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Anfangsgründe des Krisenverfahrens Teil 5

aus AufEinWort, der freien Forschung

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Anfangsgründe und Verfahren der Krisenbetreuung
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Heft
30. September 2021 n. Chr. erst.  
6:00 Uhr Ausgabe 01
17:36 Uhr Ausgabe 01
Leserschaft: Niemand
unüberarbeitet
ungeprüft
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  1. Während man durch stringente Vorgehensweise anhand der Artweisemuster oft herausfinden wird, dass man es selbst ist, der die jeweilige Störung in Erscheinung bringt, die man in anderen Persönlichkeiten, Personengruppen oder Körperschaften zu mindern oder zu bekämpfen sucht, sich somit selbst behindernd und bekämpfend ist und dies ist immer dann der Fall, wenn sich Daseinzustände infolge verschlechtern und daher ist es von Bedeutung im Hinblick auf die Auflösung von Krisen die Artweisevernunft als neue Logik im Hinblick auf die Anwendung des Krisenverfahren das Ermitteln von Ursachen und deren Ursachen zu begreifen und die Frage nach der Verantwortung und Schuld aufzuklären, ein Betreuer einer Krise daher nicht entsprechend der einfältigen Denkweise der Gelehrten, Intellektuellen und Wissenschaftler entsprechend schlussfolgern darf, keine Lehre und Aussagen zur Anwendung kommen darf, die sich auf Einwertigkeit stützen.
    1. Die Einfalt entspricht zugleich Einwertigkeit, einem Monoismus, Monotheismus, einem neoplatonistischen „das Eine“ und von einem ausgehend als das Maß aller Dinge gleichgesetzt mit Ursprung, Grund und Ursache entspricht weitestgehend der Denkweise die Gelehrten meist zu eigen war und wie sehr man auch forschen mag und Entdeckungen machte und macht, so wurde dies und wird dies durch Gelehrte als von Gott, einem kosmischen Bewusstsein, einer Allmacht als allem übergeordneten Wesen ausgehend als Urursache betrachtet, dem Dasein die Tracht eines Glaubens übergestülpt.
    2. Und für Intellektuelle ist die Urursache allen Daseins, jeweils diejenige, die ihnen dass meiste Ansehen als Persönlichkeit zukommen lässt, es somit eine mentale Urursache ist, während bei Wissenschaftlern die jeweilige Urursache eines Daseins vorbestimmt aufgrund ihrer Einfalt urursächlich Materie sein muss und wir so alle bestehenden Lehren, Theorien, Konzepte und Aussagen den drei Hauptrichtungen der Urursachenzuweisungen für Dasein, menschliche Aufgabenstellungen, Fragestellungen und Krisen in Wesen, Denken und Materie unterscheiden und zuordnen und die materialistisch-technokratisch ausgerichteten Wissenschaftler setzen Wesen, Denken und Materie gleich und diese Gleichsetzung führt zum Ausschluss jeglicher Verantwortung und Vernunft, da Materie bedingt keine Verantwortung tragen und Vernunft haben kann und so „vererben“ sich die heutigen Wissenschaftler aufgrund ihrer Denkweise die Eigenschaften der Materie.
    3. Bei allen, die sich auf eine Einfalt als Urursache stützen zeigt sich die Erscheinung ihrer Vorgehensweise als „Eine Wirkung, eine Ursache, eine Gegenursache als einzig mögliche Lösung“ und wann immer jemand sich mit solch einer einspuriger Schlussfolgerung durchsetzen kann, geht daraus für alle davon Betroffenen eine Einbahnstrasse des Scheiterns, Versagens, Übel und Leid hervor, wie es der Verlauf der Menschheitsgeschichte ausreichend verdeutlicht.
  2. In der Artweisevernunft sind die grundlegenden Bedingtheiten einer Gesamterscheinung über den raumgebenden Verfertiger der Vielfalt, die in die Einfalt aufgeht, die Einfalt als ein einzelnes Dasein die Vielfalt in sich hält und diese Einfalt sich auf vielfältige Art und Weise Entfalten kann, diese als die Erscheinung der Mehrung ins Dasein gelangt, aus Mehrung durch Entfaltung die Vielheit infolge in Erscheinung tritt, diese aufgrund räumlicher Begrenzung die Vielheit zur Erscheinung der Mehrheiten begrenzt und sich aus den der unendlichen Vielfalt und Vielheit der Mehrheiten sich durch die Verfertiger Einfalt über Entfaltung und Begrenzung die Erscheinung der Ausgewogenheit ins Dasein bringt.
