untertan
Erscheinungsbild
unter–tan ahd.-deu. 'unter Etw.-u.-o.-Jmd. getan'
- untertan Adj.
- ‘(einem Höherstehenden) untergeben, unterworfen, dienstbar, hörig, gefügig’,
- heute nur noch prädikativ in Wendungen wie sich etw. untertan machen ‘etw. seinen Zwecken unterwerfen’,
- jmdm. untertan sein ‘von jmdm. abhängig, ihm unterworfen sein’.
- Das Adjektiv
- ahd. untartān (9. Jh.),
- mhd. undertān ‘untergeben, unterworfen, unterjocht, verpflichtet’, auch ‘dazwischengetan, untermischt, untermischt, verschieden’,
- ist eigentlich das Part. Prät. eines in frühnhd. Zeit untergegangenen Verbs
- ahd. untartuon (8. Jh.),
- mhd. undertuon ‘unterwerfen, verhindern, untermischen, verschieden machen’ (s. tun).
- ist eigentlich das Part. Prät. eines in frühnhd. Zeit untergegangenen Verbs
- Dazu die Substantivierung Untertan