/Deutungszustand). Wenn du das nicht sauber trennst, wird „Nicht-Dasein ist Dasein“ zur Stolperfalle. Du bist nahe dran, es sauber zu haben; ich würde es in der Formulierung explizit machen.
Wikibase-Hinweis:

Deine Kette 0–4 eignet sich hervorragend als Qualifier-Achse am P:Dasein-Statement (Gruppe 1). Das kann später ein Klassifikationsmotor werden.

Absatz 2 (Existenz; W-Fragen am Ort; Leben/Selbstbestimmung; abgeleitete Daseine)

Was trägt:
  • Du definierst „Existenz“ über eine Vollständigkeitsbedingung: alle W-Fragen lassen sich „gemäß dem Ort“ beantworten. Das ist ein guter Prüfsatz, weil er operationalisierbar ist.
  • „Erst mit Leben kommt Selbstbestimmung“: klare Klassengrenze, wenn du „Selbstbestimmung“ nicht als absolut, sondern als eigenes Wirkfeld fasst (tust du).
Knoten:
  1. „Ort beantwortet alle W-Fragen“ Das ist nur dann widerspruchsfrei, wenn „Ort“ bei dir nicht nur geometrisch ist, sondern als Ordnungsanker auch Zeit/Ordnung/Bedingtheit einschließt oder wenn du meinst: „vom Ort ausgehend“ (Ort als Startpunkt der Ermittlung). So wie du es schreibst, klingt es eher nach „vom Ort ausgehend“. Dann ist es konsistent.
  2. „Dasein aus anderem Dasein (Folge von Existenz) hat kein eigenes existenzielles Dasein“ Das ist eine wichtige Unterscheidung: abgeleitetes Dasein vs. selbststehendes Dasein. Für Wikibase ist das sehr gut modellierbar als:
    • P:Dasein = Daseinsart
      • P:Daseins-Herleitung (Gruppe 2) mit P:Wodurch/Warum/Woher… und ein Qualifier, der „Folge von Existenz“ als Herleitungsbezug trägt.
Absatz 3 (Wort für „lebloses/totes Dasein“, Natur als „Geborenes“, evtl. indische Begriffe)
Was trägt:
  • Du bemerkst richtig: „Physik“ und „Materie“ sind oft zu eng oder führen falsche Sinnbilder ein (Materie = Stoff; Physik = Lehre). Das ist bei dir besonders kritisch.
  • Deine Setzung „Natur = Geborenes“ und „Wachsendes“ als belebte Natur ist eine klare Wortlaut-Leitung.
Knoten:
  • „tot“ als Wort ist bei unbelebtem Dasein semantisch heikel: „tot“ setzt oft „vorher lebendig“ als Sinnbild. Du willst aber „nie lebendig“ mit erfassen. Du merkst selbst, dass dir ein besseres Einwort fehlt: genau deshalb ist „tot“ als Klassenname riskant, auch wenn es im Alltag verwendet wird.
Indische Philosophie:

Ja, dort gibt es häufig getrennte Begriffe für „lebendig/belebt“ vs. „unbelebt“, aber wir sollten erst dein deutsches Sinnbild stabil halten, bevor wir Lehnwörter importieren (sonst passiert genau das, was du vermeiden willst).

Absatz 4 (Lebendes = Organismus; Zwischenstufen möglich; höhere Klasse)

Was trägt:
  • „Lebend = organisch = Organismus“ ist eine harte, klare Grenzsetzung. Das ist als Klassendefinition brauchbar.
  • Dass du Zwischenstufen zulässt, ist realitätsnah und systematisch klug. Dadurch muss deine Klassifikation nicht binär bleiben.
Knoten:
  • Wenn du Zwischenstufen zulässt, brauchst du in Wikibase ein Wertfeld oder Daseinsart, das diese Zwischenstufen überhaupt führen kann, sonst zwingt dich die Datenstruktur später wieder in ein Entweder-Oder. (Du kannst das über zusätzliche Daseinsarten lösen, ohne die Klassen zu sprengen.)

Absatz 5 (Kultur als höhere Klasse, aufbauend auf den vorherigen)

Was trägt:
  • Du setzt „Kultur“ als Klasse, die auf den vorherigen Klassen aufbaut und von ihnen bedingt ist. Das ist eine klare Stufenlogik.
Knoten:
  • „Kultur“ als Sammelbegriff ist sehr weit. Für Klassenbildung brauchst du ein scharfes Merkmal: z. B. „durch Organismen hervorgebrachte, überindividuell geteilte Ordnung/Werke/Zeichen“. Du hast das implizit („alles, was sich unter Kultur sammeln lässt“), aber es lohnt sich, das Merkmal als Satz zu fixieren.

Absatz 6 (vierte Klasse über Kultur: baut auf, muss aber nicht aus ihnen bestehen)

Was trägt:
  • Du führst eine vierte Klasse ein: überkulturelles Dasein, das auf den unteren aufbaut, aber nicht aus ihnen bestehen muss. Das ist eine plausible Stufe, wenn du damit z. B. Normatives, Logisches, Mathematisches, Ideelles im Sinne deiner „Seinheiten“ meinst – nur eben als systematische Klasse über Kultur.
Knoten:
  • Hier droht Verwechslung mit deinem früheren „Seinheit = Möglichkeit ohne Tatsächlichkeit“. Wenn diese vierte Klasse „nicht aus den unteren bestehen muss“, könnte sie genau in diese Seinheits-Schiene fallen. Dann musst du klären: Ist diese vierte Klasse Dasein oder Seinheit? (Du nennst sie „an Dasein“ – also wohl Dasein. Dann braucht sie eine Form von Ort-/Ermittelbarkeit, sonst kollidiert sie mit deinem Gesetz.)

Zwischenfazit: Deine Klassenstruktur ist brauchbar, aber 2 Punkte solltest du vor dem Benennen klären

  1. Ist „Nicht-Dasein/Abwesenheit“ in deinem System Daseinszustand (psychologisch) oder Seinheit? (Du tendierst zu: psychologisch Seinheit, als Zustand im Dasein erfahrbar.)
  2. Die vierte Klasse „über Kultur“: ist sie Dasein (ermittelbar über Was/Wo/Wann/Wie) oder Seinheit (Möglichkeit ohne Tatsächlichkeit)? Das entscheidet, ob sie überhaupt „Daseinsklasse“ heißen darf.

Wenn du diese beiden Klärsätze kurz bestätigst, wenden wir uns im nächsten Schritt genau dem zu, was du willst: je Klasse ein Einzelwort, das den Wortlaut-Sinn trägt und keine falschen Sinnbilder importiert.

Klarstellung der Artweise der Klassen

Alle Klassen sind entweder aus sich heraus Dasein oder aufgrund von Dasein da, ohne es jetzt weiter zu gliedern.

Klasse bedingt ein Mehren durch mindestens eine jeweils eigene Besonderheit, der zugrunde liegenden Klasse als Hypokeimenon ist die Besonderheit an sich der Physik als wissenschaftliche Disziplin, welche sich insbesondere mit Materie und Energie und deren Wechselwirkungenin Raum und Zeit beschäftigt, während die nächst höhere Klasse der Biologie als wissenschaftlichen Disziplin entspricht. Dem Muster folgend wäre die nächsthöhere Kultur als wissenschaftliche Disziplin der Soziologie jedoch aller Gatten und Arten der Lebewesen entsprechend. In der nächsthöheren Klasse bewegen wir uns in dem Bereich des Übernatürlichen, Immateriellen, Übersinnlichen oder dem Ähnlichen hinein, doch immer der Klasse gemäß als ein aus sich heraus oder infolge bestehendes Dasein.

Diese vier Klassen bewirken gemäß meiner eigenen Untersuchungen sowie gemäß der Vielfalt an Lehren; Denkrichtungen, Religionen und Wissenschaften das Weltgeschehen, welches die fünfte Klasse im Ganzen bildet.

Jede der Klassen ist bei mir eine dementsprechende wissenschaftliche Disziplin, der sich alle bekannten wissenschaftlichen Disziplinen zuordnen lassen, wobei es Wissenschaften gibt, die an deren Übergänge von einem zum Anderen, wie auch aus mehreren Disziplinen gebildet gibt. Es kommt so oder so keine ohne die anderen wissenschaftlichen Disziplinen aus.

Obwohl diese Klassen aufeinander aufbauend strukturierend sind, sind sie letztlich für den Mensch allesamt gleichrangig, keine ist für die Menschheit erstrangig.

Kommentare zu den fünf Klassen

Denke nach…

Erklären von Begrifflichkeiten und Klassen

Die Frage nach der Kommentierung der Abschnitte bleibt ungelöst. Der Nutzer hat nach Klarheit zu Klassen und Disziplinen gefragt, aber keine Namensgebung angefordert. Bei der Diskussion von Physik, Biologie und Soziologie sowie übernatürliche Phänomene könnte die Unterscheidung zwischen Klasse und Disziplin helfen, besonders da Kategorien moderne Annahmen widerspiegeln.

Detaillierte Überprüfung der Klassen und Begriffe

Ich muss auf die definitorischen Wünsche eingehen und deren Begriffe respektieren. Bei "Hypokeimenon" sollten wir anmerken, dass es nicht gleichbedeutend mit "Substrat" ist. Physik, Biologie und Soziologie als Disziplinen sind klar, doch bei „Übernatürlich“ bleibt unklar, ob es mit Natur und Messbarkeit der Daseinskategorie übereinstimmt.

Überprüfung der Klassenzuordnung und Disziplinen

Die Zuordnung der vier Klassen zu den Disziplinen ist pragmatisch, aber nicht exakt, da Disziplinen historisch ihren Rahmen ändern. Die fünfte Klasse "Weltgeschehen" wirkt plausibel als „Gesamtwerk“ oder emergente Kategorie. Es muss jedoch geklärt werden, ob sie eine Meta-Klasse oder eine Ergebnis-Kategorie ist.

Vorschläge für Klassennamen klären

Es scheint, dass wir Klarheit über die Klassennamen brauchen: Physik als "unbelebtes" Dasein könnte in "Dingwelt" oder "Stoffwelt" umbenannt werden, wobei "Stofflichkeit" als Option überdacht werden könnte. Leben könnte durch "Organisches" besser reflektiert werden, während Kultur und Übernatürliches auch klarer benannt werden müssen, ohne fremde Wörter.

Überlegungen zur Klassennamen

Er könnte "Organik" bevorzugen, aber für Lebewesen manchmal "Lebewelt" oder "Organik". „Kultur“ bleibt unverändert. Für die „Überkultur“-Klasse könnte „Geist“ oder „Geistigkeit“ infrage kommen. Bei „Weltgeschehen“ bleibt es bei diesem Begriff. Ich werde die Klassen kommentieren und dann Namensvorschläge liefern, unter Berücksichtigung seiner Konzepte und Vorlieben.

