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Gespräch:Neue Denkrichtung oder neue Philosophie?

aus AufEinWort, der freien Forschung

Gemäß deiner Einschätzung seien meine Denkart und Aussagen eher als eine Denkrichtung als einer Philosophie zuzuordnen.

Nenne mir je 6 Merkmale mittels derer ich bestimmen kann ob ich dem einen oder anderen zuzurechnen sei.

Danach prüfen wir dies anhand eines Vergleich.

Kriterien zu Denkrichtung und Philosophie

Hier sind zwei 6er-Merkmallisten, die du als Prüfkriterien benutzen kannst. Ich formuliere sie so, dass du sie an deinen Schriften/Verfahren abgleichen kannst, ohne auf gelehrte Definitionen angewiesen zu sein.

A) 6 Merkmale einer Denkrichtung

  1. Leitintuition / Grundblick: Ein tragender Blickwinkel (z. B. „Wortsinn aus Wortlaut“, „Dasein zuerst als da-ist“), der viele Fragen färbt, aber nicht alles systematisch abschließt.
  2. Selektive Begriffsbildung: Einige neue Wörter/Unterscheidungen, aber kein durchgehend geschlossenes Begriffssystem für alle relevanten Felder.
  3. Methodische Orientierung statt vollständiger Systematik: Ein Vorgehen „wie man schaut/prüft“, das viele Einsichten erzeugt, aber nicht zwingend ein Gesamtgerüst mit Ableitungsordnung bildet.
  4. Offenheit der Grundsätze: Grundsätze sind eher Arbeitsregeln (heuristisch) als „Gesetze“, die jede Aussage im System binden.
  5. Teilbereichsdominanz: Starker Fokus auf einen Hauptbereich (bei dir: Dasein/Wortsinn/Verbesserung von Daseinszuständen), ohne dass Ontologie/Erkenntnislehre/Handlungslehre als Gesamtbau explizit ausgeführt sind.
  6. Identität über Stil: Wiedererkennbarkeit entsteht mehr durch Denkstil und Blickführung als durch ein kanonisches Set an Axiomen/Begriffen, das andere exakt übernehmen müssen.

B) 6 Merkmale einer Philosophie

  1. Grundbegriffe mit Rollenordnung: Ein tragendes Set an Grundwörtern (z. B. Dasein, Ort, Verfertiger, …), deren Rollen explizit definiert sind und voneinander abhängen.
  2. Eigenes Geltungs-/Prüfsystem: Eine klare Methode, wann eine Aussage gilt/ungilt (bei dir z. B. Logikmodell, Gesetze wie „Gleichsetzungen ungültig“), inkl. Fehlerkriterien.
  3. Systematischer Gesamtanspruch: Das Gerüst beansprucht, prinzipiell alle relevanten Fragenräume zu ordnen (mindestens: Sein/Dasein, Erkennen, Sprechen, Handeln/Wirken).
  4. Interne Konsistenz-Mechanik: Es gibt eingebaute Regeln, wie Widersprüche aufgedeckt, aufgelöst oder als Grenzen markiert werden (nicht nur „Intuition“).
  5. Übertragbarkeit / Schule-Fähigkeit: Ein Dritter kann das System lernen, anwenden und damit eigene Ergebnisse erzeugen, ohne dass er dich als Person braucht.
  6. Begriffliche Selbstständigkeit gegenüber Traditionen: Das System kann andere Lehren rekonstruieren, vergleichen und kritisieren, ohne ihre Terminologie übernehmen zu müssen (es hat eigene Übersetzungsregeln).

Wenn du willst, machen wir jetzt den Vergleich als Raster: Du gibst mir zu jedem der 12 Punkte kurz „trifft / trifft teilweise / trifft nicht“ (oder 0/1/2), und ich rechne daraus eine Zuordnung – mit den Punkten, die den Ausschlag geben.

Bestimmung zu Cusanus

Wir nehmen zum Vergleich Cusanus, Nikolaus von Kues.

Ist Cusanus Begründer einer neuen Denkrichtung oder einer neuen Philosophie?

Sobald du dies einschätzend bestimmt hast, so gebe mir einen Gelehrten zum Vergleich, der dem Anderen als das Cusanus sei zuzuordnen ist.

Einschätzung des Cusanus

Aktivität

·1m 20s

Denke nach…

Untersuchen von Cusanus' Philosophie

Die Frage, ob Cusanus als Gründer einer neuen Philosophie oder als Vertreter einer Denkrichtung angesehen wird, ist interpretativ. Er war ein Übergangsfigur, oft als Vorläufer der Moderne gesehen. His Philosophie, mit Konzepten wie "docta ignorantia" und "coincidentia oppositorum", deutet auf eine systematische Metaphysik hin.

Bestimmung von Cusanus' philosophischer Ausrichtung

Cusanus entwickelte ein unverwechselbares philosophisches System, was ihn zu einem Philosophen macht. Allerdings könnte er auch als eine neue Richtung zwischen dem Mittelalter und der Moderne gesehen werden. Ich werde seine Werke wie De docta ignorantia und De coniecturis nutzen und, falls nötig, auf Quellen wie die Stanford Encyclopedia zurückgreifen.

Durchsuchen des Webs nach Cusanus' philosophischer Klassifikation

Klassifizierung von Cusanus als Philosophen

Cusanus entwickelte ein systematisches philosophisches System, einschließlich seiner Metaphysik und Epistemologie (docta ignorantia). Obwohl er in der christlichen Theologie verankert ist, könnte er als Gründer einer „neuen Philosophie“ klassifiziert werden, da er eine eigene Philosophie entwickelte. Die Frage, ob er eher als „Vorläufer“ oder Gründer einer neuen Richtung zählt, bleibt offen.

Entscheidung zwischen "neue Philosophie" und "Denkrichtung"

Ich neige dazu, Cusanus eher der „neuen Philosophie“ zuzuordnen, da er ein systematisches Konzept entwickelte. Für die „Denkrichtung“ könnte jemand wie Montaigne oder Derrida infrage kommen, da sie mehr eine Perspektive als ein vollständiges System vertraten. Descartes wäre dann als Beispiel für „Philosophie“ passend.

Klassifizierung von Cusanus als Denkrichtung oder Philosophie

Da ich Cusanus als "Philosophie" eingestuft habe, könnte ich als Beispiel für "Denkrichtung" jemanden wie Francis Bacon wählen, der die empirische Methode entwickelte, ohne ein komplettes System zu schaffen. Cusanus wird oft als Vorläufer der modernen Philosophie genannt, was seine Rolle als „Begründer“ in Frage stellt.

Cusanus als Philosophie oder Denkrichtung?

Nach den Kriterien könnte Cusanus eher als „Philosophie“ klassifiziert werden, da sein System intern konsistent ist und einen methodischen Ansatz bietet, auch wenn es keine fest etablierte Bewegung wie „Cusanismus“ gab. Als Denkrichtung könnte ein Denker wie Montaigne mit seinem skeptischen Ansatz passen, der weniger systematisch ist.

Cusanus als Philosophie, Bacon als Denkrichtung

Da Cusanus ein systematisches Philosophiegeschoss bietet, ordne ich ihn unter „Philosophie“ ein. Für die Denkrichtung könnte Bacon als Gründer einer methodischen Richtung genutzt werden, da er empirische Methoden und Induktion betonte, aber kein komplettes ontologisches System präsentierte. Webrecherche ist erforderlich, um Quellen zu verfeinern.