    1. In der Anwendung des Krisenverfahrens hat man es bei Beginn mit Betreuten zu tun, die in ihrem Denken sich als einfältig, einseitig ausgerichtet zeigen und mit jeder aufgelösten Krise steigt deren Begehren in Richtung Entfaltung und Vielfalt an und je weiter sie in ihrem Dasein aufsteigen, umso mehr sehen sie ihr Wohlergehen in der Vielfalt, fühlen sich in einem Daseinsumfeld der Vielfalt wohl und sehen die Sicherheit in der Vielfalt, während mit dem Absinken des Daseinzustand, die Menschen offenbar ihre Stabilität und Sicherheit auf Einfalt stützen, obwohl dieses im Volksmund als „Auf einem Bein kann man nicht lange stehen“ für Menschen als unstabil und unsicher betrachtet wird.
    2. Und so kann man an den einfältigen monoistischen, monotheistischen Lehren zugleich erkennen, dass deren Urheber spirituell, mental, körperlich bis dinglich in einem sehr tiefen Daseinzustand gewesen sein müssen, als sie sich deren Lehren ausdachten, oder diese dazu entworfen wurden, deren Gläubige in einem tiefen einfältigen Daseinzustand zu bringen und zu halten, um möglicherweise auf deren Kosten ein Leben in Vielfalt und damit Uneingeschränktheit führen zu können, wobei die Urursache dieser Erscheinungen von Personengruppen und Körperschaften noch nicht bestimmt ist, wobei dieses auf Kosten der Mehrheiten leben in allen Herrschaftssystemen weit verbreitet beobachtbar ist.
    3. Während die Gelehrten, Intellektuellen und Wissenschaftler sich in ihrer Logik von Einfalt, also einem als „das Eine“ ausgehend der Vielfalt entgegenstellen, so stützt sich die Artweisevernunft ihnen entgegengesetzt auf Vielfalt, die sich schon der Einfalt eines einzelnen Daseins verwirklicht und daher sind deren Lehren mit der Artweisevernunft nicht unmittelbar vereinbar, wobei Aussagen insbesondere in Bezug auf unbelebte Natur oft zutreffend, da man in Bezug auf Möglichkeit, Tatsächlichkeit, Wirklichkeit und Dinglichkeit die Wahrheitsgüte ihrer Aussagen durch Versuch und Erfahrung nachprüfbar sind.
    4. Und somit ist einfältiges Denken und Entscheiden gleichsetzend, während Vielfalt Gleichsetzungen und Gleiches auflöst oder überwältigt, die Natur beweist, dass es nichts absolut Gleiches, daher Gleiches nur weitestgehend Ähnliches ist, „gleich“ als Wortbegriff an sich nur auf die äußere Gestalt bis Ausgestalt eines Daseins bezieht, somit es nur gleich Erscheinendes, Ähnliches, Unterschiedliches und Entgegengesetztes geben kann und gibt.
    5. Und so kommt es, dass die Menschen im aufsteigenden Daseinzustand sich von der Einfalt lösen und der Vielfalt zuwendend neu zu Schauen und Beobachten erlernen und beginnen ihr räumliches Vorstellungsvermögen wiederzuerlangen.
  3. Und man würde im Vergleich eines Artweisemuster mit dem Dasein, beispielsweise einer dinglichen Kugel, mehr aus dem Schauen entsprechend der Artweisevernunft und dem Schauen des Dasein im Dasein und Schauen der jeweiligen Artweisemuster und des Dasein mittels Vorstellungsvermögen weit mehr erkennen können, als Gelehrte bislang verschriftet und weniger wahrheitsgetreu zum Ausdruck brachten.
    1. Den Gelehrten haben wir die Kausalität, der bedingten Ursache-Wirkung-Abfolge als die grundlegende wissenschaftliche Vorgehensweise ihrer zweiwertigen Logik entsprechend zur Bestimmung der einen Ursache der einen Wirkung zu verdanken, wobei die Ursache für eine Wirkung der Wirkung vorausgehend ist, somit die Ursache in der jeweiligen Gegenwart erwirkt und in der zukünftigen Gegenwart als Wirkung erhalten wird, das Denken der Gelehrten, Intellektuellen und Wissenschaftler in oder anhand von zweiwertiger Kausalität ist entsprechend der Artweisevernunft der Grund für eine Vielfalt in Vielheit menschlicher Krisen, wie es an anderer Stelle erläutert wird.