Überlegungen zur Klassennamensgebung

Beim Mapping auf Disziplinen ist es hilfreich, zwischen „Daseinsklasse“ und „Leitdisziplin“ zu unterscheiden. Für die fünfte Klasse "Weltgeschehen" muss geklärt werden, ob es eine Klasse oder ein Aggregat ist. Die Namensvorschläge für die Klassen beinhalten Optionen wie „Unbelebtes“ für Klasse 1 und „Organisches“ oder „Lebendiges“ für Klasse 2.

Nachgedacht für 1m 15s

Fertig

Kommentare zu deinen Absätzen in Sachen Klassen

Absatz 1

„Alle Klassen sind entweder aus sich heraus Dasein oder aufgrund von Dasein da …“

Das setzt eine klare Leitlinie: jede Klasse bleibt im Feld des Daseins (nicht als bloße Seinheit ohne Dasein). Damit ist das frühere Problem „Dasein vs. Seinheit“ hier fürs Klassenraster zunächst erledigt.

Konsequenz fürs Datenmodell: Du kannst „Daseinsklasse“ als übergreifende Ordnung führen, ohne für die Klassen selbst einen zweiten „Seinheits“-Zweig erzwingen zu müssen.

Absatz 2

„Klasse bedingt ein Mehren … zugrunde liegende Klasse als Hypokeimenon … Physik/Biologie/Soziologie … darüber Übernatürlich/Immateriell/Übersinnlich …“

Tragend: „Mehren durch Besonderheit“ ist als Klassenprinzip gut: jede höhere Klasse trägt eine zusätzliche Besonderheit, die die darunterliegende nicht hat.

Wichtig für Klarheit: Du benutzt „Physik/Biologie/Soziologie“ doppelt – einmal als Klassenname, einmal als wissenschaftliche Disziplin. Das kann später verwirren, weil „Physik“ als Disziplin eine menschliche Tätigkeit ist, während du mit „physikalischer Klasse“ das Dasein meinst, nicht das Fach.

Praktische Lösung (ohne Umdenken):

  • Klasse = Daseinsklasse (Daseinsebene)
  • dazu separat: „entspricht Leitdisziplin“ (Wissensebene)

Dann kannst du „Physik“ als Leitdisziplin nutzen, ohne dass „Physik“ selbst als Daseinsklasse missverstanden wird.

Zu „übernatürlich/immateriell/übersinnlich“: Das ist als vierte Klasse möglich, aber du wirst einen positiven Klassenmarker brauchen (was ist die „Besonderheit“ dieser Klasse?), sonst bleibt es nur „nicht-physisch“. Das geht, aber ist als Klassenkriterium schwächer als deine bisherigen.

Absatz 3

„Diese vier Klassen bewirken … Weltgeschehen, welches die fünfte Klasse im Ganzen bildet.“

Das ist eine klare Erweiterung: fünfte Klasse = Ergebnis-/Gesamtklasse (Geschehen als Ganzes).

Knotenpunkt: Ist das „Weltgeschehen“ bei dir eine Klasse (wie die anderen) oder eher ein Gesamtzustand / Gesamtwerk / Gesamtverlauf, der aus den Klassen hervorgeht?

Beides ist möglich, aber fürs Modell ist die Entscheidung wichtig:

  • als Klasse: dann hat sie eigene Merkmale/Bestimmungen.
  • als Ergebnis: dann ist es eher „Summe/Verlauf“ und nicht parallel zu den anderen.
Absatz 4

„Jede Klasse ist eine wissenschaftliche Disziplin … Übergänge … interdisziplinär … keine kommt ohne andere aus.“

Das ist als Ordnungsbehauptung gut und lässt sich modellieren. Zwei Hinweise:

  1. „keine kommt ohne andere aus“ ist bei dir nicht moralisch, sondern bedingtheitlich gemeint. Dann passt es gut zu deiner Verfertiger-Idee.
  2. Übergangsdisziplinen sind in Wikibase leicht abbildbar, wenn Disziplinen mehrere Klassenbezüge haben dürfen (z. B. „hat Anteil an Klasse A und B“).
Absatz 5

„Obwohl aufbauend, sind sie für den Menschen gleichrangig.“

Das ist eine Geltungsaussage, keine Strukturaussage: du sagst, dass „aufbauend“ nicht „wichtiger“ heißt.

Für das Modell heißt das: Verwende für den Aufbau lieber eine Property wie „baut auf“ statt eine reine Unterordnung, die in Köpfen automatisch Wertung triggert.

Danach: Klassen mit je einem Einzelwort benennen

Damit ich nicht am falschen Ziel vorbeibenne, fasse ich deine aktuelle Klassenlage so, wie sie jetzt dasteht:

  1. Unbelebtes / maximal fremdbestimmtes Dasein (Leitdisziplin: Physik)
  2. Lebendes / organisches Dasein (Leitdisziplin: Biologie)
  3. Kulturelles Dasein (Leitdisziplin: „Soziologie“ im weiten Sinn über Arten hinweg)
  4. Überkulturelles / immateriell-übersinnliches Dasein (Leitdisziplin noch offen)
  5. Weltgeschehen als Ganzes (Gesamtklasse oder Ergebnis – noch zu entscheiden)
Einwort-Kandidaten (je Klasse 2–3 Optionen)
  1. Unbelebtes / Lebloses / Dingwelt
    • „Unbelebtes“ ist am neutralsten (ohne „tot“-Sinnbild).
  2. Lebendiges / Organisches / Lebwelt
  3. Kultur / Kulturelles / Kulturwelt
  4. Übersinnliches / Überkultur / Geistiges („Geistiges“ nur, wenn du die scholastische Schwere vermeiden kannst; sonst besser „Übersinnliches“)
  5. Weltgeschehen / Geschehen / Weltlauf
Ein kurzer Entscheidungshebel pro Klasse
  • Wenn du den Klassenmarker als Daseins-Form willst (wie es da ist): nimm eher „Unbelebtes / Lebendiges / Kulturelles / Übersinnliches“.
  • Wenn du den Klassenmarker als Weltbereich willst (wo es eingeordnet ist): nimm eher „Dingwelt / Lebwelt / Kulturwelt …“.

Minimaler Wikibase-Haken für diese Klassen

Ohne alles neu zu bauen:

  • Q:Daseinsklasse (Typ)
  • Q:<Klasse1> … Q:<Klasse5> jeweils instance of → Q:Daseinsklasse
  • P:hat Daseinsklasse (Property) und diese Property setzt du auf den Daseinsarten-Qs, nicht auf jedem Einzeldasein:
    • Q:<Daseinsart> → P:hat Daseinsklasse = Q:<KlasseX>

Dann bleibt auf Einzeldaseinen weiter:

  • P:Dasein = Q:<Daseinsart> und die Klasse ist über die Daseinsart ableitbar.

Wenn du jetzt nur eine Entscheidung triffst, wird das Benennen leichter:

Ist „Weltgeschehen“ bei dir eine eigene Klasse (parallel) oder das Ergebnis/der Gesamtverlauf aus den Klassen?

Klärung der Kommentare

Zu deinem Kommentar über Absatz 2:

Das entsteht nur, weil ich keine besseren Begriffe zur Unterscheidung habe. Ich habe durch den Vergleich wie derzeit wissenschaftliche Diszipilen aufgestellt sind zu verdeutlichen suchen, was ich jeder Klasse zuordne. Physik als Wissenschaft hat den Schwerpunkt auf unbelebtes Dasein. Biologie hat den Schwerpunkt auf belebtes Dasein, kommt jedoch ohne die Kenntnisse der Physik in deren Forschung nicht voran. Gleiches für alles in Sachen Kultur, ohne Kenntnisse der Physik und Biologie ist eine Wissenschaft der Soziologie unmöglich, wobei ich hier auch vergleichsweise Organisationen und Wirtschaft der Kultur unterordne.

Die Klasse der "Physik" ist physikalisch-unorganisch. die Klasse der "Biologie" ist bedingt organisch, die Klasse der Kultur ("Soziologie") ist bedingt organisatorisch, die Klasse darüber geht ins Unphysikalische, Unorganische, Unorganisatorische über, ist in vielerlei Hinsicht logisch und oder unlogisch, in dieser Klasse findet sich auch Mathematik, sowie alles, was eben den anderen Klassen nicht klar untergeordnet werden kann, so auch Phänomenologie und Ähnliches, alles, was aufgrund der Denkart und Denkweise einfluß auf das Weltgeschehen ausübt. Übersinnliches ist daher kein geeigneter Klassenname.

Zu deinem Kommentar über Absatz 3:

Gemäß dieser vier Klassen geht das Weltgeschehen hervor, vor allem auf Erden und die Klasse des Weltgeschehen fast diese alle zusammen und wird als rückwirkender Verfertiger jeder Klasse verstanden.

Nächster Schritt:

Überdenke deine Aussagen gemäß meiner Klärung deiner Kommentare und Fragen und erstelle einen Entwurf zur Benennung der Klassen.


Denke nach…

Überlegungen zu möglichen Klassennamen

Der Benutzer möchte neue einwortige Klassennamen und erwartet eine Neubewertung. Ich schlage vor:

  1. "Physikalisch-Unorganisch" könnte als "Unorganik" oder "Stoffwelt" bezeichnet werden.
  2. "Organisch" könnte man als "Organik" oder "Biotik" bezeichnen.
  3. Für Organisation/Kultur: Eine gute Wahl könnte "Organisation" oder "Organisatorik" sein.

Überlegungen zu Klassenbezeichnern für die vierte Klasse

Für die organisatorische und kulturelle Klasse könnte "Organisation" am besten bleiben, aber auch "Sozialität" oder "Gemeinwesen" wären denkbar, wobei Letzteres stark belastet ist.

Die vierte Klasse ist schwerer: Begriffe wie "Denkwelt" oder "Sinnwelt" könnten passend sein. Vielleicht auch "Gedankenwelt" oder "Gedankliches", um das Denken und seine Einflussnahme auf die Welt zu betonen.

Überlegungen zu Begriffen für Klasse 4

Da die Klasse Denken, Logik, Mathematik und Phänomenologie umfasst, könnte "Geltung" passen, auch wenn es philosophisch besetzt ist. Alternativ "Geltungsbereich" oder "Bedeutung", aber "Bedeutung" könnte zu breit sein. Ich denke, "Geltung" ist am besten, es passt zu Normen und Logik.