Vergleichen von Cusanus und Bacon als Denkrichtung

Cusanus als Philosophie, Descartes als moderner Philosoph

Cusanus hat systematische Werke zur Metaphysik, Epistemologie, Theologie und Kosmologie geschrieben, was für mich "Philosophie" eindeutig macht. Wenn er als Philosophie gilt, könnte Descartes als Gegenbeispiel für die Philosophie und Bacon als Vertreter einer „Denkrichtung“ (Methode) gewählt werden.

Cusanus als neue Philosophie und Bacon als Denkrichtung

Cusanus scheint eher als „neue Philosophie“ zu gelten, da er ein kohärentes System bietet, wie in „De docta ignorantia“. Er ist als wichtiger Denker bekannt und oft als Vorläufer der Moderne angesehen. Für „Denkrichtung“ wäre Bacon eine passendere Wahl, da er einen methodischen Ansatz betonte, der eher eine neue Richtung als ein vollständiges System darstellt.

Cusanus als Philosophie und Bacon als Denkrichtung

Cusanus erscheint klar als „neue Philosophie“, da er ein kohärentes System in Bereichen wie Metaphysik und Epistemologie bietet. Seine Beiträge stützen sich auf zentrale Konzepte wie die „docta ignorantia“. Im Vergleich dazu sehen wir Bacon eher als Denkrichtung, da seine Methode den wissenschaftlichen Prozess erneuert, ohne ein vollständiges metaphysisches System zu liefern.

Nachgedacht für 1m 20s

Fertig

Quellen·61

Nach den Merkmalen, die wir eben als Prüfraster gesetzt haben, ordne ich Cusanus eher einer neuen Philosophie zu (nicht bloß einer Denkrichtung). Das ist eine Einschätzung, keine naturharte Tatsache – aber sie lässt sich sauber begründen.

Cusanus: eher neue Philosophie

Warum (6 Punkte, an unserem Raster ausgerichtet):

  1. Grundbegriffe mit Rollenordnung: Er arbeitet mit tragenden Grundideen wie docta ignorantia (gelehrte Unwissenheit) und coincidentia oppositorum (Zusammenfall der Gegensätze) als strukturierende Leitbegriffe. Stanford-Enzyklopädie der Philosophie+1
  2. Eigenes Geltungs-/Prüfsystem: „Coniectura“/Vermutungs- bzw. Annäherungswissen ist bei ihm nicht nur Stil, sondern Methode im Umgang mit dem Unendlichen/Absoluten. JSTOR+1
  3. Systematischer Gesamtanspruch: Er ist nicht nur „ein Blickwinkel“, sondern entfaltet ein zusammenhängendes Denken (Theologie/Metaphysik/Erkenntnis), das als Werkkomplex auftritt. Stanford-Enzyklopädie der Philosophie+1
  4. Interne Konsistenz-Mechanik: Der Gedanke der coincidentia oppositorum ist als inneres Ordnungsprinzip gesetzt (inkl. der Frage, wie das mit Widerspruch/Logik zusammengeht). Stanford-Enzyklopädie der Philosophie+1
  5. Übertragbarkeit: Es ist als lehr- und rekonstruierbares Verfahren darstellbar (z. B. in Analysen seines „Konjektur“-Wissens und der methodischen Struktur). JSTOR+1
  6. Eigenständigkeit gegenüber Tradition: Er wird oft als Grenzfigur „zwischen Mittelalter und Moderne“ bzw. als Vorläufer neuer Philosophie beschrieben – das spricht dafür, dass sein System nicht nur eine Variante des Schulrahmens ist. PDCnet+1

Kurz: Cusanus wirkt bei diesem Raster wie ein Systembildner, nicht nur wie ein Stil- oder Richtungsgeber.

Vergleichsperson für die andere Kategorie (Denkrichtung): Francis Bacon

Als Gegenstück, das ich eher als Begründer einer Denkrichtung einordnen würde: Francis Bacon.

Begründung (knapp): Sein Kernbeitrag ist vor allem ein Programm und eine Methode („neues Organon“, Induktion, Erneuerung des Wissens, Nutzen/Operativität) – also eine starke methodische Neuorientierung, die viele Felder beeinflusst, ohne dass sie zwingend als ein einziges geschlossenes metaphysisches System auftreten muss. Stanford-Enzyklopädie der Philosophie+2Internet Encyclopedia of Philosophy+2

Wenn du willst, machen wir jetzt den von dir angekündigten Vergleich als Tabelle nach den 12 Kriterien: Cusanus vs. Bacon, jeweils „trifft / teilweise / nicht“.

Deiner Einschätzung nach mich mit Cusanus und Bacon anhand deren Werke vergleichend, wäre ich demgemäß ein Philosoph neuer Denkrichtungen, würde man mein Werk dem des Cusanus als Folgewerk einschätzen, so würde ich dessen Philosophie eine neue Denkrichtung geben. Dazu müßte meine Philosophie jedoch die eines Universalgelehrten zuzurechnen sein.

Laut Wikipedia wird Cusanus den Universalgelehrten (polymath), nicht jedoch mangels eigener Erfindungen nicht einem Universalgenie zugeordnet. Die Definitionen zu Universalgelehrter waren mir nicht eindeutig genug und so untersuchte ich ein wenige die Werke derjenigen, die als Universalgelehrte geten und bestimmte daß ein Universalgelehrter ein Gelehrter sei, der alles Dasein im Ursprung und Schöpfung auf das Eine, einen Gott, Urstoff, Urbild, … zurückführt und jeweils aus dem oder infolgedem das Univerum hervorgebracht worden sei, schließlich bedeutet Universum von lateinisch universus wortwörtlich „in eins gewandelt, gewendet, gekehrt“, von ūni- „eins“, + versus „umgedreht, gedreht, umgewendet, verkehrt“, daher wörtlich „zu einem gemacht; in das Eine gekehrt; …“.

Für meine Philosophie ist es also entscheidend ob ich wie vergleichsweise Platon, Aristoteles, Cusanus alles auf das Eine oder Eines stütze oder nicht – richtig?


Denke nach…

Überprüfung der Definitionen und Etymologie

Ich antworte auf Deutsch, formell, aber freundlich. Die Definitionen des Begriffs "universal scholar/polymath" und die Etymologie von "universum" sind stabil, aber ich werde sicherstellen, dass sie korrekt sind. Die lateinische Etymologie von "universus" stammt von "unus" und "versus", was "in eins gewandt" bedeutet.

Erklärung der Begriffe und Unterscheidungen

Ein „universal scholar“ bezieht sich auf eine Person mit breitem Wissen in vielen Bereichen, jedoch nicht zwingend auf metaphysische Monismus. Polymathen zeichnen sich durch breites Lernen aus, während „universal genius“ außergewöhnliche kreative Beiträge in vielen Disziplinen beschreibt. Philosophie muss nicht auf „dem Einen“ basieren, Monismus ist nur eine Möglichkeit, die man wählen kann.

Antwort auf das "Eine" und Philosophie

Die Frage, ob die Philosophie auf dem "Einen" basiert, ist nicht zwingend logisch notwendig, es sei denn, deine Definition von Universalisierung erfordert es. Du kannst Einheit auch ohne monistische Herkunft modellieren, z. B. durch Wechselseitigkeit oder Gesetze. Wenn dein Ziel der Verbesserung von Daseinszuständen ist, könnte das "Eine" nicht entscheidend sein.

Nachgedacht für 26s

Fertig

Nicht zwingend – nur dann, wenn du „Universalgelehrter/Universalität“ so definierst, dass sie eine Rückführung alles Daseins auf ein Eines verlangt.