  4. Entsprechend der Artweisevernunft haben Menschen eine erweiterte Sicht auf Ursachen und Wirkungen die insbesondere im Fall von Krisen aus dem erdachten zukünftigen auf die Gegenwart vermeintlich bis tatsächlich einwirken könnten oder werden, die das Verhalten der Menschen in der Gegenwart vorbestimmen und aus diesem Verhalten heraus erst die dann aufkommenden Krisen ins Dasein gelangen zudem schließen Wissenschaftler Erregungszustände und Daseinzustände als Ursachen weitestgehend aus und weisen als deren Ursache diese meist dem jeweiligen Charakter, der Wesensart des Menschen zu.
    1. In Bezug auf Urursachen ist es von Bedeutung zu Wissen, dass diese meist auf Mangel beruhen, die grundlegenden Daseinzustände entweder in einem Zuwenig als mehr oder weniger starken Mangel, oder einem Zuviel, einem mehr oder weniger starken Überfluss bestehen und als im Fall der Abwesenheit von Mangel und Überfluss Ausgeglichenheit, Angemessenheit, Angepasstheit, Gleichgewicht, Ausgewogenheit oder Ähnlich besteht, wobei diese alle grundlegend wertfrei sind, beispielsweise ein Mangel von Natur aus bedingt weder gut noch schlecht ist, sich Gutes oder Schlechtes aus der Gesamtheit eines Beziehungsystem als solches erst zeigt und bewerten ließe.
    2. Ein Zuwenig des Guten erzeugt einen Sog, ein Haben-wollen des Guten, wie beispielsweise Pflege oder Umsorgen an sich gut ist, jedoch erzeugt ein Zuviel des Guten eine Belastung und infolge ein Nicht-haben-wollen des Guten, wie es bei übermäßiger Umsorgend als Bemutterung der Fall ist und wie ein Zuviel oder Zuwenig des Guten als Krise aus der Welt geschafft wird, wird an anderer Stelle erläutert.
    3. Wichtig ist, dass ein Zuwenig oder Zuviel als eine Störung in Erscheinung treten kann und meist wird und der Mensch dies als Ursache für einen entstandenen oder bestehenden Daseinzustand bestimmt und unmittelbar diesbezüglich eine Wirkung ins Dasein zu bringen sucht, die diese Störung abstellt.
  5. Das was der Mensch für gewöhnlich als Störung und Ursache bestimmt und zur Erscheinung gelangt ist, beruht in der Artweisevernunft auf einen Grund, und ein Grund ist meist eine Ansammlung von Taten, Wirkungen oder Dingen, wie die unendliche Ansammlung von Sandkörnern einen Boden als Grund ins Dasein bringen, auf dem etwas zu stehen gelangen kann, so beruht eine Krise auf anhaltender Wiederholung, so dass sich ein Grund herausbildet, auf den eine Ursache zustande, zu stehen kommt, die als Ursachenwirkung und im Fall von Krisen als Störung in Erscheinung treten wird.
    1. Würde man alleinig die Störung angehen, um die Ursache zu beheben, so übergeht undoder übersieht man letztlich den Grund, der weiterhin bestehend bleibt, die Störung zu beheben dem gleich kommt, als würde man einem ausgebrochenen Vulkan einen Pfropfen aufsetzen und meinen, es wäre nun gut, weil einige Zeitdauer Ruhe herrscht, während sich die Ansammlung des Magma als wiederholenden Vorgang fortbesteht und sich nun noch mehr Druck aufbaut und die Krise erneut und viel stärker, oder an anderer Stelle ausbricht und man meint, es wäre ein anderer Fall, de jedoch aus demselben Grund lediglich als eine gewandelte Ausgestalt derselben aufgrund von Wiederholung fortbestehenden Krise handelt.