Überlegungen zu Klassennamen und Modellierung in Wikibase

Die Klassennamen sollten keine disziplinaren Begriffe wie "Physik" oder "Biologie" verwenden, stattdessen könnten Begriffe wie "Anorganik" oder "Organik" besser passen. Für Klasse 5 wäre "Weltgeschehen" passend, was als einzelnes Wort zählt. Ich werde auch den Vorschlag einbringen, ein Label-Muster mit P:Leitdisziplin zu nutzen, um Disziplinen zuordnen zu können.

Nachgedacht für 48s

Fertig

Verstanden: Die Verwirrung entsteht nicht aus deinem Modell, sondern aus der Namensgleichheit von (a) Daseinsklassen und (b) akademischen Disziplinen. Inhaltlich ist dein Raster jetzt klarer:

  • Klasse 1: physikalisch-unorganisch (unbelebtes Dasein; Stoff/Energie/Wechselwirkungen)
  • Klasse 2: organisch (Leben erst als Organismus; Selbstbestimmung beginnt)
  • Klasse 3: organisatorisch/kulturell (Organisation, Wirtschaft, soziale Ordnung – artübergreifend)
  • Klasse 4: nicht-physikalisch / nicht-organisch / nicht-organisatorisch; wirkt über Denkart/Denkweise; umfasst u. a. Mathematik, Logik/Unlogik, Phänomenologie
  • Klasse 5: Weltgeschehen als Ganzes; fasst 1–4 zusammen und wirkt rückläufig als Verfertiger auf jede Klasse

Damit ist „Übersinnliches“ als Name tatsächlich ungeeignet, weil Klasse 4 nicht primär „Sinnesjenseits“ meint, sondern Wirken durch Denken/Geltung.

Entwurf: Benennung der Klassen mit je einem Einzelwort

Ich gebe dir drei Varianten. Jede Variante ist intern konsistent; du kannst sie später in Wikibase über Labels/Aliase parallel führen.

Variante 1 – strukturell und nah an deinen Klassenmerkmalen (mein Favorit)
  1. Anorganik (für physikalisch-unorganisch)
  2. Organik (für organisch)
  3. Organisatorik (für organisatorisch/kulturell)
  4. Geltung (für den Denk-/Logik-/Mathematik-Bereich, der Weltgeschehen beeinflusst)
  5. Weltgeschehen

Warum „Geltung“ für Klasse 4?

Weil es das Gemeinsame von Mathematik, Logik, Normen, Deutweisen usw. trifft: Es „gilt“ (oder gilt nicht) und wirkt dadurch, ohne physisch/organisch/organisatorisch zu sein.

Variante 2 – einfacher Wortlaut, weniger Fachklang
  1. Unbelebtes
  2. Lebendiges
  3. Kultur
  4. Denken
  5. Geschehen (oder Weltgeschehen)

Diese Variante ist sehr gut lesbar, aber Klasse 3 („Kultur“) bleibt weiter weit, und Klasse 4 („Denken“) kann zu psychologisch wirken (während du auch Mathematik/Logik als eigen wirksam meinst).

Variante 3 – „Welt“-Bildung (wenn du die Klassen als Bereiche lesen willst)
  1. Stoffwelt
  2. Lebwelt
  3. Kulturwelt
  4. Geltwelt (oder „Denkfeld“, wenn du „Welt“ hier meiden willst)
  5. Weltlauf (oder Weltgeschehen)

Das ist stark bildhaft; dafür musst du akzeptieren, dass „Welt-“ Wörter schnell Assoziationen tragen.


Praktischer Wikibase-Hinweis, damit Disziplin ≠ Klasse bleibt

Du kannst beides sauber trennen, ohne umbenennen zu müssen:

  • Q:<Klasse> hat Label nach Variante 1 (z. B. Anorganik)
  • zusätzlicher Property-Pass: P:Leitdisziplin → Q:Physik (bzw. Biologie/Soziologie/…) So bleibt „Physik“ dort, wo du sie als Disziplin zeigen willst, aber die Klasse heißt nicht „Physik“.

Wenn du dich für eine Variante entscheidest, kann ich dir danach (kurz) die Einwort-Benennungen als Q-Liste ausgeben (Label + 2–3 passende Aliase + 1 Zeilenbeschreibung), so dass du sie direkt in Wikibase anlegen kannst. Welche Variante willst du als Arbeitsstandard nehmen: 1, 2 oder 3?

Wortemangel führt zu Benennungsmängel

Es mangelt an geeigneten Worten. Man kann mit jedem der Set's anfangen und da diese Q's sind später mit geeigneteren Label versehen.

Denken und Geltwelt ist meines Erachtens ungeeignet. Die genannten Begrifflichkeiten stellen mich im Ganzen nicht zufrieden.

Da finde ich meine bisherige begriffliche Zuordnung für die Klassenabfolge als Physik-Natur-Kultur noch verständlicher, aber gewiß erklärungsbedürftig. Besser währen Benennungen die eindeutige Sinnbilder ermöglichen. Über die vierte Klasse schließt Kultur wieder an Physik an. Als Physik haben wir zugrundeliegende Quantenphysik und klassische Physik, Denken schließt eher an Quantenphysik an, wenn man die Aussagen eines Wolfgang Pauli in Sachen quantenphysikalischer Versuche Gültigkeit zugesteht.

Wir erörtern dies, weil ich meine Begrifflichkeit verbessern will und gewiß besser wäre es, wenn es sogar Gelehrte/Wissenschaftler dem zustimmen würden.

Wenn wir im altgriechischen, lateinischen, deutschen Wortschatz nicht fündig werden, dann vielleicht im Altindisch/Sanskrit?

Der nächste Schritt wäre also zu prüfen, ob es in der indischen Philosophie ein ähnliches Klassensystem gibt – gibt es das was?

Klassenstruktur in der indischen Philosophie

Aktivität

·3m 50s

Denke nach…

Überlegungen zur Sanskrit-Suche

Oh, die Anfrage des Nutzers bezieht sich wohl auf ein Missverständnis, dass ich den Zeitstempel für einen neuen Chat nicht eingefügt habe – das hätte ich zu Beginn hinzufügen müssen. Jetzt ist es zu spät, aber das muss keine weiteren Probleme verursachen. Der Benutzer fragt, ob ich Sanskrit-Begriffe wie prakriti, purusha und andere suchen sollte, um sie zu definieren. Dafür könnte eine Web-Suche hilfreich sein.

Überlegung zu Klassifikationen und Terminologie

Der Nutzer bevorzugt minimalen Marketingjargon und klare, belegbare Fakten. Ich werde daher eine systematische Namensansatz vorschlagen, der deutsche Wortzusammensetzungen oder Sanskrit-Begriffe verwendet. Für Klasse 4 könnte „Bedeutung“, „Sinn“ oder „Zeichenhaftes“ passend sein. Losgelöst von „Denken” und „Ideell“, um Missverständnisse zu vermeiden.

Überlegungen zu Klassennamen und Begriffen

Für Klasse 4 könnte „Formales“ oder „Formwelt“ passen, jedoch wurden andere Begriffe wie „Geltwelt“ abgelehnt. Klasse 1 könnte „Stofflich“ oder „Stoffwechselwirkungen“ umfassen, aber auch „Anorganisch“ und „Unbelebtes“ sind Optionen. Für Klasse 2 passt „Lebiges“, Klasse 3 könnte mit „Gefüge“ oder „Gemeinwesen“ bezeichnet werden.

Begriffe für Klassennamen und Sanskrit-Termine

Für Klasse 4 könnte „Formales“ oder „Form“ gut passen, da es auch Mathematik und Logik umfasst. „Sinn“, „Gestalt“ oder sogar „Geist“ sind Optionen, aber letztere sind aufgeladen. Klasse 5 könnte „Weltlauf“ oder „Geschehen“ beinhalten. Ich werde Sanskrit-Begriffe wie „jada“ (inert) und „jīva“ (lebend) nachschlagen.

Searching Sanskrit terms for classification and meanings

Begriffsfindung und Namensvorschläge

Der Nutzer bevorzugt starke, bildhafte Begriffe. Für Klasse 4 könnten wir „Formwelt“, „Zeichenwelt“, „Sinnwelt“ oder „Begriffswelt“ vorgeschlagen, da diese Konzepte Mathematik, Logik und Phänomenologie abdecken. „Formwelt“ scheint gut, aber auch „Formales“ könnte passen. Wir sollten dabei unbedingt Sanskrit-Begriffe als alternative Optionen einbeziehen.

Überlegungen zu Klassennamen für Klasse 4

Für Klasse 4 könnte man „Formales“, „Begrifflichkeit“ oder „Bedeutungshaft“ in Betracht ziehen. Ein positiver Marker wie „formhaft“ oder „begriffhaft“ könnte passend sein, aber es ist auch wichtig, den universellen Aspekt zu berücksichtigen. Weitere Optionen wie „Logikraum“ oder „Wortwelt“ erscheinen interessant, da sie Mathematik und Phänomenologie einbeziehen.

Überlegungen zu Klassennamen für Klasse 4

Für Klasse 4 könnte ich „Bedeutung“ oder die Sanskrit-Begriffe wie „vidyā“ (Wissen) oder „tarka“ (Logik) in Betracht ziehen. Aber sie erscheinen teils zu spezialisiert, da diese Klasse auch Mathematik und Phänomenologie umfasst. Vielleicht sollten wir den Sanskrit-Begriff nur als Alias verwenden und den deutschen Namen beibehalten.

Überlegungen zu Klassennamen und Kriterien

Für Klasse 4 könnte „Formales“ oder „Formwelt“ passend sein, da Mathematik und Logik formal sind und die Phänomenologie mit Erfahrung in Form zu tun hat. „Form“ könnte funktionieren, ohne zu scholastisch zu wirken. Ich werde drei Namensvorschläge erarbeiten und um eine Klärung bitten, ob er Fremdwörter vermeiden möchte.

Überlegungen zu Klassennamen

Ich werde die Klassen präzise formulieren, beginnend mit: K1: Unorganisch, K2: Organisch, K3: Organisatorisch, K4: Formal, und K5: Weltgeschehen.

Dann schlage ich für jede Klasse einige Namen vor, die aus den Besonderheiten und der Bildhaftigkeit stammen. Beispiel für Klasse 1: „Stoff“, „Stoffwelt“, oder „Dingwelt“, mit kurzen Begründungen.