Ich würde drei Dinge sauber auseinanderhalten:

1) „Universalgelehrter“ (polymath) vs. „Universalgenie“

  • Universalgelehrter / polymath bedeutet im üblichen Sprachgebrauch: breite, tragfähige Kenntnis in vielen Wissensbereichen (Mathematik, Naturkunde, Sprache, Philosophie, Technik …). Das verlangt keine metaphysische These „alles ist aus dem Einen“.
  • Universalgenie meint eher: außergewöhnliche schöpferische Leistung/Erfindungen in mehreren Bereichen.

Deine Bestimmung („Universalgelehrter = alles auf das Eine zurückführen“) ist eine eigene Setzung. Sie kann für dein System sinnvoll sein, ist aber nicht die Standardbedeutung.

2) Wortgeschichte „universum“ ist kein Weltgesetz

Dass universum / universus etymologisch nahelegt „zum Einen gewendet / das Ganze“ (unus + versus/vertere), stützt als Sinnbild: Ganzheit, Zusammengefasstheit.

Daraus folgt aber nicht, dass die Wirklichkeit ontologisch aus einem einzigen Ursprung bestehen muss. Wortlaut → Sinnbild ist bei dir Startpunkt; die Weltbindung muss sich am Dasein bewähren, nicht am Latein.

3) „Alles auf ein Eines stützen“ ist eine Option, kein Kriterium für „Philosophie“

Eine Philosophie kann

  • monistisch sein (ein Grundprinzip/Ur-Eines), oder
  • plural (mehrere Grundverfertiger ohne Reduktion), oder
  • agnostisch bzgl. Ursprung (man ordnet Dasein/Artweisen/Prüfgesetze, ohne den letzten Ursprung festzulegen).

Für dein Projekt (Dasein = „da ist“ + „währt“, plus Verfahren zur Verbesserung von Daseinszuständen) ist „das Eine“ nicht notwendig, damit es Philosophie ist oder wirksam wird. Es wäre eher eine zusätzliche These, die du später prüfen kannst.

Konsequenz, wenn du in Wikibase modellierst

Du kannst „das Eine“ als eigenen Begriff (Q) führen und als Hypothese/These markieren – ohne es in die Grunddefinition von Dasein einzubauen. Dann bleibt dein Kern stabil, auch wenn du diese Frage später anders entscheidest.

Wenn du willst, können wir als nächstes deinen Satz „entscheidend ob ich alles auf das Eine stütze“ in eine prüfbare Alternative übersetzen:

Welche Beobachtung am Dasein würde dich zwingen, ein Eines anzunehmen – und welche Beobachtung würde es entkräften?

Eigene universale Ausrichtung

Meine Definition zu Universalgelehrter ist angesichts der Werke der Universalgelehrten schlüssiger als ein Universalgelehrten gemäß seiner Bildung auszuwählen. Alle Werke der Universalgelehrten stimmen in dem Einen als Ursprung allen Dasein überein und sie Forschen allesamt in Sachen Universalien, wobei Gelehrte bis heute darüber streiten, was den Universalien zuzuordnen und eine Universalie sei.

Deine Wortwahl "zwingen" finde ich äußerst bedenklich, wo doch ein "überzeugen" wissenschaftlicher ist, ich brauche keinen Zwang um mich dem Wahren, Guten, Richtigen, Nützlichen Schönen und daher Gültigen zuzuwenden, da ich nach ihnen aus mir heraus strebe.

Der Begriff Dasein besagt bereits anhand des Behälter-Gedankenexperiment, daß es nur das Gesamte Dasein als das Eine oder Eines da ist, nicht jedoch wie Dasein zu Dasein wurde. Ich Sage oft "…ein Dasein im Dasein…" und meine damit ein Einzeldasein im Gesamtdasein, was die Erde oder nur ein Stuhl sein kann. Ich erforschte die Grundlagen dessen das jedem beliebigen Dasein zum Dasein bedingt und anhand der Bedingtheiten als Dasein ermittelbar und bestimmbar macht, deren Verfertiger diese zugleich sind.

Für die Existenz des Dasein als Weltall benötigt mein Ansatz kein weiteres Äußeres. Gemäß meiner Untersuchungen hat ein Einzeldasein jeweils bis hin zum Gesamtdasein 6 identische Verfertiger des jeweiligen Dasein – demnach ist meine Denkart derzeit an sich universalistisch – oder?


Verstanden zum „zwingen“: In deinem Rahmen ist „überzeugen“ der passende Ausdruck. „Zwingen“ war hier als logisches „erzwingen durch Folgerung“ gemeint, aber ich nehme deine wissenschaftliche Sprachwahl auf und verwende künftig „überzeugen / begründen / tragen“.

Jetzt zur Sache: Ist deine Denkart „universalistisch“?

Wenn wir „universalistisch“ in deinem Sinn nehmen als: ein Ansatz, der das Gesamtdasein als Einheit fasst und dieselben Grundverfertiger für Einzeldasein wie für Gesamtdasein ansetzt, dann lautet meine Antwort:

Ja – nach deiner eigenen Darlegung ist dein Ansatz universalistisch (als Struktur), ohne dass er zwingend „monistisch“ im Sinn eines einzigen Ursprungsstoffes/Urbildes sein muss.

Warum:

  1. Gesamtdasein als Einheit Du setzt: „Es ist nur das Gesamtdasein als das Eine da“ und Einzeldaseine sind „Dasein im Dasein“. Das ist eine universalistische Rahmensetzung: alles Dasein ist innerhalb eines Ganzen verortet, ohne Außen. (Das ist strukturell „Universum“.)
  2. Invarianz der Verfertiger über Skalen Du sagst: jedes Einzeldasein bis hin zum Gesamtdasein hat dieselben 6 Verfertiger. Das ist der stärkste universalistische Marker: Skaleninvarianz (dieselbe Bedingungsstruktur gilt überall).
  3. Universalität durch Verfahren, nicht durch „Eines als Ursprung“ Dein Universalismus liegt nicht primär darin, alles auf einen Ursprung zurückzuführen, sondern darin, dass du für jedes Dasein dieselben Bedingungen/Verfertiger als notwendig setzt.

Wo noch eine saubere Unterscheidung nötig ist

Du vermischst (absichtlich oder unabsichtlich) zwei verschiedene „Eins“-Sinnrichtungen:

  • Eins als Ganzheit: Gesamtdasein ist eines (eine Einheit als Rahmen).
  • Eins als Ursprung: alles kommt aus einem (ein Ursprungsprinzip).

Dein Behälter-Gedankenexperiment stützt sehr gut das Eins als Ganzheit (kein Außen nötig).

Es sagt aber noch nichts zwingendes darüber, ob es auch ein einziges Ursprungsprinzip geben muss. Das könnte bei dir später aus den 6 Verfertigern folgen – oder auch nicht.

Ein präziser Satz in deinem Stil

Dein Ansatz ist universalistisch, weil er jedes Dasein als Einzeldasein im Gesamtdasein fasst und weil dieselben Verfertiger für jedes Dasein gelten.

Ob er monistisch ist (ein Ursprung) oder plural (mehrere Ursprungsweisen), ist eine zweite Frage.

Wenn du willst, können wir das jetzt sofort scharf ziehen, ohne Fremdbegriffe:

Sind deine 6 Verfertiger voneinander unabhängig (gleichursprünglich), oder ist einer von ihnen derjenige, der die anderen als Verfertiger erst ermöglicht?

Über Daseinsververtiger

Daseinsververtiger bedingen einander, keiner kann ohne den anderen werken und wirken.

Vergleichsweise gibt es bei Platon die Dreiheit des Einen als das Wahre, Schöne und Gute, welches jedoch eher Qualitäten sind. Ich meine mit Verfertiger eher gleichrangig Dasein bewirkende Faktoren.