      1. Ist die Krise ein Zuviel von Etwas, so ist die Urursache höchstwahrscheinlich ein zu Wenig von Etwas und wenn man eine Ursache, störende Erscheinung hat, so muss man zur Ursache dessen Grund ermitteln, der sich als ein Kreisfolgeablauf zeigen wird und würde man nun in Bezug auf den Grund hin Maßnahmen ergreifen, um diese Wiederholungen abzustellen, müsste man wie bei dem Versuch Vulkanausbrüche zu Stoppen eine hohe Anstrengung oder ein großes Hindernis aufstellen, um den Grundbildung, die wiederholende Ansammlung zu stoppen.
      2. Doch hat jeder Grund für das, dass angesammelt wird, oder warum eine Ansammlung erfolgt, einen Ursprung, eine Quelle und im Fall menschlicher Aufgabenstellungen, Fragestellungen und Krisen ist dies in der Regel eine Eigenschaft, die aufgrund eines Mangel die Möglichkeit herausbildet, dass vom jeweiligen Ursprung aus die Ansammlung in Gang gesetzt wird und dies ist unabhängig vom Ausmaß einer Krise ein einziger Mensch, ein Individuum, eine Person oder Persönlichkeit und niemals eine Personengruppe, Körperschaft oder Gesellschaft, somit auch keine Sache, kein Ding, keine Wirkung oder Ursache.
      3. Das keine Personengruppe, Körperschaft oder Gesellschaft am Ursprung stehen kann ist darin begründet, dass eine Gruppe kein Verantwortungsträger ist, Verantwortung und Tugend sind immer vom Einzelwesen ausgehend und eine Gruppe kann nur verantwortungsvoll und tugendhaft aus sich selbst heraus handeln, wenn sie von einer verantwortungsbewussten und tugendhaften Persönlichkeit geführt wird, und so wird verdeutlicht, dass dort wo Personengruppen, Körperschaften und Gesellschaften sich nicht verantwortungsvoll und tugendhaft verhalten, diese von einer verantwortungslosen untugendhaften Führung geleitet werden undoder ohne Führung sind.
      4. Somit steht am Ursprung einer menschlichen Krise immer ein Mensch als Einzelwesen und eine besondere Eigenschaft, die meist aufgrund eines Mangels, als die Urursache im streben den Mangel auszugleichen die Kreisfolgeablauf in Gang setzt, der letztlich die Störung ins Dasein erzwingen wird.
      5. Die jeweilige Persönlichkeit am Ursprung ist nicht Verursacher der Krise, sondern der Mangel und infolge die Eigenschaft und so kommt es, das die eigentlichen Krisen an einem völlig anderen Ort, anderer Position oder Stelle bestehend sind, als sie in Personengruppen, Körperschaften oder in der Gesellschaft als Störungen in Erscheinung treten und daher die Maßnahmen zur Auflösung derartiger Krisen die Krisen meist verstärken, oder sie lediglich an anderer Stelle in gewandelter Ausgestalt erneut in Erscheinung treten.
    2. Wie man Ursache und die Urursachen und die Maßnahmen zu deren Auflösung ermittelt, wird an anderer Stelle erläutert und von Bedeutung und Wichtigkeit ist die Aussage, dass die meist von Menschen bestimmten Ursachen nicht die Ursachen sind, die die Ursachen als Störung in Erscheinung bringen und im Krisenverfahren war dies bislang zu 100% der Fall, dass die von Menschen benannten Ursachen für ihre Daseinzustände nicht die Urursachen waren und sie im Versuch die Krisen zu beheben, an der Zuweisung falscher Ursachen scheiterten, somit ebenfalls an der Zuweisung von Schuld und aufgrund des Zuweisen von Schuld scheitern.
      1. Mit dem Aufkommen der Störung und dem Zuweisen der Ursache wird zugleich der Persönlichkeit, Personengruppe, Körperschaft und oder Organisation mit dem Verursacher der Störung gleichgesetzt, somit Ursache und Verursache miteinander verschmolzen und sobald dies geschehen ist, ist man nicht mehr in der Lage die Urursache zu ermitteln, da man nun dem Verursacher infolge die Verantwortung über die Krise zuordnet und das verschieben von Verantwortung von sich weg zu einem Verursacher hin hat zur Folge, dass man dem Verursacher Macht über sich zu haben zurechnet.
