holon
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hol--on agr. 'ganz, Ganze'; v. ὅλος hólos ον -on
- Aristoteles nennt holon (Welt, Ganze) ein solches Quantum, bei dem die Stellung der Teile einen Unterschied ausmacht; dagegen pan (All, Gesamt) ein Quantum mit einem Anfang, einer Mitte und einem Ende, bei dem die Stellung der Teile keinen Unterschied ausmacht
- Platon erklärte deshalb in seinem Dialog Theaitetos: „Der Wagen ist nicht seine hundert Teile.“[1] Er unterschied zwischen dem Ganzen (holon) und dem Gesamt (pan). In seinem Werk Timaios schlug er vor, die Welt als Ganzheit (holon) zu verstehen. Das Ganze ist für Platon eine aus allen Teilen zur Vollständigkeit gelangte Einheit, auf welche sich die Teile beziehen. s. Ganzheit
- Die Stoiker unterscheiden to pan (Universum) und to holon (Welt ).
- ↑ Platon: Theaitetos. 207a.