Gibt es eine Denkrichtung oder Philosophie die einem jeden Dasein gemeinsam bedingte Eigenheiten oder Merkmale zugewiesen hat.

Aktivität

·1m 11s

Denke nach…

Unpacking universal features in philosophy

Die Frage, ob es eine Philosophie gibt, die gemeinsame Merkmale für jedes Wesen oder jede Existenz zuweist, führt zu verschiedenen Konzepten. Aristoteles, Heidegger, Kant, Spinoza und andere haben solche Begriffe formuliert. Ich werde prüfen, was es an aktuellen philosophischen Sichtweisen gibt und relevante Quellen dafür finden.

Suche nach philosophischen Konzepten der transzendentalen Merkmale

Ich werde nach Begriffen wie "Transzendentalien mittelalterliche Philosophie unum verum bonum res aliquid", "Aristoteles Kategorien der Wesen" und vielleicht "Heidegger Existentialien Dasein" suchen, um relevante Quellen zu finden. Dies könnte helfen, detailliertere Perspektiven zu erhalten.

Durchsuchen von philosophischen Begriffen und Transzendentalien

Überlegungen zu philosophischen Konzepten von gemeinsamen Merkmalen

Die Frage zielt auf Philosophien ab, die „gemeinsam bedingte Eigenheiten“ für Dasein zuweisen. Ich denke, Transzendentalien in der scholastischen Tradition, Aristoteles’ Kategorien und grundlegende Prinzipien wie Akt/Potenz oder Essenz/Existenz wären relevante Beispiele. Auch Kant und strukturalistischer Realismus kommen in Betracht. Scholastische Begriffe könnte ich erwähnen, aber vorsichtig, da der Benutzer sie kritisiert hat.

Brücke zu philosophischen Konzepten und Dasein

Einige Philosophien schlagen universelle Bedingungen für Wesen vor, wobei jeder Faktor in wechselseitiger Bedingung zu anderen steht – das erinnert an das systemische Prinzip der Koinzidenz, wie bei Aristoteles' Ursachen. In der Scholastik sind Transzendentalien eng mit dem Sein verbunden. Die Frage nach „gemeinsam bedingten Merkmalen“ scheint in den Transzendentalien eine Entsprechung zu finden.

Strukturierung von universellen Eigenschaften in der Philosophie

Ich möchte zwei Bedeutungen klären: (i) Eigenschaften, die allem Zugehörigen gemeinsam sind (koextensiv), und (ii) höchste Kategorien, zu denen alles gehört. Dann gebe ich verschiedene Philosophien als Optionen an, z. B. Transzendentalien in der Scholastik oder Aristoteles’ Kategorien als höchste Gattungen.

Scholastische und moderne Philosophieansätze

Der Benutzer wünscht, dass wir scholastische Begriffe vermeiden, aber ihm auch die Philosophie zeigen, die auf gemeinsamen Eigenschaften basiert. Ich werde „Transzendentalien“ als Beispiel nennen, dabei aber ausdrücklich anmerken, dass es ein scholastisches Konzept ist. Zudem bieten wir Beispiele aus der modernen Philosophie, wie Kants Kategorien.

Analyzing philosophical systems assigning common properties to being

Beispiele für philosophische Gemeinsamkeiten in Eigenschaften

Ja, es gibt mindestens drei Ansätze, die gemeinsame Bedingungen für jedes Wesen zuweisen:

  1. Die Transzendentalien der mittelalterlichen Scholastik: Eigenschaften wie "ens", "unum", "verum", etc., die mit dem Sein selbst coextensiv sind.
  2. Aristotelische Kategorien als grundlegende Arten, Wesen zu beschreiben.
  3. Ein Hinweis auf die Vaisheshika-Kategorien als weiteres Beispiel für unterschiedliche philosophische Traditionen.

Searching for Vaisheshika categories and philosophical citations

Philosophische Gemeinsamkeiten in den Eigenschaften des Seienden

Ja, es gibt mehrere Philosophien, die "gemeinsam bedingte Eigenheiten" behandeln:

  1. Transzendentalien (Eigenschaften des Seienden wie das "Einheitliche", "Wahrheit" usw.).
  2. Aristotelische Kategorien als grundlegende Arten, die alles, was existiert, beschreiben.
  3. Vaisheshika-Kategorien (padarthas), die Objekte klassifizieren und in nicht-westlichen Ansätzen eine Rolle spielen.

Zusätzlich könnte man das Konzept von "hylomorphism" als Analogie erwähnen, um den Zusammenhang von Prinzipien zu verdeutlichen.

Antwort auf deine Frage nach gemeinsamen Eigenschaften des Seienden

Ja, es hängt davon ab, ob du Merkmale suchst, die bei allem Seienden mitlaufen (coextensiv) oder grundlegende Arten, unter die alles fällt:

  1. Transzendentalien: Eigenschaften wie Ens, Unum, Verum, Bonum – als Eigenschaften des Seienden jenseits der Kategorien, besonders in der Scholastik.
  2. Aristoteles' Kategorien: Kategorisierungen wie Substanz oder Quantität, nicht ganz allgemeine Merkmale, sondern eine Klassifikation.
  3. Kant: Kategorien als epistemische Bedingungen für mögliche Erfahrung – jedoch keine Aussagen über Dinge an sich.
  4. Vaisheshika: Seiendes wird in sechs Kategorien (Padarthas) klassifiziert.

Nachgedacht für 1m 11s

Fertig

Quellen·73

Ja – es gibt mehrere Traditionslinien, die allem, was ist, gemeinsame Bestimmungen geben. Welche davon deinem „Verfertiger“-Sinn am nächsten kommt, hängt daran, ob du gemeinsame Merkmale (Eigenschaften, die mitlaufen) meinst oder gemeinsame Bedingungen (was ermöglicht, dass überhaupt etwas als „da“ gilt).

1) Scholastik: Transzendentalien (gemeinsame Merkmale des Seienden überhaupt)

In der mittelalterlichen Metaphysik heißen solche „bei allem Seienden mitlaufenden“ Merkmale transcendentalia: klassisch ens (Seiendes) mit unum (Eines), verum (Wahres), bonum (Gutes), oft ergänzt um res (Ding) und aliquid (Etwas). Sie gelten als kategorial-übergreifend und „konvertibel“ mit dem Sein (wo Sein ist, ist auch „eins/true/good“ usw.). Stanford Encyclopedia of Philosophy+2Encyclopedia+2

Das ist inhaltlich nah an deiner Frage „jedem Dasein gemeinsam zugewiesene Eigenheiten“ – aber es ist eben scholastisches Vokabular.

2) Aristoteles: Kategorien (Grundarten, unter die alles Sag-/Sei-bare fällt)

Aristoteles’ Kategorien sind weniger „gemeinsame Merkmale von allem“, sondern eher die Grundarten, in denen etwas jeweils gesagt/erfasst werden kann (Substanz, Quantität, Qualität, Relation, Ort, Zeit …). Stanford Encyclopedia of Philosophy+1

Das beantwortet die Frage „wie lässt sich alles, was ist, gliedern?“ — aber nicht direkt „welche Merkmale hat jedes Dasein gemeinsam?“.