      2. Und diese Berechnung der Zuweisung von Verantwortung, jemand verantwortlich für ein Ereignis, einen Daseinzustand zu machen erfolgt im Hinblick auf Schuld, Wiedergutmachung, Strafe und zielt damit auf das Fortbestehen des vermeintlichen Verursacher in der jeweiligen Beziehung und so bringt man sich selbst in die Machtlosigkeit und den Anderen in die Verteidigungsposition hinein, bei weiterem Bedrängen oft auch in die Angriffsposition, der Bedrängte sich erst zu verteidigen und bei misslingen einen Gegenangriff, möglicherweise mit Gegenbeschuldigung in Worten oder Fäusten und so weiter antwortet und die Krise nimmt ihren ansteigenden beziehungsgefährdenden zerstörerischen Verlauf.
      3. Verantwortung kann man nicht von sich weg verschieben und wenn man meint, man könne dies, so wird daraus eine weitere Krise hervorgehen und wie man mit Verantwortung umgeht, wird an anderer Stelle verdeutlicht.
      4. Man wird meist beim Verursacher der Urursache feststellen, dass er zuvor für sein Dasein undoder ein anders Dasein vermeintlich die Verantwortung abgegeben oder anderen und anderem Dasein als sich selbst zugeschrieben haben und dadurch es meist auch unterließ, in Hinblick auf die Behebung des Mangel untätig wurde, sie oft mit einer anderen Tätigkeit auszugleichen suchte, die dann die Krise oder weitere Krisen in Erscheinung brachte, die urursächlich im Missverstehen von Verantwortung liegt, die Wortbegriffe und deren Wirkweise nicht verstanden, somit nicht absichtlich böswillig erfolgt.
      5. Wenn es so ist, dass in den Augenblicken des Bewusstwerden der Krise und dem ersten Zuweisen der Ursache meist eine falsche Ursache zugewiesen wird, so weist man doch auch mit dem Zuweisen des Verursachers der Störung zugleich auch den falschen Verursacher zu und daher darf man auf keinen Fall einer Ursache einen Verursacher zuweisen, auch wenn es offensichtlich ist, dass jemand beispielsweise einen Teller hat fallen lassen.
      6. So kann die Urursache mit der Persönlichkeit in Verbindung stehen, die den vermeintlichen Verursacher des Schadens nun in dessen Verhalten und Tun bemängelt, oder es eine dritte Persönlichkeit sein, die als Verursacher der Urursache in unmittelbarer Beziehung steht und beispielsweise sich der fallende Teller lediglich in dessen Erscheinung als sich wiederholende Störung zeigt, besonders, wenn der vermeintliche Verursache öfter etwas fallen lässt, oder ähnliche Fehler oder Mängel als sich wiederholende Erscheinungen zeigt.
    3. Selbst wenn die Ursache tatsächlich auch die Urursache und damit der Verursacher für beide Erscheinungen dieselbe Persönlichkeit ist, so würde man im Hinblick auf die Ursache die Persönlichkeit für einen Mangel verantwortlich machen, der nicht dem Mangel der Urursache entspricht und es würde wiederum auf eine falsche Ursachenzuweisung und damit falsche Schuldzuweisung hinauslaufen, da Urursache und die infolge auftretende Ursache sich meist unähnlich sind und die Beziehung infolge schwächen.
      1. Die Störung wird dann meist in gleicher oder aufgrund von Zurückhaltung bis Unterdrückung in gewandelter Ausgestalt zeitlich versetzt so zur Erscheinung gelangen, dass man die frühere Erscheinung damit nicht in Verbindung bringt und so unweigerlich eine erneute falsche Zuweisung von Ursache, Verursacher und Mangel erfolgen wird, daher ist die Kenntniß der Wirkweise einer Urursache und deren Kreisfolgeablauf wie in dem Artweisemuster des Urursachenbestimmungvermögen von höchster Wichtigkeit.
      2. Das stringente Krisenverfahren kommt gänzlich ohne Zuweisung von Schuld aus, da sich als Urursachen menschlichen Versagens meist Unkenntniß, Getäuschtheit, Missverständnisse und Irrtümer herausstellen und bei deren Auflösung unmittelbar die Tugend des Betreuten ansteigt und so wird im Krisenverfahren darauf geachtet, dass bestehende Schuldgefühle sich auflösen, da ein Mensch immer Gegenwärtig sein Bestes gibt, er mehr geben würde, wenn er könnte und er zum Ende eines Krisenverfahren auch beweist, dass er sein höheres Bestes gibt tut, sobald er kann.