Überlegungen zu Klassennamen für Kultur und Wissen

Ich überlege, ob der Begriff „Werklichkeit“ für Kultur passend ist, doch „Werkwelt“ könnte „Kultur als Produkt“ besser widerspiegeln. Bei Klasse 4 denke ich an „Begriffliches“ oder „Zeichenwelt“, da es auch Phänomene wie Mathematik und Logik umfasst. Die Sanskrit-Begriffe wie „Vidyā“ oder „Tarka“ könnten auch als Namen dienen.

Proposing naming sets with imagery and Sanskrit options

Überlegungen zu Klasse 4 und passenden Begriffen

Für Klasse 4 überlege ich, ob „Vidyā“ (Wissen) passt, aber es könnte zu weit und zu spirituell sein. „Tarka“ für Argumentation könnte auch sein, ist aber vielleicht zu eng. „Erkenntnis“ scheint neutral, könnte aber zu mental wirken. Ich denke an Begriffe mit starker Imagery wie „Gefüge“ oder „Wissen“.

Überlegungen zur Benennung der Klassen und der Begriffsauswahl

„Wissen“ fühlt sich zu mental an, also nehme ich „Unorganik“ für die erste Klasse – das ist klar. Für die zweite Klasse „Organik“ bleibt sinnvoll. Für die dritte Klasse könnten wir „Organisatorik“ verwenden. Bei der vierten Klasse überlege ich „Formalik“ oder „Symbolik“, doch auch „Logik“ könnte passen, obwohl es auch Unlogisches einschließen soll.

Überlegungen zu Klasse 4 und Begriffsauswahl

Ich denke, „Form“ könnte gut in Klasse 4 passen, weil Mathematik, Logik und Phänomenologie alle mit Formen und Strukturen zu tun haben, die die Weltgeschehnisse beeinflussen. „Vorstellung“ könnte auch eine Option sein, da es sowohl Denkvorgänge als auch Wahrnehmung umfasst. Aber „Form“ fühlt sich passend an, besonders im Hinblick auf Verbindungen zur Physik.

Überlegungen zur Namensgebung für Klasse 4

Ich könnte Klasse 4 „Wissenschaft“ oder „Erkenntnis“ nennen, da Mathematik, Logik und Phänomenologie Wissen und Erkenntnis betreffen. Aber „Geist“ könnte problematisch sein, weil er zu spirituell klingt. Vielleicht eignen sich auch Sanskrit-Begriffe wie „Vidya“ oder „Episteme“. Ich werde mehrere Vorschläge vorbereiten und erklären, wie diese Begriffe zu interpretieren sind.

Überlegungen zu Klassennamen

Ich soll zwei Ebenen verwenden: Erste Ebene ist Germanisch mit einem Sanskrit-Alias als Platzhalter. Zweite Ebene sind Vorschläge für tatsächliche Klassennamen, jeweils aus drei Varianten: (a) ein deutscher Wortstamm, (b) ein griechisch/lateinisches Lehnwort, (c) eine Sanskrit-Transliteration. Für Klasse 1 könnte „Wirklichkeit“ oder „Physis“ passen, aber es gibt Widersprüche in der Nutzung der Begriffe. Klasse 2 könnte „Natur“ sein, allerdings ist das auch problematisch.

Überlegungen zu Begriffen und Sanskrit-Wörtern

Ich denke über das Set O nach: Unorganik – Organik – Organisatorik – Symbolik – Weltgeschehen. Auch ein Sanskrit-Set: Jaḍa – Jīva – Saṃskṛti – Vidyā oder Tarka/Gaṇita, und eventuell Jagat. Jagat könnte „Welt“ bedeuten, aber auch „pravṛtti“ für Aktivität? Muss genauer nach „jagat“ als „Welt“ suchen.

Vorschläge für Klassennamen und Übersetzungen

Überlegungen zu Klassennamen und Bildern

Ich überlege, ob ich die alte Triade "Physis - Bios - Logos" übernehmen soll, aber "Logos" passt nicht ganz. Vielleicht wäre "Physis - Bios - Nomos - Logos" besser, doch das könnte zu komplex wirken. Vielleicht eher "Zeichen" für Klasse 4, da es eher symbolische Systeme wie Mathematik und Logik umfasst.

Überlegungen zu Namensvorschlägen

Die Verwendung von "jagat" für Welt- oder Ereignisse könnte sinnvoll sein, aber der Nutzer bevorzugt deutsche Begriffe. Um starke Bildsprache zu schaffen, werde ich "physikalisch-unorganisch" zu "Anorganik" komprimieren. Zudem sollte ich Sanskrit-Wörter nur als Platzhalter verwenden, da sie zusätzliche semantische Bedeutung mit sich bringen.

Überlegungen zur Benennung

Ich denke an eine Klassennamensgebung, die den Zyklus widerspiegelt, aber der Nutzer bevorzugt eher deutsche Begriffe und vermeidet schwere philosophische Lasten. Vorschläge: "Stoffwelt" für Physik, "Wuchs" für biologisches Wachstum, "Werk" für Kultur/logische Ordnung, "Logos" oder "Form" für symbolische Struktur und "Weltlauf" für den gesamten Prozess.

Überlegungen zur Benennung der Klassen

Ich denke, ich könnte Klasse 1 "Unorganik" nennen, was klar ist. Klasse 2 wäre "Organik". Klasse 3 könnte "Kultur" oder "Organisatorik" sein, wobei "Kultur" eine passende Wahl ist. Für Klasse 4 schlage ich "Formales" oder "Zeichenwelt" vor, da es mathematische und logische Aspekte abdeckt.

Überlegungen zu Sanskrit-Bezeichnungen und Namensvorschlägen

Für die Klassen könnte ich folgende Sanskrit-Begriffe verwenden: „jaḍa“ für Klasse 1 als „unbelebte Materie“, „jīva“ für Klasse 2 als „lebendes Wesen“, „saṃskṛti“ für Klasse 3 als „Kultur“, und „vidyā“ für Klasse 4 als „Wissen“. Klasse 5 könnte „Pravṛtti“ oder „Jagatpravṛtti“ für „Weltgeschehen“ sein.

Nachgedacht für 3m 50s

Fertig

Quellen·105

Ja – es gibt in der indischen Philosophie mehrere ontologische Klassifikationssysteme, die Teile deiner Klassenlogik spiegeln (vor allem: gestufte Ebenen und saubere Trennung von belebt/unbelebt). Ein einziges traditionelles System, das genau deine Folge (physikalisch-unorganisch → organisch → organisatorisch/kulturell → „nicht-physikalisch, aber weltwirksam“ → Weltgeschehen) abbildet, ist mir so nicht bekannt; die Nähe ist partiell, nicht 1:1.

1) Sāṃkhya: 25 tattvas als gestufte „Entfaltungs“-Ordnung

Sāṃkhya arbeitet explizit mit einer nummerierten Stufenordnung von 25 Prinzipien (tattvas), von einem Unmanifesten (prakṛti/avyakta) über Buddhi/Intellekt, Ahaṃkāra, Manas bis zu subtilen Elementen (tanmātra) und groben Elementen (mahābhūta). Das ist ein sehr naher Verwandter zu deiner Idee „aufbauender Ebenen“, inklusive einer Schichtung vom grob-physikalischen zu subtileren Prinzipien. iep.utm.edu+1

Aber: Sāṃkhya bildet damit primär eine Kosmo-/Anthropologie; „Kultur“ als eigene, organisatorische Klasse ist dort nicht als eigener Hauptblock wie bei dir herausgestellt.

2) Nyāya–Vaiśeṣika: padārthas als Kategorien des Seienden, inkl. „Abwesenheit“

Vaiśeṣika/Nyāya klassifizieren „alles Benennbare/Erkennbare“ in Kategorien (padārtha) wie Substanz (dravya), Qualität (guṇa), Handlung (karma), Universalie (sāmānya), Besonderheit (viśeṣa), Inhärenz (samavāya) und – in späterer Systematik – Abwesenheit (abhāva). Das ist für dich interessant, weil es „Abwesenheit“ als eigene Kategorie systemfähig macht (nahe an deinem Gedanken „Nicht-Dasein als Zustand“, wenn auch dort anders begründet). Stanford Encyclopedia of Philosophy+1

Aber: Das ist keine „Ebenenleiter“ wie bei dir, sondern eher ein Kategorien-Raster.

3) Jainismus: jīva / ajīva als harte Trennlinie belebt vs. unbelebt

Jain-Philosophie unterscheidet grundlegende „Substanzen“ (dravya) und trennt sehr klar: jīva (Belebtes/Seele, „animiert“) vs. ajīva (Unbelebtes), daneben u. a. Materie (pudgala), Raum (ākāśa), Zeit (kāla) usw. Für deine ersten beiden Klassen ist das sprachlich/konzeptuell eine der brauchbarsten Parallelen, weil die Wörter sehr deutliche Sinnmarken setzen. iep.utm.edu+1

Aber: „Kultur/Organisation“ erscheint auch hier nicht als eigene ontologische Hauptklasse.

Was heißt das für deinen „Sanskrit-Hebel“?

Wenn du Sanskrit als Benennungsreservoir (nicht als Import einer fertigen Lehre) nutzen willst, dann bekommst du am ehesten:

  • für Klasse 1 (physikalisch-unorganisch): Kandidatenfamilie ajīva / acetana / jaḍa (je nach Tradition; „nicht-lebendig/ohne Bewusstsein/inert“) – Jain liefert dafür die schärfste harte Linie (jīva/ajīva). iep.utm.edu
  • für Klasse 2 (organisch): jīva / cetana. iep.utm.edu
  • für Klasse 4 (nicht-physikalisch, aber weltwirksam; inkl. Mathematik/Logik/Phänomenologie) findest du in den klassischen Systemen eher Begriffe auf der Erkenntnis-/Logik-Schiene (Nyāya/Vaiśeṣika: Kategorienlehre, Logiktradition), aber das ist dann nicht automatisch „eine ontologische Klasse“, sondern meist Wissens-/Begründungsordnung. Stanford Encyclopedia of Philosophy+1

Kultur/Organisatorik als eigene dritte Daseinsklasse ist (so wie du sie fasst) ziemlich wahrscheinlich dein eigener Schnitt – dafür wirst du in Indien eher Teilbegriffe finden (Prägung/Überlieferung/Ordnung), aber kein allgemein kanonisches „Hauptklassenwort“, das exakt deine Klasse 3 trägt.

Nächster sinnvoller Schritt (ohne „Scholastik-Import“)

  1. Wir wählen ein indisches System nur als Wortlieferant (z. B. Jain für Klasse 1/2; Nyāya–Vaiśeṣika für „Abwesenheit“ als Kategorie).
  2. Wir definieren deine Klassen rein aus deinem Wortsinn (1–2 Sätze je Klasse).
  3. Dann prüfen wir, welches Einzelwort (deutsch oder sanskritisch) das passende Sinnbild triggert – ohne die jeweilige Tradition mitzuimportieren.

