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Werk:De docta ignorantia/7

aus AufEinWort, der freien Forschung

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Tertio loco maximum tertiae considerationis subsequenter manifestabitur.[1] Nam cum universum non habeat nisi contracte subsistentiam in pluralitate, in ipsis pluribus inquiremus unum maximum, in quo universum maxime et perfectissime subsistit actu ut in fine. Et quoniam tale cum absoluto, quod est terminus universalis, unitur, [2] quia finis perfectissimus supra omnem capacitatem nostram, de illo maximo, quod simul est contractum et absolutum, quod Iesum semper benedictum nominamus, nonnulla, prout et ipse Iesus inspiraverit, subiciam.

An letzter Stelle wird das Größte nach einer dritten Betrachtungsweise folgerichtig verdeutlicht werden. Denn da das Gesamt nur in der Vielfalt auf verschränkte Weise Bestand hat, suchen wir im Vielen nach dem Einen Größten, in dem das Gesamt als in seinem Ziel wirklich am größten und vollkommensten besteht. Und weil dieses mit dem Absoluten, der allgemeinen Zielgrenze, vereint ist, ist es das unser Fassungsvermögen überschreitende, vollkommenste Ziel. Ich werde über dieses Größte, das zugleich verschränkt und absolut ist, und das wir Jesus, den immer Gepriesenen nennen, einiges sagen, soweit er selbst mich erleuchten wird.

Einzelnachweise

  1. ↑ [p.8]
  2. ↑ 8.5