3) Kant: Kategorien als Bedingungen möglicher Erfahrung (gemeinsam bedingende Formen – aber erkenntnisbezogen)

Wenn du „gemeinsam bedingend“ eher im Sinn von Bedingungen dafür, dass überhaupt etwas als Gegenstand erscheinen/erkannt werden kann meinst, dann ist Kants Ansatz einschlägig: Kategorien als a-priori notwendige Bedingungen für Objekte möglicher Erkenntnis, ausdrücklich nicht als Eigenschaften der Dinge-an-sich. Stanford Encyclopedia of Philosophy+1

4) Vaiśeṣika (indische Metaphysik): Padārthas als Kategorien des Seienden

Auch außerhalb der westlichen Linie gibt es Systeme, die „alles, was ist“ in Grundkategorien ordnen, z. B. Vaiśeṣika mit seinen Padārthas (z. B. Substanz, Qualität, Tätigkeit, Allgemeines, Besonderes, Inhärenz; später auch Nichtsein). Encyclopedia Britannica

Ein Satz zur Einordnung gegenüber deinen „Verfertigern“

  • Transzendentalien sind am nächsten an „gemeinsame Merkmale“.
  • Kant ist am nächsten an „gemeinsame Bedingungen“, aber erkenntnis-/bewusstseinsbezogen.
  • Aristoteles/Vaiśeṣika sind eher „Grundgliederungen“ des Sag-/Sei-baren.

Wenn du mir mit einem Wort sagst, was du mit „gemeinsam bedingte Eigenheiten“ meinst: Merkmale (mitlaufend) oder Bedingungen (ermöglichend), kann ich dir die passendste Linie daraus auf deinen Verfertiger-Begriff zurückspiegeln – ohne scholastische Begriffsschiene.

Entwicklung dr eigenen Logik als Prüfstein für Dasein

Tatsächlich liegt Vaiśeṣika mit seinen Padārthas näher als alle Anderen und insbesondere Kant weit weg, wenn er seine a priori Kategorien nicht benannt hat und zumal meine Verfertiger kein a priori als dem Dasein vorausgehend bedingen.

Durch deine Darlegungen erkenne ich meine Denkart und Darlegungen umsomehr als unabhängige unvorbedingter Lehren und daher eigenständige Philosophie.

Durch unsere Erörterung in dieser Sache wurde mir wieder bewußt, daß ich einst von 2004 bis 2012 etwa 1500 Philosophien und Denkrichtigungen in deren groben Ausrichtung und grundlegendsten Annahmen hin untersucht und in meiner damaligen Datenbank, dem Vorläufer meines MediaWiki erfasst hatte. Ich wahr auf der Suche nach einem Kriterium anhand dessen ich bestimmen kann, ob eine Lehre zur Genüge wahrhaftig ist, sodaß ich mich im meinem Streben nach Erlangen von Erkenntnissen darauf stützen könne, diese also als meinen Ausgangslehrstoff nehme um meine eigenen Forschungen zu betreiben. Es sollte eine Lehre sein, auf der ich meine Existenz stützen könne – ich fand keine Lehre, die zur Genüge plausible war, sie hatten allesamt in ihren Grundlagen Logikfehler und unbewiesene oder meist unbeweisbare Annahmen als ein Fürwahrhalten.

Letztlich teilte ich die Gründer der Denkrichtungen, Bewegungen und Philosophie in Theisten, Atheisten, Agnostiker, Materialisten, Mathematiker, Spiritualisten, Psychisten und Animanisten ein – wer von ihnen vermittelte die höchster Wahrheitsgüte? Niemand. Sie einen sich jedoch allesamt darin, daß sie eine wesentliche Grundannahme haben und bevor ich nun alles in Abrede stelle, daß diese lehren, dachte ich mir, ich sollte eher untersuchen und ermitteln unter welchen Bedingungen ihr Fürwahrhalten oder ihre Annahme nahezu vollkommen richtig sei.

Dies führte im Grunde letztlich über die zurüccckliegenden etwa 14 Jahre zur Entdeckung und Entwicklung einer neuen Denkart und tatsächlich kann ich heute jedem von ihnen Recht geben, jedoch auch jeder ihrer Denksysteme ihre Denkfehler aufzeigen. Für mich hat also vergleichsweise der Materialist genauso viel beweisbares Recht wie der Mathematiker der den Ursprung des Dasein in den Zahlen sieht, oder der Theist, der den Ursprung in dem einen Gott bestimmt hat und so weiter, doch keine dieser Richtungen erfüllt zur Genüge die Bedingtheit meiner Verfertiger für Dasein an sich. Somit habe ich an sich eine (nicht die einzige) Universalie aller Universalien als Prüfstein für Dasein und dessen Werden entdeckt und entwickelt und alle, die Zeit als Faktor des Dasein haben, irren sich gemäß meiner Untersuchungen – Feynman liegt mit seinem Verständnis zu Zeit der Wahrheit offenbar am Nächsten.

Kommentiere jeden Absatz wie es unserer Erörterung nützlich sein wird.

Kommentare zu Logik als Prüfstein für Dasein

Ich kommentiere absatzweise, mit Fokus auf Anschlussfähigkeit, Widerspruchsprüfung und nächste prüfbare Schritte.


Absatz 1

„Vaiśeṣika … näher … Kant weit weg … meine Verfertiger kein a priori …“

Kommentar:

Das ist konsistent: Du trennst strikt zwischen

  • Bedingungen des Erkennens (bei Kant) und
  • Bedingungen des Daseins selbst (bei dir). Du sagst: Deine Verfertiger sind nicht dem Dasein vorausgehend, sondern im Dasein wechselseitig bedingend.

Nützlicher nächster Schritt: Ein Satz, der das scharfstellt:

„Verfertiger sind nicht Vorbedingungen, sondern Mitbedingungen: kein Verfertiger kann ohne die anderen wirken.“

Damit ist „a priori“ bei dir tatsächlich unpassend.

Absatz 2

„… unabhängige … unvorbedingter Lehren … eigenständige Philosophie.“

Kommentar:

„Unabhängig“ und „unvorbedingt“ solltest du trennen, sonst kann es kippen:

  • Unabhängig von Lehren: als Herkunftsbehauptung plausibel.
  • Unvorbedingt: widerspricht deinem eigenen Satz, dass Verfertiger einander bedingen. Unvorbedingt könntest du höchstens für die Entstehungsgeschichte deiner Forschung behaupten („nicht aus einer Lehre abgeleitet“), nicht für die Sache selbst.

Nützliche Umformulierung: „unabhängig von Lehren entstanden“ statt „unvorbedingt“.

Absatz 3

„2004–2012 … ~1500 Philosophien … Datenbank … Kriterium …“

Kommentar:

Das ist eine wichtige Kontextlinie: Du hast bereits eine breite Vergleichsbasis. Das stützt, warum du nicht leichtfertig „neu“ sagst.

Nützlicher Punkt: Wenn du das später publizierst, ist das ein starkes Argument – aber nur, wenn du dein Kriterium klar benennst (damals gesucht, heute gefunden). Sonst bleibt es Erzählung.

Absatz 4

„Lehre finden, auf der ich Existenz stützen kann … keine plausibel … Logikfehler/unbewiesene Annahmen …“

Kommentar:

Das ist als Erfahrungslage nachvollziehbar. Zwei Stellen brauchen Präzision:

  1. „Logikfehler“: Meinst du formale Widersprüche oder „Annahmen ohne Daseinsprüfung“?
  2. „unbeweisbar“: Meinst du „nicht mit deinen Verfahren am Dasein prüfbar“ oder „prinzipiell unbeweisbar“?

Nützlich: Wenn du deine eigene Methode als Alternative etablieren willst, ist genau hier der Dreh: Was gilt bei dir als „Beweis“? (Du nennst später Wirksamkeit/Verfahren; das gehört hier als Brücke rein.)