Wenn du magst, mache ich als nächstes eine Benennungstabelle (Klasse 1–5) mit je:

  • 1 deutsches Kandidatenwort,
  • 1 Sanskrit-Kandidatenwort (nur als Alias),
  • 2–3 Alternativen,
  • plus jeweils das „Sinnbild“, das es auslöst.

Soll die Tabelle die Disziplin-Nähe (Physik/Biologie/Soziologie/…) als separate Spalte mitführen – oder willst du die Disziplinen aus den Klassennamen komplett heraushalten?

Altindisch ist keine Lösung

Dann können wir auch im bisherigen altgriechisch-lateinisch-deutsch bedingten Begrifflichkeiten verbleiben. Wenn es in der indischen Philosophie kein mit meinen Klassen vergleichbares System gibt, ist mein Klassensystem sogleich ein Hinweis auf eine eigene Philosophie. Gibt es eine vergleichbare Klassenstruktur in der chinesischen Philosophie?

Klassenstruktur in der chinesischen Philosophie

Aktivität

·1m 3s

Denke nach…

Untersuchen der chinesischen philosophischen Konzepte

Ich werde nach zuverlässigen Quellen suchen, um die verschiedenen Konzepte der chinesischen Philosophie besser zu verstehen, wie z.B. die Fünf Phasen, Yin-Yang, und die Drei Reiche (Himmel, Erde, Mensch). Es gibt keine genauen Entsprechungen zu den Klassifikationen des Benutzers, aber einige Konzepte überschneiden sich partiell.

Untersuchen der chinesischen Philosophie und Klassifizierung

Die Fünf Phasen beschreiben Prozesse und beinhalten das „Dao“ als Grundlage, während „Li“ und „Qi“ in der Neo-Konfuzianischen Philosophie den immateriellen Prinzipien von materiellen Kräften trennen könnten. Eine mögliche Zuordnung in vier Klassen für Qi, Leben, Kultur und Prinzipien ist nur eine Annäherung. Es existieren keine direkten Entsprechungen zu Mathematik in der chinesischen Philosophie.

Hervorheben des logischen Problems

Der Mangel an bekannten Analogien beweist nicht, dass eine Philosophie einzigartig ist – es ist ein Hinweis, aber kein definitives Beweis. Das Argument des Benutzers könnte zu stark vereinfacht sein. Ich werde eine informelle Erklärung geben, ohne uns zu entschuldigen, und optional nach benutzerdefinierten Namensvorschlägen fragen.

Searching authoritative sources on Chinese philosophy classifications

Suche nach mehr zu chinesischer Metaphysik und Neo-Konfuzianismus

Ich habe bereits nützliche Quellen wie die SEP-Artikel zu chinesischer Metaphysik und Wuxing gefunden. Jetzt brauche ich mehr über das "san cai"-Triade in der klassischen chinesischen Philosophie, bevorzugt in wissenschaftlichen Quellen, und über Neo-Konfuzianismus, insbesondere Li und Qi, um Klasse 4 und Klasse 1 zu vergleichen.

Searching authoritative sources on chinesische Philosophie

Chinesische Philosophie: Vergleichbare Klassifikationen

Die chinesische Philosophie nutzt verschiedene Frameworks:

  • Die "san cai"-Triade (Himmel-Erde-Mensch) betont die Interdependenz, wo Himmel/Erde die physische und normative Welt darstellen, der Mensch die kulturelle. Diese scheidet nicht organisch von anorganisch.
  • Yin-Yang und Wuxing beschreiben zyklische Prozesse, die nicht auf Hierarchie, sondern auf Korrelation beruhen.
  • Neo-Konfuzianisches Li und Qi trennen Prinzip und materielle Kraft, was zu den Klassen von Physischem und Nicht-Physischem passt.

Vergleichbare Modelle in der chinesischen Philosophie

Es gibt einige Modelle in der chinesischen Philosophie, wie das dreifache Reich im Buddhismus (Begehren/Form/Formlosigkeit) oder das triadische und fünfphasige Denken. Aber keine davon entspricht exakt deinem Modell mit vier Fakultäten und Kultur. Es ist möglich, dass keine vergleichbaren Modelle existieren, aber "Fehlen von Beweisen" ist kein endgültiger Beweis für Neuheit.

Vergleichbare Modelle und chinesische Philosophie

Es ist eine sinnvolle Annahme, dass das Fehlen eines vergleichbaren Modells auf eine originalere Philosophie hinweisen könnte, aber dieses Fehlen ist nicht logisch abschließend. Möglicherweise ist es noch nicht entdeckt oder in den Quellen nicht vorhanden. Beachte, dass in der chinesischen Philosophie das „Kultur“-Element oft nicht separat behandelt wird, sondern in das kosmische Ganze integriert ist.

Vergleichende Struktur der chinesischen Philosophie

In den chinesischen Denksystemen könnte man wie folgt anordnen:

  • Klasse 1 (physikalisch, unorganisch) → qi und wuxing-Phasen als materielle Prozesse.
  • Klasse 2 (organisch) → qi, aber als „sheng“ (Lebensenergie), jedoch nicht separiert.
  • Klasse 3 (kulturell) → ren, li als normatives Prinzip, Teil des menschlichen Bereichs.
  • Klasse 4 (nicht-physikalisch) → li oder dao für Prinzipien und Yin-Yang, aber auch nicht separat.
  • Klasse 5 (Weltgeschehen) → Wechselwirkungen zwischen qi und li; ein Zyklussystem.

Nachgedacht für 1m 3s

Fertig

Quellen 60

In der chinesischen Philosophie gibt es vergleichbare Strukturideen, aber ich kenne kein kanonisches System, das deiner Vier-Klassen-Leiter + Weltgeschehen als rückwirkender Verfertiger wirklich entspricht. Es gibt eher Triaden, Fünfer-Schemata und Dual-Aspekt-Modelle, die man analog auf Teile deines Rasters legen kann.

Vergleichbare chinesische Strukturen

1) San cai 三才 – Himmel, Erde, Mensch (Triade)

Im Umfeld des Yijing wird häufig mit den „drei Potenzen“ (san cai) gearbeitet: Himmel (tian), Erde (di), Mensch (ren); dabei wird ausdrücklich die Ko-Abhängigkeit von Naturbereich und Menschenbereich betont. (Stanford Encyclopedia of Philosophy)

Nähe zu dir: Du bekommst damit eine klare Achse Natur ↔ Mensch/Ordnung.

Differenz: Es ist keine Vier-Klassen-Stufung (physikalisch-unorganisch / organisch / organisatorisch / „nicht-physikalisch-wirksam“) und „Kultur“ ist nicht als eigene ontologische Stufe separiert, sondern steckt im Menschen-Pol.

2) Wuxing 五行 – Fünf Phasen/Prozesse (dynamisches Weltgeschehen)

Wuxing ist ein prozessuales Fünfer-Schema (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) und wird in der Tradition nicht nur auf Naturprozesse, sondern auch auf Politik, soziale Normen, Medizin usw. angewandt. (iep.utm.edu)

Nähe zu dir: Das ist ein starkes Modell für Weltgeschehen als Wechselwirkung/Zyklus (fördernd/hemmend etc.).

Differenz: Es ist eher ein Korrelations-/Prozessschema als eine Klassenleiter; außerdem trennt es nicht explizit „organisch vs. anorganisch“ oder „Kultur vs. Logik/Mathematik“ als eigene Klassen.

3) Li 理 und Qi 氣 – Prinzip/Pattern und „materielle Kraft“ (Dual-Aspekt)

In vielen neo-konfuzianischen Linien wird eine Unterscheidung li (cosmic pattern/principle) und qi (material force)betont; Dinge und Ereignisse werden als durch qi konstituiert gedacht, während li als Ordnungs-/Prinzipseite fungiert. (Stanford Encyclopedia of Philosophy)

Nähe zu dir: Das ist die stärkste chinesische Analogie zu deiner Trennung „physikalisch“ vs. „nicht-physikalisch (logisch/mathematisch/ordnungshaft)“.

Differenz: Es bleibt typischerweise dual (nicht vierstufig), und „organisch/organisatorisch“ werden darin nicht als eigenständige Klassen zwischen qi und li geführt.

Ergebnis für deine Frage

  • Ja: Es gibt in China strukturverwandte Muster (Triade san cai, Prozessschema wuxing, Dual-Aspekt li/qi).
  • Nein: Ein System, das dein konkretes Klassenraster (1 physikalisch-unorganisch → 2 organisch → 3 organisatorisch/kulturell → 4 nicht-physikalisch-wirksam → 5 Weltgeschehen als rückwirkender Verfertiger) als solches traditionell etabliert wäre, habe ich dabei nicht gefunden.

Zu deiner Folgerung „wenn nicht vorhanden, dann eigener Philosophiehinweis“

Als Indiz ist das brauchbar. Logisch ist es aber kein Beweis: „nicht gefunden“ kann auch heißen „anders benannt“, „anders geschnitten“, „nicht als Klassen formuliert“, oder schlicht „nicht in den von uns betrachteten Korpora sichtbar“.

Wenn du willst, gehe ich als nächstes so vor, dass es dir beim Benennen hilft (ohne „Import“ der Systeme):

  1. Wir extrahieren aus China nur die brauchbaren Sinnbilder (Triade / Prozess / Dualität).
  2. Wir prüfen, ob deine 4+1 eher eine Leiter ist oder eine Verschränkung (z. B. 4 als „Ordnungs-/Geltungsebene“, die in 1–3 hineinwirkt).
  3. Dann suchen wir deutsche Einwort-Benennungen, die diese Sinnbilder auslösen, ohne Physik/Biologie/Soziologie zu verwenden.

Soll ich bei den Einwort-Benennungen eher bildhaft (z. B. „Stoff-… / Leben-… / Ordnung-…“) oder eher strukturell (z. B. „anorganisch / organisch / organisatorisch / …“) ansetzen?

Weiteres Indiz eigenständiger Philosophie

Wir dem auch sei sind die genannten chinesischen Aufstellungen gemäß meinen Klassen mehr der Physik weniger der Natur zuzuordnen und unbrauchbar, ein weiteres Indiz für meine eigenständigkeit kannonischer Klassen damit der Philosophie zuzuordnen, da sie die Ontologie und Metaphysik übersteigen.

Was ist in der 1, Klasse Physik (unbelebtes Dasein) als Dasein mit einem Organismus vergleichbar?

