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in-/Whk.

aus AufEinWort, der freien Forschung
< in-

in-1

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Vorsilbe

Die Vorsilbe in-1 ‘ein, hinein’ kann sehr leicht mit der oft gleichlautenden Esw./Vorsilbe in-2 "un-, nicht, kein" verwechselt werden.

Das -n der lat. Vorsilbe in- wird vor l-, m-, r- (Illusion, Immigrant, irritieren) und vor Lippenmitlauten (imponieren, imposant, Implantation) behandelt wie das von in-2.

in-2

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Vorsilbe

  • lat. in- ; verneinende —Vrslb mit der Bedeutung ‘un-’
    • ist mit zahlreichen Entlehnungen aus Lat. oder Rom.,
    • gelegentlich auch aus Engl., ins Dt. gelangt (indifferent, inkognito)
      • und noch heute, zumal in wissenschaftlicher Sprache, wortbildend (informell, inoperabel).

Die Vorsilbe

  • lat. in- (aus *en-)
  • ist verwandt mit deu. un-.
  • Im Grunde ist uig. -n 'nein' zu ahd. un, deu. ne 'nein'
    • (nur noch mundartlich bspw. Kölsch)
    • und lat. entgegengesetzt zu en, in- geworden.

Sowohl

  • im Lat.
  • wie in den ihm in dieser Bildungsweise folgenden rom. und ger. Sprachen
  • wird das auslautende -n der Vorsilbe in-2 (wie das von in-1)
    • vor bestimmten Mitlauten verändert;
      • es assimiliert vor l-, m-, r-
      • und läßt sich meist durch Austausch der Vorsilbe il-, im- ir-
        • durch un-
          • oder auch nicht wie bspw. bei illegal "unlegal, nichtlegal",
        • illoyal "unloyal, nichtloyal",Immobilien "Unmobilie, Nichtmobile, Unbewegliches, Nichtbewegliches", irreversibel "unrevesible, nichtrevisible, nichtumkehrbar"
      • leicht ermitteln
      • und geht vor Lippenmitlauten in -m über
        • bspw.
          • impertinent "unpertinent, nichtpertinent, nichtfortbestehend"
          • Imponderabilien "Unponderabilien, Unwägbarem, Nichtwägbarem",
        • wie die Wortbegriffe an sich ins Deutsch hätten übersetzt werden müssen.
        • Im Lat. schwindet kehllautendes -n vor gn-
          • und bewirkt Dehnung des i- zu ī- (s. ignorant, "ungnorant, unerkennend, nichterkennend") (Anm. KF:).