Absatz 5

„Einteilung in Theisten … Animanisten … wer höchste Wahrheitsgüte? Niemand … Einigung: wesentliche Grundannahme … Bedingungen suchen, wann Annahme nahezu richtig ist.“

Kommentar:

Das ist methodisch stark: Statt „alles falsch“ → „Bedingungen, unter denen es (nahezu) richtig ist“. Das ist ein Integrationsprinzip, kein Relativismus: du suchst Bedingungsräume.

Nützlicher Hinweis: Deine Kategorienliste wirkt wie ein damaliges Arbeitsraster. Wenn du es heute nutzt, wäre hilfreich: Sind diese Gruppen nach „Ursprungsthese“ sortiert oder nach „Erkenntnismittel“? (z. B. Mathematiker ist eher Mittel/Methodik, Materialist eher Ontologie-These.)

Absatz 6

„… führte 14 Jahre … neue Denkart … kann jedem Recht geben und Denkfehler zeigen … Materialist/Mathematiker/Theist … doch keine erfüllt Verfertiger … Universalie aller Universalien … Zeit als Faktor: Irrtum … Feynman am nächsten.“

Kommentar:

Hier steckt sehr viel, und es sind mehrere starke Behauptungen:

  1. „Jedem Recht geben“ Das klingt nach: Jede Lehre trifft einen Teilbereich/Aspekt, aber verabsolutiert ihn. Das passt zu deiner Bedingungs-Methode.
  2. „keine erfüllt zur Genüge die Bedingtheit meiner Verfertiger“ Das ist dein Prüfstein. Nützlich wäre: Woran genau scheitern sie? (Fehlt ein Verfertiger? Wird einer absolut gesetzt? Wird Wechselbedingtheit gebrochen?)
  3. „Universalie aller Universalien“ Das ist ein zentraler Begriff in deinem System. Aber er braucht eine minimale Definition, sonst bleibt er Etikett. Selbst ein Einzeiler würde reichen: „Universal(i)e = das, was jedem Dasein als Dasein notwendig zukommt.“
  4. „Alle, die Zeit als Faktor des Dasein haben, irren“ Sehr starke These. Damit du sie fruchtbar diskutieren kannst, musst du unterscheiden:
  • „Zeit ist kein Verfertiger des Daseins“ (dein Standpunkt) vs.
  • „Zeit existiert nicht“ (viel stärker) vs.
  • „Zeit ist abgeleitete Erscheinung“ (dazwischen). Sonst reden Gesprächspartner automatisch am falschen Level.
  1. „Feynman am nächsten“ Das ist die einzige Stelle, wo du eine externe Person als Referenz einführst. Damit es nicht in „Autorität“ kippt, wäre nützlich: Welche konkrete Aussage/Intuition Feynmans meinst du? (ohne Zitat reicht ein Satz „sein Punkt war X“). Sonst bleibt es unprüfbar.

Was aus all dem als nächster, sauberer Arbeitsknoten folgt

Damit die Erörterung weiterkommt, ohne dass wir wieder in fremde Lehrsprache rutschen, ist der nächste sinnvolle Schritt:

  1. Benennung deiner 6 Verfertiger (nur die Namen)
  2. Je ein Satz pro Verfertiger, was er bewirkt (im Sinn „macht Dasein als Dasein bestimmbar“)
  3. Eine Negativprobe: ein Beispiel, wo ein Denksystem an genau einem Verfertiger scheitert
  4. Zeit-These als präziser Satz in deiner Abstufung (kein Verfertiger / abgeleitet / nicht existent)

Wenn du mir nur Punkt (4) jetzt als Satz gibst („Zeit ist …“), kann ich im nächsten Schritt prüfen, ob er mit deinem Behälter-Experiment, deinem Ortbegriff und „Dasein währt“ widerspruchsfrei zusammengeht.

Dein Kommentar zu Absatz 2 "unvorbedingt"

Mit unvorbedingt sprach ich eine vorausgehende Lehre an, nicht die Bedingtheit der Verfertiger, ist somit kein Widerspruch.

Meine Logik des Dasein ist kein Ersatz für eine bestehende Lehre oder Philosophie, sondern deren Ergänzung und steht nicht zwischen den Lehren, Gelehrten, dem Mensch zum Dasein sondern dabei, also neben diesen. Mein Logik des Dasein entspricht eher der Logik des Dasein als Modell und ist Hilfsmittel im Erforschen des Dasein.

Dein Kommentar zu Absatz 4

ich meinte ,it Logikfehler Fehler in der Logik, die jedoch bei angewandter formaler Loguik bingt deren Mängel nicht auffallen.

Ich meine mit unbeweisbar diejenigen Aussagen, die in einer Artweise formuliert wurden, daß sie keinen Beweis verlangen und brauchen würden, wie auch solche Aussagen die a priori oder der Notwendigkeit halber gelten sollen.

Dein Kommentar zu Absatz 5

Ich habe keine Kategorienliste, anstelle dessen habe ich eine Vielfalt sich ergänzender Logikmodelle mit eigenen Begriffen, welche du als Kategorien bewerten würdest.

Dein Kommentar zu Absatz 6

Sie benennen vor allem Verfertiger die keine sind und alle Systeme mit drei und weniger Verfertiger sind ungenügend bis Mangelhaft. Sie haben Wahrheiten und Richtigkeiten, sind jedoch unvollständig.

Abschließend

Der nächste sinnvolle Schritt ist bereits erfolgt.

Dein fomaöler Logikfehler ist bedingte Widerspruchsfreiheit, da der ausgeschlossene Dritte durchaus vermag einen Widerspruch aufzulösen, es gerade die Unkenntnis über einen Dritten, Vierten und Fünften oder Sechsten erst zum Widerspruch führt – ein schlolastischer Mangel, den Cusanus schon bemängelte.


Denke nach…

Stellungnahme zu "tertium non datur" und Widerspruchsfreiheit

Über unvorbedingte Begriffe: Ich akzeptiere die Erläuterung, dass dies der vorangehenden Doktrin zugerechnet wird. Die Logik des Daseins als Ergänzung und Werkzeug ist ein klarer meta-logischer Ansatz. Zu "tertium non datur" und "bedingte Widerspruchsfreiheit": Widersprüche werden durch parakonsistente oder mehrwertige Logiken behandelt, nicht durch den klassischen Ausschluss des Dritten. Ein dritter Begriff löst keine Widersprüche, sondern verfeinert die Prädikate zur Auflösung von Äquivokationen.

Erklärung zur Logik des ausgeschlossenen Dritten

Die Aussage zur Verfeinerung der Sprache entspricht klassischer Logik, wobei die Proposition dann nicht mehr dieselbe bleibt. Es ist kein "Fehler", sondern eine unterschiedliche Logik mit angepasster Semantik, etwa Mehrwert- oder parakonsistente Logik. Falls der Fehler auf Anwendungsebene liegt, sollten die Propositionalen genauer spezifiziert werden. Ein Test, bei dem wir den Ausschluss des Dritten in verschiedenen Systemen prüfen, könnte helfen.

Plan zur Klärung der Logikfragen und Cusanus

Der Plan umfasst: 1) die sechs Verfertiger und deren Definitionen sammeln, 2) eine Regel zu Widersprüchen formulieren, 3) Formalisierung der Aussagen als Funktionen der Verfertiger, sodass LEM punktuell gilt. Zur Kritik von Cusanus an der Scholastik und seinen Gedanken zur "Koinzidenz der Gegensätze" kann man auch anknüpfen, dabei aber die Scholastik vermeiden.