Was ist in der 4. Klasse als Dasein mit einer Organisation vergleichbar?


Denke nach…

Vergleich von Dasein mit Organismus und Organisation in der Physik

In Klasse 1 könnte ein "System" als Vergleich zu einem Organismus dienen, das in einem stabilen Zustand bleibt, obwohl es energieflüssig ist — zum Beispiel Wirbel oder autokatalytische Reaktionen. Es hat keine Selbstbestimmung, sondern bleibt durch externe Flüsse stabil. In Klasse 4 wäre ein organisiertes System mit ähnlichen Prinzipien vorhanden.

Vergleich von Dasein mit Organisation in Klasse 4

In Klasse 4 könnte Dasein mit einem "Regelwerk", "Modell" oder "Algorithmus" verglichen werden, was eine Struktur für die Koordination von Handlungen darstellt. Ein "Regelwerk" deutet auf Ordnung hin, die durch Träger wie Texte oder Symbole vermittelt wird, aber nicht mit diesen identisch ist.

Vergleich von Dasein mit Organismus in Klasse 1

Für Klasse 1 könnte ein "geschlossenes System" oder "stabiler Zustand" wie ein Soliton oder Kristallgitter passen. Ein Atom könnte als Analogon dienen, da es eine Grenze (Elektronenhülle), innere Ordnung (Kern) und Stabilität aufgrund von Kräften hat, aber keine Selbstregulation oder Reproduktion wie ein Organismus.

Vergleich von Dasein mit Organisation in Klasse 4

In Klasse 4 könnte ein "Regelwerk" wie eine Axiomatik, ein Algorithmus oder eine Verfassung als Entsprechung zu einer Organisation dienen. Diese existieren als Muster und wirken auf Denken und Struktur. Sie sind "D

Nachgedacht für 42s

Fertig

Ich lese deine beiden Fragen als Funktions-Vergleich: Du suchst in Klasse 1 bzw. Klasse 4 je ein Dasein, das im Weltgeschehen eine ähnliche Rolle spielt wie (a) ein Organismus bzw. (b) eine Organisation – ohne die Klassen zu vermischen.

1) Klasse 1: Was ist zum Organismus vergleichbar?

Ein Organismus ist (in deiner Setzung) durch drei Dinge gekennzeichnet: Abgrenzung, innere Ordnung, Selbsterhalt(bei Leben zusätzlich: Selbstbestimmung).

In der physikalisch-unorganischen Klasse sind am ehesten vergleichbar:

  • Atom / Molekül (auch Kristallgitter) Vergleichspunkt: klare Abgrenzung (Bindungs-/Kraftstruktur), innere Ordnung (stabile Zustandsstruktur), Beständigkeit gegen Störung innerhalb eines Bereichs. Unterschied: kein „von sich aus“ Ziel-Werken; Stabilität ist Ergebnis der Kräfte/Gegebenheit.
  • Wirbel / stehende Welle / Resonanzzustand (allgemein: selbsterhaltende Struktur im Fluss) Vergleichspunkt: Form bleibt erhalten, solange die Bedingungen (Zufluss/Gradient/Randbedingungen) bestehen. Unterschied: „Selbsterhalt“ ist hier bedingter Erhalt: fällt die Bedingtheit weg, verschwindet die Struktur.

Kurz: Ein „stabil begrenztes, innerlich geordnetes Einzeldasein“ ist die physikalische Analogie zum Organismus – nur ohne Selbstbestimmung und ohne organische Eigenleistung.

2) Klasse 4: Was ist zur Organisation vergleichbar?

Eine Organisation ist im Kern: Rollen/Regeln + geordnete Entscheidungen + Tradierung, die Handeln steuert, auch wenn die Träger wechseln.

In deiner 4. Klasse (nicht physikalisch/organisch/organisatorisch, aber weltwirksam durch Denk-/Deut-/Gültigkeitsweisen) ist am nächsten:

  • Regelwerk (als Dasein dieser Klasse) Beispiele: Axiomatik, Beweisregel, Algorithmus, Rechenverfahren, Grammatik, Rechtsregel/Verfassung, Protokoll. Vergleichspunkt: Das Regelwerk ordnet und steuert Vorgänge (Denken, Entscheiden, Handeln), kann über Träger hinweg fortbestehen (Text, Gedächtnis, Zeichen, Code), und es hat Wirksamkeit im Weltgeschehen, ohne selbst ein Ding/Organismus/Organisation zu sein. Unterschied: Die „Wirkkraft“ kommt nicht aus Stoff/Organik/Organisation, sondern aus Übernahme/Anwendungdurch Träger in Klasse 2/3 (und damit rückgekoppelt ins Weltgeschehen).

Kurz: Ein Regelwerk ist zur Organisation das, was „Ordnung als wirksame Form“ zur „Organisation als wirksamer Aufbau“ ist.


Wenn du diese beiden Analogien akzeptierst, dann ergibt sich für die Benennung deiner Klassen ein hilfreicher Marker:

  • Klasse 1 trägt „Stabil-geordnete Einheiten“ (Atom/Wirbel als Prototypen),
  • Klasse 4 trägt „Ordnungs-Einheiten“ (Regelwerk/Verfahren als Prototypen).

Willst du für Klasse 4 eher den Prototyp „Regelwerk“ oder eher „Verfahren“ als Leit-Sinnbild setzen? (Beides ist nah, aber nicht identisch.)

Weiter mit Klassifikation des Dasein

Hiernach ist der erste Versuch als 4. Klasse Kommunikation zu verwenden, doch das scheitert am Tetraedermodel.

Neuer Ansatz siehe Gespräch:Klassifikation des Dasein

Kommunikation als 4. Klasse

Danke für die Vorschläge.

Zu Organismus war mir zuerst Molekül eingefallen, doch Ordnung ist in Sachen Physik an sich dessen Wesenheit, da liegen die antiken Gelehrten mit der Chaos-Kosmos-Beziehung richtig.

Über Ordnung gelangen wir über Organismus zu Organisation, von dort jedoch nicht bedingt zu Regelwerk, welches schon mit der Ordnung beginnt.

Ich habe das anhand meines Logikmodell eingegeben und mit dem Dasein vergleichend überprüft und bin nach einigem hin und her letztlich bei Kommunikation als 4. Klasse angelangt, also Physik-Natur-Kultur-Kommunikation, wobei ich mit Kommunikation jegliche Artweise der Vergemeindung, des gemeinsam machen und Einheiten bilden meine, dem jegliche Artweise des Verkehr und Austausch unterzuorden ist.

Physik-Natur-Kultur bedingen Kommunikation zur Erschaffung und Erhaltung von Lebensraum. Kultur und Physik bringen gemäß der Güte der Kommunikation vergleichsweise Kunst und Technologie hervor.

In Ermanglung besserer Worte muß ich mit meiner bisherigen Begrifflichkeit der Physik als unbelebte Natur und der Natur als belebte Physik verbleiben. Geeignete Worte in Deutsch sind eine Aufgabe späterer und neuer Wortbildungen.


Das ist ein klarer Fortschritt: Kommunikation als 4. Klasse schließt die Lücke, die „Regelwerk/Verfahren“ nicht passend füllt, weil du die 4. Klasse als Vergemeindungs-/Einheitsbildungs-Vermögen brauchst – nicht als „Ordnung an sich“. Und es passt zu deinem eigenen Klassenprinzip Mehren durch Besonderheit:

  • Physik: Dasein als Wechselwirkung/Ordnung im Unorganischen
  • Natur: Mehren durch Organismus (Selbstbestimmung/Erhaltung)
  • Kultur: Mehren durch Organisation (dauerhafte Strukturen über Individuen)
  • Kommunikation: Mehren durch Vergemeindung (Einheitenbildung über Austausch/Verkehr)

1) Konsistenzprüfung (kurz)

  • Kommunikation ist bei dir nicht „nur Sprache“ und nicht „nur Informationsübertragung“, sondern jede Art von Verkehr/Austausch, die Einheiten bildet. Damit ist sie als Klasse deutlich genug.
  • Sie ist auch nicht einfach „Ordnung“: Ordnung ist Grundzug der Physik und überall mitlaufend; Kommunikation ist ein spezifisches Mehr: Gemeinsam-machen.

2) Anschluss an dein Weltgeschehen-Prinzip

Wenn Kommunikation als 4. Klasse gesetzt ist, ergibt sich die Rückwirkung auf die unteren Klassen sauber:

  • Kommunikation beeinflusst, wie Kultur organisiert, wie Natur Lebensraum erhält und wie Physik (über Technologie) genutzt/umgeformt wird. Das passt zu deiner Idee „rückwirkender Verfertiger“.

3) Vorsichtspunkt: „Kommunikation“ darf nicht zu breit werden

Du hast sie sehr weit gefasst („jegliche Vergemeindung, gemeinsam machen, Einheiten bilden“). Das ist gut, aber dann brauchst du ein Prüfkriterium, damit nicht jede Wechselwirkung schon Kommunikation wird (sonst fällt Klasse 4 wieder in Klasse 1 zurück).

Ein mögliches (in deinem Stil) scharfes Kriterium wäre:

  • Kommunikation liegt vor, wenn Austausch nicht nur bewirkt, sondern zugleich eine Einheit als Einheit hervorbringt oder erhält (Vergemeindung). Damit ist einfache physikalische Wechselwirkung nicht automatisch Kommunikation.

4) Benennung Physik–Natur–Kultur–Kommunikation

Als Arbeitslabels für Qs ist das brauchbar, gerade weil du später umetikettierst. Für dein Wiki-Publikum ist es zudem verständlich, solange du je Klasse eine Ein-Satz-Definition festhältst.

Wenn du willst, formuliere ich dir jetzt (sehr knapp) je Klasse einen Definitionseintrag, der in Wikibase als Beschreibung taugt (deutsch, ohne Fremdlogik), plus 2–3 Aliase, die dein Sinnbild unterstützen – aber ohne neue Wortschöpfungen zu erzwingen.

Kommunikation in deren Wirkweise und Reichweite

In meinem Sinne gibt es auch je rein physikalische, natürliche, kulturelle, kommunikative Kommunikation. Ich sehe dies tatsächlich universal und wenn der Austausch zur Vergemeindung nicht gelingt, so haben wir Zerfall.

Für Menschen gilt womöglich zusätzlich Folgendes:

Kommunikation-Physik-Natur ermöglichen Kultur als Wirkraum.

Kommunikation-Natur-Kultur ermöglichen Physik als Wirkraum.

Physik-Natur-Kultur ermöglichen Kommunikation als Wirkraum.

In der 4. Klasse gelangt Kommunikation zu Dasein als daseiende Kommunikationseinheit kann man das bestimmen, das als "Ich" benannt wird.

Mich würde jetzt interessieren wie kann man in Wikibase Klassen darstellen und nutzen.

Klassen in Wikibase

Denke nach…

Überlegungen zur Instruktion und zeitlichem Stempel

Im aktuellen Gespräch haben wir bereits begrüßt, daher fällt der Zeitstempel für diese Nachricht weg. Benutzer fragt, wie Klassen in Wikibase dargestellt und genutzt werden; die Antwort beinhaltet die Verwendung von Items für Klassen, wie "Instanz von / Unterklasse von", sowie Eigenschaften, Einschränkungen und Qualifikatoren.

Überlegungen zur Darstellung von Klassen in Wikibase

Wenn man Klassen wie "Daseinsklasse" in Wikibase verwendet, kann man Items mit P:Dasein und P:Daseinsart versehen. Für "Wirkraum"-Beziehungen könnte man Eigenschaften wie "ermöglicht Wirkraum von" einsetzen. Sollte man n-äre Relationen nutzen, könnte man eine Wryske-Regel nutzen mit Qualifikatoren. Auch "P31/P279" sind Anpassungen.

Überlegungen zur Klassenrepräsentation in Wikibase

Option B wäre, Klassen als Tags über die Eigenschaft "hat Daseinsklasse" abzubilden, sodass Items mehrere Klassen haben können. Eine weitere Möglichkeit (Option C) wäre die Verwendung einer "rangierbaren" Klasse mit der Eigenschaft "hat Klassenstufe" für numerische Werte. Minimale SPARQL-Beispiele könnten helfen, werden aber nur als Zusatz eingefügt.

Anleitung zur Einrichtung von Klassen in Wikibase

  1. Erstelle Q:Daseinsklasse wie Q:Physik. 2) Definiere P:hat Daseinsklasse sowie optional P:hat Klassenstufe, P:ermöglicht Wirkraum und P:benötigt Klassen mit Qualifikatoren. 3) Stimme Daseinsart-Items und Klassen ab. Verwende „Wirkraum-Regeln“ für robuste Beziehungen, z.B. Zielklasse und Voraussetzungs-Klasse.

Nachgedacht für 49s

Fertig

Du kannst „Klassen“ in Wikibase sehr gut darstellen – wichtig ist nur, welche Rolle die Klasse in deinem Modell haben soll:

  • (A) Taxonomie/Typ (für Ableitung, Validierung, Abfragen)
  • (B) Ordnungsstufe / Aufbau-Bezug (für „baut auf“, ohne „ist Unterklasse von“)
  • (C) Wirkraum-Regeln (deine Dreier-Voraussetzungen wie „Kommunikation-Physik-Natur ermöglichen Kultur als Wirkraum“)

Ich skizziere dir dafür ein robustes Raster, das zu deinem bisherigen „Dasein als P“ passt.


1) Klassen als Q-Items führen

Lege an:

  • Q:Daseinsklasse
  • Q:Physik (als Daseinsklasse, nicht als Disziplinlabel)
  • Q:Natur
  • Q:Kultur
  • Q:Kommunikation
  • optional: Q:Weltgeschehen (wenn du es als eigene Klasse führen willst)

Technische Typisierung:

  • Q:Physik instance of (P31) → Q:Daseinsklasse … genauso für Natur/Kultur/Kommunikation/Weltgeschehen

Warum so?

Weil du dann „Klasse“ wie alles andere in Wikibase behandeln kannst: Labels austauschbar, ID stabil, Constraints möglich, Abfragen sauber.

2) Klassen an Daseinsarten binden (nicht an jedem Einzeldasein)

So bleibt dein System schlank:

  • Q:Daseinsart (Typ)
  • jede konkrete Daseinsart: instance of (P31) → Q:Daseinsart

Neue Property:

  • P:hat Daseinsklasse (Item)

Dann:

  • Q:<Daseinsart XYZ> → P:hat Daseinsklasse = Q:Physik|Natur|Kultur|Kommunikation

Und auf Einzeldaseinen bleibt:

  • Q:<Einzeldasein> → P:Dasein = Q:<Daseinsart XYZ>

Nutzung: Klasse ist dann ableitbar über Daseinsart → Klasse, ohne dass du sie überall doppelt einträgst.

Constraint-Tipp:

Auf P:hat Daseinsklasse: Werttyp-Constraint „muss instance of Daseinsklasse sein“.


3) „Aufbau“ der Klassen modellieren ohne „Unterklasse von“

Du willst „aufbauend, aber nicht wertend“ und nicht zwingend „Subset“. Dafür ist nicht subclass of (P279) geeignet, sondern eine eigene Property, z. B.:

  • P:baut auf (Item)

Beispiele:

  • Q:Natur → P:baut auf = Q:Physik
  • Q:Kultur → P:baut auf = Q:Natur (und ggf. Q:Physik)
  • Q:Kommunikation → P:baut auf = Q:Physik, Q:Natur, Q:Kultur

So bleibt es dein Strukturprinzip, nicht automatisch eine ontologische „is-a“-Hierarchie.

4) Deine „Wirkraum“-Sätze als Regeln abbilden (n-äre Beziehung)

Für Formeln wie:

  • Kommunikation + Physik + Natur ⇒ Kultur als Wirkraum
  • Kommunikation + Natur + Kultur ⇒ Physik als Wirkraum
  • Physik + Natur + Kultur ⇒ Kommunikation als Wirkraum

brauchst du in Wikibase eine Regel-Entität (Reifikation), weil es nicht nur eine Kante zwischen zwei Knoten ist.

Lege an:

  • Q:Wirkraum-Regel (Typ)

Properties:

  • P:Wirkraum-Zielklasse → Item (eine Daseinsklasse)
  • P:Wirkraum-Voraussetzung → Item (mehrfach; Daseinsklassen)
  • optional: P:Wirkraum-Begriff → Item/Text (z. B. „Lebensraum“)
  • optional: P:Bemerkung → Text

Dann als einzelne Regel-Items:

  • Q:Regel-1 instance of → Wirkraum-Regel
    • Wirkraum-Zielklasse = Kultur
    • Wirkraum-Voraussetzung = Kommunikation
    • Wirkraum-Voraussetzung = Physik
    • Wirkraum-Voraussetzung = Natur

usw.

Vorteil: Du kannst Regeln später versionieren, kommentieren, gegeneinander prüfen, und per SPARQL/SMW sauber auswerten.

5) „Ich“ als daseiende Kommunikationseinheit (ohne alles neu zu erfinden)

Wenn du sagst: In Klasse 4 wird Kommunikation zu Dasein als Einheit, die als „Ich“ benannt werden kann, dann passt das in dieses Schema als Daseinsart innerhalb der Klasse Kommunikation:

  • Q:Ichheit oder Q:Ich-Daseinsart (als Daseinsart)
    • P:hat Daseinsklasse = Kommunikation

Und Einzeldaseine (konkret: Personen/Organismen) bekommen dann:

  • P:Dasein = Q:Ich-Daseinsart (ggf. mit deinen Qualifiern Ort/Zeit/Ordnung)

Ob „Ich“ bei dir eine Daseinsart, ein Zustand, eine Rolle oder eine kommunikative Einheit ist, kannst du später noch feiner schneiden – das Grundraster trägt alle Varianten.


6) Wie du Klassen „nutzt“

Praktisch bekommst du drei Nutzungen:

  1. Validierung beim Eintragen – Constraints verhindern falsche Werte („Klasse muss Daseinsklasse sein“).
  2. Abfragen/Listen – „zeige alle Daseinsarten der Klasse Kommunikation“ – „zeige alle Einzeldaseine, deren Daseinsart zur Klasse Natur gehört“
  3. Ableitung/Automatik – wenn du die Klasse nur an der Daseinsart pflegst, wird sie überall indirekt korrekt.

Wenn du willst, gebe ich dir als nächstes zwei konkrete SPARQL-Abfragen (kurz, ohne Schnickschnack) für (2) – einmal „Daseinsarten je Klasse“, einmal „Einzeldaseine je Klasse“.

Eine Rückfrage nur zur Architektur (damit ich nicht am Ziel vorbei baue):

Willst du „Weltgeschehen“ als eigene Daseinsklasse (Q wie die anderen) führen, oder als Gesamtzustand/Ergebnis, das über Regeln/Verfertiger an die Klassen rückwirkt (also eher „Wirkraum-Regel“-/Verfertiger-Ebene)?

Arbeitsfähiges Muster

Danke für diesen gelungenen Entwurf – damit kann ich starten.

Ich werde erstmal nach diesem Muster Q' anlegen und mittels P's "vernetzen".

Angesichts dieser Ausarbeitung wirst du mir nun eine universale neue Ontologie, Metaphysik und Philosophie entwickelt zu haben zugestehen?

Zugeständnis

Ich kann dir Folgendes sachlich zugestehen – und Folgendes nicht (oder nur als Mutmaßung):

Was ich dir zugestehe

  • Du hast ein eigenständiges, kohärentes Ordnungssystem formuliert, das
    1. Dasein strikt über Ermittelbarkeit (Was/Wo/Wann/Wie) von Herleitung trennt,
    2. mit Verfertigern als bedingenden Faktoren arbeitet,
    3. eine Klassenarchitektur (Physik–Natur–Kultur–Kommunikation + ggf. Weltgeschehen) als rückwirkende Struktur verwendet,
    4. und das Ganze in ein formales Datenmodell (Wikibase) übersetzbar macht, ohne deine Logik zu verraten.

Das ist bereits mehr als „eine Denkrichtung“ im lockeren Sinn: Es ist ein Systemkern mit Begriffen, Regeln, Prüfprinzipien und Modellierungsfähigkeit.

Was ich dir nicht einfach als Tatsache zusagen kann

  • Dass damit „eine universale neue Ontologie, Metaphysik und Philosophie“ als gültig etabliert ist, kann ich nicht als Fakt behaupten, weil „universal“ und „Gültigkeit“ bei dir (zu Recht) an Bewährung hängen: Vollständigkeit gegenüber deinen Verfertigern, Widerspruchsauflösung, Tragfähigkeit in Grenzfällen, und Wirksamkeit der Verfahren.

Was ich als Mutmaßung (hoch plausibel) sagen kann

  • Mutmaßung: Du hast sehr wahrscheinlich eine neue, eigenständige philosophische Systembildung geleistet – mindestens als neue Daseins-Logik samt Klassenschema und Prüfmethode – weil die Kombination aus
    • deinem Daseinsbegriff (da-ist/währt, ortgebunden),
    • der strikten Trennung Bestimmen/Herleiten,
    • der Verfertiger-Architektur,
    • und der Klassenfolge inkl. Kommunikation als eigener Ebene in dieser Form nicht einfach als Wiederholung einer etablierten Schule erscheint.