Strukturierte Antwort und Klärung der Logikfragen

Ich werde jede der Klärungen ansprechen und entsprechend anpassen:

  • Absatz 2 akzeptieren,
  • Dasein-Logik als Ergänzung reflektieren,
  • Logikfehler als semantische Unterbestimmtheit betrachten: formale Logik führt bei unzureichend spezifizierten Aussagen zu scheinbaren Widersprüchen. Dies könnte man als "bedingte Widerspruchsfreiheit" interpretieren.

Nachgedacht für 36s

Fertig

Gut, die Klarstellungen schärfen das Bild deutlich. Ich gehe Punkt für Punkt durch und ziehe jeweils die Konsequenz für unsere weitere Arbeit.

„unvorbedingt“ (Absatz 2)

So verstanden ist es kein Widerspruch: unvorbedingt bezieht sich bei dir auf keine vorausgehende Lehre als Quelle, nicht auf fehlende innere Bedingtheit der Verfertiger. Damit ist die Aussage konsistent.

„Logik des Dasein“ als Ergänzung, nicht Ersatz

Das ordnet dein Vorhaben sauber ein: Du stellst keine Konkurrenz-Lehre neben andere Lehren, sondern ein Hilfs- und Prüfmodell, das neben ihnen steht und ihre Aussagen auf Daseins-Gültigkeit prüfbar machen soll.

Konsequenz: Beim Vergleich mit anderen Philosophien geht es bei dir primär um Vollständigkeit gegen die Verfertiger, nicht um „Wer hat recht“.

„Logikfehler“ und „unbeweisbar“ (Absatz 4)

Du meinst mit Logikfehlern nicht „ein paar falsche Schlüsse“, sondern:

  • Fehler in der Logik selbst, die unter rein formaler Anwendung unsichtbar bleiben (weil die formale Logik nur die Form prüft, nicht die Daseinsangemessenheit der verwendeten Bestimmungen).
  • Unbeweisbar = Aussagen, die sich durch Formulierung dem Beweis entziehen („brauchen keinen Beweis“, „gelten a priori/notwendig“), also immunisierte Geltungsansprüche.

Konsequenz: Dein Prüfmodell braucht zwingend eine Regel: Jede Behauptung muss in eine Form überführt werden, die Daseinsprüfung verlangt und erlaubt (sonst ist sie bei dir nicht gültigkeitsfähig).

„keine Kategorienliste“ (Absatz 5)

Verstanden: Du nutzt mehrere sich ergänzende Logikmodelle mit eigenen Begriffen; dass andere das „Kategorien“ nennen würden, ist deren Raster, nicht deins.

Konsequenz: In Wikibase/SMW ist es sinnvoll, diese Modelle als eigenständige Strukturen zu führen (nicht als „eine Klassifikation“), damit die Logiken nebeneinander prüfbar bleiben.

„Drei oder weniger Verfertiger“ (Absatz 6)

Deine Diagnose: Viele Systeme benennen „Verfertiger“, die keine sind; und Systeme mit ≤3 Verfertigern sind notwendig unvollständig, also können sie Teilwahrheiten haben, bleiben aber mangelhaft.

Konsequenz für den Vergleich: Das lässt sich sehr gut als Abdeckungsmatrix formulieren:

System X → welche deiner 6 Verfertiger werden getroffen / welche fehlen / welche werden ersetzt durch Nicht-Verfertiger.

„Der nächste Schritt ist bereits erfolgt“

Wenn du die 6 Verfertiger samt je 1–2 Sätzen bereits fixiert hast, dann ist der nächste produktive Schritt nicht „noch mehr Theorie“, sondern:

  • Widerspruchsauflösung als Verfahren (siehe nächster Punkt)
  • plus Vergleichsmatrix an 3–5 Testfällen (Materialist, Mathematiker, Theist, …) zur Demonstration.

Dein Einwand zur formalen Logik: „bedingte Widerspruchsfreiheit“ und der „ausgeschlossene Dritte“

Das ist der stärkste methodische Punkt, und ich formuliere ihn so, dass er logisch sauber bleibt:

  • In klassischer formaler Logik ist „ausgeschlossener Dritter“ (P ∨ ¬P) keine Methode zur Auflösung von Widersprüchen; er setzt nur voraus, dass eine Aussage hinreichend bestimmt ist, damit sie überhaupt binär wahr/falsch sein kann.
  • Dein Vorwurf zielt auf etwas anderes: Viele scheinbare Widersprüche entstehen, weil Aussagen zu grob sind (fehlende Unterscheidung: Ebene, Artweise, Verfertiger, Ortbezug, usw.). Der „Dritte“ ist bei dir oft eine fehlende Bestimmung, die die Aussage erst daseinsangemessen macht.

Das kann man so fassen:

Formale Widerspruchsfreiheit ist bedingt durch die Vollständigkeit der Bestimmungen. Fehlt eine relevante Bestimmung (3., 4., 5., 6. Faktor), entsteht ein scheinbarer Widerspruch, der durch Ergänzung (nicht durch bloße Negation) auflösbar ist.

Und du hast im Chat bereits Beispiele geliefert, die genau das zeigen:

  • „Leere ist Dasein“ vs. „Leere ist kein Dasein“ löst sich durch die fehlende Bestimmung Seinheit (wahrnehmungsbedingt) vs. Dasein (da-ist/währt, ortgebunden).
  • „Raum ist leer“ vs. „Raum ist nicht leer“ löst sich durch die fehlende Bestimmung psychologisch empfundene Leere vs. Leere als Raum-Eigenschaft.

Konsequenz: Dein System braucht ein explizites Widerspruchsauflöse-Protokoll, z. B. so kurz wie möglich:

  1. Liegt ein Widerspruch nur auf der Wort-/Benennungsebene (Benennung ≠ Benanntes)?
  2. Ist die Artweise verwechselt (Dasein vs. Seinheit)?
  3. Fehlt eine Verfertiger-Bestimmung (welcher der 6 ist nicht eingesetzt)?
  4. Fehlt der Ortsbezug (wo/als wo ist es da)?
  5. Fehlt die Geltungsart (behauptet vs. geprüft vs. als Platzhalter gesetzt)?

Damit wird „der ausgeschlossene Dritte“ bei dir praktisch: nicht als metaphysische Behauptung, sondern als Suche nach der fehlenden Bestimmung.

Damit wir anschließen können (ohne Rückfragenkaskade)

Wenn der „nächste Schritt“ bei dir wirklich schon erledigt ist: Gib mir nur die 6 Verfertiger-Namen und je einen Satz, was jeder als Verfertiger bewirkt (nicht was er „ist“). Dann kann ich direkt:

  • das Widerspruchsauflöse-Protokoll an deinen 6 Verfertigern ausrichten, und
  • eine erste Vergleichsmatrix (Materialist/Mathematiker/Theist) so bauen, dass sie deine Prüfidee demonstriert, ohne in deren Lehrsprache zu kippen.

Daseinsarten als Q's

Wir arbeiten bereits seit drei Monaten daran, die mittels Wikibase zu bewerkstelligen.

IN Sachen Dasein unserem anfänglichen Grund diesen Chat's ging es genau darum, wie ich Dasein gemäß meiner Logik in Wikibase mit welchen P's als Verfertiger darstellen kann und wir sind mit dieser Erörterung ein gutes Stück weitergekommen, wie ich dies bewerkstelligen könnte. Ich hatte Dasein bereits als Q angelegt, nun ist es ein P geworden, da Dasein zu unbestimmt ist und eher einen verortbaren Daseinszustand benennt und die Bestimmten als Q's anzulegen sind.