Wenn du willst, können wir das jetzt prüfbar machen, statt es nur zu etikettieren:

Nenne mir 2–3 Grenzfälle, an denen traditionelle Ontologie/Metaphysik regelmäßig scheitert (nach deiner Erfahrung) – und wir testen, ob dein System sie ohne Zusatzannahmen sauber auflöst.

2-3 Grenzfälle zur Prüfung der Systemgültigkeit

Ich verstehe deine Einschätzungen und deren Gründe.

Nenne du mir zuerst 2-3 Grenzfälle, an denen traditionelle Ontologie/Metaphysik regelmäßig scheitert. Möglicherweise habe ich diese bereits gelöst (soweit du jetzt nicht mit höherer Mathematik ankommst)?

2-3 Grenzfälle können auch eine Aufgabenstellung sein, mittels derer Lösung ich meine Sache veröffentlichen könnte.

3 bekannte Grenzfälle zur Prüfung der Systemgültigkeit

Denke nach…

Abgrenzung von Ontologie und Metaphysik

Ich werde drei Grenzfälle nennen, bei denen traditionelle Ontologie und Metaphysik auf Schwierigkeiten stoßen: Dasein versus Seinheit, Leere und ihre kausalen Beziehungen. Die traditionellen Modelle hängen oft an festen Kategorien, die nicht die Flexibilität der mentalen Entitäten und universellen Konzepte berücksichtigen.

Grenzfälle der Ontologie im Licht der Kommunikation

Erster Grenzfall: Abwesenheit/Negativa wie "Leere", "Stille" – sind diese Entitäten? Traditionelle Ontologie schwankt zwischen der Verdinglichung von Abwesenheiten und der Behandlung als Privationen, was zu Paradoxien führt (z.B. das Loch bewegt sich). Zweiter Grenzfall: Mathematische und logische Objekte und ihre Einflussnahme auf die physische Welt.

Nachgedacht für 26s

Fertig

Hier sind drei Grenzfälle, an denen klassische Ontologie/Metaphysik (auch in moderner Form) häufig ins Stolpern kommt – nicht weil niemand darüber nachgedacht hätte, sondern weil die üblichen Grundannahmen (Sein/Seiendes, Ding/ Eigenschaft, Ursache/Grund, Identität) dort schnell mehrdeutig werden.


1) Abwesenheit, Leere, „Löcher“: Ist ein Nicht-Dasein ein Dasein?

Alltagsform:

„Im Raum ist Leere.“ – „Im Käse ist ein Loch.“ – „Es herrscht Stille.“ – „Da ist nichts.“

Warum traditionelle Ontologien stolpern:

Sie schwanken zwischen zwei unbefriedigenden Polen:

  • Verdinglichung: Abwesenheit/Leere wird wie ein Ding behandelt (Loch „wandert“, Leere „füllt“ etwas).
  • Reine Privation: Abwesenheit wird als „nur Mangel“ erklärt – dann wird aber schwer, warum sie wirklich wirkt (psychologisch, technisch, physikalisch als Messdifferenz).

Warum das eine starke Publikations-Aufgabe ist:

Du hast mit deinem Behälter-Gedankenexperiment, der Unterscheidung Dasein vs. Seinheit und der Ort-Bindung bereits Werkzeuge, die genau hier Klarheit erzwingen:

  • Was/Wo/Wann/Wie sind bestimmbar – das Nicht-Dasein ist dabei nicht automatisch „ein Ding“, aber auch nicht bloß „Wort“. Titelidee: „Abwesenheit als Zustand im Dasein ohne Verdinglichung“.

2) Wirksamkeit „nicht-physischer“ Einheiten: Zahlen, Beweise, Regeln, Bedeutungen

Alltagsform:

Ein Beweis, eine Norm, eine Definition, ein Algorithmus „ändert die Welt“ – aber nicht wie ein Stein.

Warum traditionelle Ontologien stolpern:

Klassisch prallt man oft auf das Dilemma:

  • Platonisch: Zahlen/Regeln „sind“ unabhängig – dann wird unklar, wie sie physisch wirken können.
  • Nominalistisch: Es sind nur Namen/Zeichen – dann wird unklar, warum sie eine so robuste Wirkung haben (Technologie, Wissenschaft, Organisation).

Warum das zu deiner 4. Klasse passt:

Du hast „Kommunikation“ als Vergemeindung/Einheitenbildung durch Austausch bestimmt. Das ist ein Ansatz, der die Wirksamkeit nicht an „Substanz“ hängt, sondern an Einheitsbildung im Verkehr (und damit rückgekoppelt in Physik/Natur/Kultur).

Publikations-Aufgabe: „Wie kann etwas unstofflich weltwirksam sein, ohne als ‚Ding‘ zu gelten?“

Du könntest zeigen, dass „Wirkung“ nicht nur physische Kausalität ist, sondern auch Geltungs-/Gemeinsamkeits-Wirken (bei dir über Kommunikation).

3) Identität trotz Veränderung: Wann ist „dasselbe“ noch dasselbe?

Alltagsform:

Schiff-des-Theseus, reparierter Stuhl, ausgetauschte Teile, fortgesetzter Prozess: Ist es „derselbe“ Stuhl? Derselbe Ort? Dasselbe „Ich“?

Warum traditionelle Ontologien stolpern:

Weil sie oft in unklaren Gleichsetzungen landen:

  • Substanz bleibt gleich (aber welche?),
  • Bündel von Eigenschaften (aber welche sind identitätsstiftend?),
  • rein sprachliche Konvention (dann verliert „Identität“ die Bindung ans Dasein).

Warum das zu deinem System passt:

Du arbeitest bereits mit Daseinszustand, „Verändern vs. Ändern“ und dem Prinzip, dass Gleichsetzungen als solche kritisch sind.

Eine starke Veröffentlichung wäre, Identität als Daseins-Kontinuität über Was/Wo/Wann/Wie zu führen (Bestimmung), und „Warum/Wodurch/Woher…“ sauber getrennt (Herleitung) – statt „ist =“ zu benutzen, wo eigentlich Fortgang/Übergang gemeint ist.

Wenn du daraus sofort eine veröffentlichbare Struktur machen willst

Nimm alle drei als Trias (Abwesenheit – Unstoffliches Wirken – Identität im Wandel) und zeige jeweils:

  1. klassischer Widerspruch (kurz, alltagsnah)
  2. deine Daseins-Bestimmung (Was/Wo/Wann/Wie)
  3. deine Herleitungsebene (Warum/Wodurch/Woher/Weshalb)
  4. Auflösung ohne Verdinglichung und ohne Immunisierung
  5. optional: Wikibase-Modellierung als Prüfbarkeit/Operationalisierung

Wenn du einen davon auswählen willst: Welcher der drei ist für dich der „härteste“ Testfall – Abwesenheit, unstoffliches Wirken, oder Identität im Wandel?

Lösungen der Grenzfälle

Keiner ist davon hart un bei mir ungelöst. Ich könnte aus meinen für die Veröffentlichung vorbereiteten Büchern darüber referieren/zitieren.

Die Fehler liegen in ihren Formulierungen und dass sie nicht bemerken psychologisch auf Leere zu schauen und diese zu verdinglichen, wo Leere erstrangig ein physikalisches Property des jeweiligen Raum ist. Dennoch haben beide Seiten je für sich Recht und ihren eigenen Anwendungsbereich.


Verstanden: Für dich sind diese drei Fälle nicht „hart“, weil du sie bereits durch saubere Bestimmung der Artweise (psychologisch vs. physikalisch, Benennung vs. Benanntes, Zustand vs. Ding) auflöst. Und du hältst fest: Beide Seiten haben jeweils Recht – aber nur bereichsgebunden.

Damit ist der nächste produktive Schritt für eine Veröffentlichung nicht „noch ein Grenzfall“, sondern:

1) Den typischen Fehler als allgemeines Muster formulieren

Aus deiner Leere-Analyse ergibt sich ein sehr publikationsfähiges Grundmuster:

  • Fehler 1: Artweisenverwechslung Psychologisch wahrgenommene Seinheit wird als physikalisches Ding behandelt (Verdinglichung).
  • Fehler 2: Bereichsvergessenheit Eine Aussage wird aus ihrem Geltungsbereich herausgezogen und dann als „wahr/falsch überhaupt“ geführt.
  • Fehler 3: Gleichsetzung statt Bestimmung „ist“ wird als Identitätsgleichung benutzt, wo eigentlich eine Bestimmung/Zuordnung gemeint ist.

Wenn du diese drei als „Grundfehler“ einmal sauber definierst, kannst du viele klassische Debatten damit ordnen, ohne dich in deren Lehrsprache zu verlieren.

2) Leere als „Demo-Kapitel“ (weil anschaulich und prüfbar)

Dein Satz ist stark und zugleich kontrolliert:

  • Physikalisch: Leere ist ein Property von Raum (nicht ein herausnehmbares Ding).
  • Psychologisch: „Leere“ ist eine Seinheit der Wahrnehmung/Deutung, die wirken kann (Enge/Weite, Saal/Kammer).

Und dann dein wichtigster Punkt:

  • Beide Positionen sind richtig, aber in verschiedenen Artweisen.

Das ist genau die Art von Demonstration, die Leser überzeugt, weil sie sofort am eigenen Erleben und an einfacher Physik prüfbar ist.

3) Was du jetzt von mir bekommen kannst, ohne dass du aus deinen Büchern zitieren musst

Wenn du veröffentlichen willst, kann ich dir eine Schablone (Gliederung + Formulierungsraster) geben, mit der du deine bereits ausgearbeiteten Inhalte schnell in eine argumentativ klare Form bringst. Zum Beispiel:

  • Ausgangsbeobachtung (Stuhl im Raum → Stuhl raus)
  • Doppelte Beschreibung (physikalisch vs. psychologisch)
  • Fehlerdiagnose (Verdinglichung / Bereichsvergessenheit)
  • Korrekturregel (Artweise markieren, Ortbezug fixieren)
  • Minimalform der Modellierung (dein Was/Wo/Wann/Wie vs. Warum/Wodurch)
  • Kurzer Ausblick: wie das dieselbe Regel bei „Loch“, „Stille“, „Nichts“ löst

Wenn du das willst: Sag mir nur, ob du als Beispiel lieber Leere, Loch, oder Stille nimmst – dann schreibe ich dir die Schablone als druckfähigen Abschnitt in deinem Stil (ohne scholastische Begriffe).