Q-P Struktur in Wikibase zu Dasein

Aktivität

·1m 11s

Denke nach…

Überlegungen zum Dasein und Datenmodellierung

Es scheint, dass der Benutzer Dasein als eine Art Zustand betrachtet. Der Vorschlag, es als Property (P) zu modellieren, könnte sinnvoll sein, um Verfertiger zu kennzeichnen. Ich denke, wir können verschiedene Daseinsarten als Items definieren und die Properties als Prädikate verwenden. Wenn Dasein als Property auftritt, könnte es als "Pass der Gültigkeit" fungieren.

Vorschlag für Dasein-Schema und Verfertiger-Modell

Ich denke, wir sollten ein Schema vorschlagen, in dem Items wie Q_Daseinsart definiert werden: z.B. "aus sich heraus erwirktes Dasein" oder "scheinbares Dasein". Eine Property "P:Dasein" könnte verwendet werden, um Items mit Daseinsarten zu verknüpfen. Für "Verfertiger" könnten wir entweder jedes als Property oder Item modellieren, wobei Regeln und Constraints die Verhältnisse abbilden.

Diskussion zur Verwendung von Wikibase und Dasein

Es scheint, dass der Benutzer lokale Wikibase mit der QualityConstraints-Erweiterung verwendet. Ich muss den konzeptionellen Schritt bestätigen, minimale Implementierungsschritte vorschlagen und darauf achten, wie man die Etikettenentwicklung mit IDs beibehält. Es gibt Einschränkungen bei der Verwendung von Properties als Werte und bei der Behandlung von Dasein als Property.

Verwendung von Properties und Constraints in Wikibase

In Wikibase können Properties tatsächlich Statements haben, wie beispielsweise Constraints, aber nicht beliebige Aussagen. Es gibt eine Funktion, um "Statements in Properties" zu aktivieren. Ich schlage vor, Dasein als Property zu modellieren und Property Constraints zu verwenden, um sicherzustellen, dass es mit Daseinsarten als Instanzen verknüpft wird.

Vorschläge zur Modellierung in Wikibase

Ich schlage vor, separate Properties zu verwenden: „hat Daseinsart“ und „Dasein“. Der Benutzer kann die Bezeichner nach Belieben anpassen. Für „Dasein im Dasein“ könnte P:ist im Dasein oder P:hat Daseinsraum verwendet werden, wenn ein Teilbeziehungsmodell erforderlich ist. Zum Thema Leere könnten wir Q:Leere (Seinheit) und Q:Leerheit (Eigenschaft) nutzen, mit der Property P:hat Leerheit. Für Verfertiger schlage ich zwei Varianten vor: entweder direkte Properties für jeden Verfertiger oder eine generische Property-Liste.

Vorschläge zur Modellierung der Dasein-Entität

Ich schlage vor, den Eintrag Q:Dasein beizubehalten und in P:Dasein zu konvertieren, aber Q:Dasein als "Begriff" zu kennzeichnen, um die konzeptionelle Entität zu wahren. Erstellen Sie einen Eintrag Q:Daseinsart für modale Bestimmungen und verwenden Sie P:Dasein als Property für Daseinszuweisungen. Bei Verfertigern könnten sie als Properties auf Daseinsart-Elementen definiert werden.

Vorschlag zur Dasein-Modelldefinition

Ich schlage vor, die Dasein-Property als zentrale Aussage zu verwenden, bei der der Wert die Daseinsart beschreibt. Verfertiger können als zusätzliche Properties definiert und als Qualifizierer der Dasein-Aussage hinzugefügt werden. Für Leere könnte ein Verband mit Raum und „Leere als Zusatzangabe“ verwendet werden.

Nachgedacht für 1m 11s

Fertig

Das Umschalten „Dasein“ von Q → P ist in deinem Rahmen konsequent, wenn du „Dasein“ als unbestimmten Platzhalter (da-ist/währt) behandelst und die bestimmten Daseinsarten (dinglich, wirkend, scheinbar, unscheinbar …) als Q führen willst.

So kannst du es in Wikibase stabil und „ID-fest“ modellieren – mit möglichst wenig Fremdlogik:

1) Dasein als Pass-Property (P)

P:Dasein (bei dir: Pass) bekommt als Wert ein Q einer Daseinsart.

  • Q:Stuhl → P:Dasein = Q:Dingliches Dasein (oder wie du die Daseinsart benennst)

Damit bleibt „Dasein“ selbst nicht das Ding, sondern die Zuweisung eines Daseinszustands.

Empfehlung: Werttyp absichern

Lege ein Q an wie Q:Daseinsart (Klasse/Art im rein technischen Sinn) und mache alle Daseinsarten zu:

  • instance of (P31) → Q:Daseinsart

Dann gibst du P:Dasein eine Constraint, dass als Wert nur Items zulässig sind, die instance of: Daseinsart sind (Werttyp-Constraint). Das verhindert Drift.

2) Verfertiger als strukturierende Zusatzangaben zum Dasein-Statement

Damit du die Verfertiger nicht als isolierte Aussagen überall wiederholen musst, ist ein robustes Muster:

Das Dasein-Statement ist der Träger, und die Verfertiger stehen als Zusatzangaben (Qualifier) direkt daran.

Beispiel (schematisch):

  • Q:Stuhl
    • P:Dasein = Q:Dingliches Dasein
      • (Zusatzangaben) P:Ort = Q:Raum-1
      • (Zusatzangaben) P:…Verfertiger2… = …
      • … bis zu deinen 6 Verfertigern

Damit erfüllst du genau den Punkt, den du schon formuliert hast: „richtiger ist: das Statement trägt die prädikative Form“ – und die Verfertiger sind die Bedingungen/Struktur dieses einen Statements.

3) „Dasein im Dasein“ sauber abbilden

Dafür brauchst du zusätzlich nur eine Relation:

  • P:ist Dasein in (oder dein Wort) → Wert: ein Q des „umfassenden“ Daseins

Beispiel:

  • Q:Stuhl → P:ist Dasein in = Q:Raum-1
  • Q:Raum-1 → P:ist Dasein in = Q:Weltall (oder dein Gesamtdasein-Q)

So bleibt dein „Einzeldasein im Gesamtdasein“ im Datenmodell direkt lesbar.

4) Deine „Leere“-Unterscheidung modellierbar, ohne sie zu verdinglichen

Du kannst zwei Ebenen sauber trennen:

  • Leere als Eigenschaft von Raum (nicht als eigenständiges Dasein): Q:Raum-1 → P:Dasein = Q:Raum-Dasein und dann eine Zusatzangabe/weitere Property wie P:Leerheit (Wert z. B. boolean/Grad/Maß – je nach dem, was du messen willst)
  • Leere als Seinheit (Wahrnehmung) (psychologisch): eigenes Q Q:Leere-Seinheit und eine Daseinsart, die du dafür vorsiehst (oder explizit: „Seinheit“ als eigener Bereich neben Dasein, falls du das trennen willst)

Das hält deine Aussage stabil: Die Leere des Raums ist nicht „wie ein Stuhl herausnehmbar“.

Was sich durch deinen Schritt (Dasein → P) jetzt verbessert

  • Dasein bleibt unbestimmt, wird aber als Zuweisung nutzbar.
  • Die bestimmten Daseinsarten stehen als Qs stabil auf IDs.
  • Die Verfertiger können als Struktur direkt am Dasein-Statement hängen, statt überall als lose Aussagen herumzulaufen.

Wenn du willst, formuliere ich dir als nächstes ganz konkret ein Minimal-Set (1 Q „Daseinsart“, 3–6 Q-Daseinsarten, 1 P „Dasein“, 1 P „Dasein-in“, plus die 6 Verfertiger-P als Zusatzangaben) so, dass du es in Wikibase sofort konsistent eintragen kannst.