DG1G/Einleitung/09
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▷Hierzu kommt, datl die fortschreitend entfaltete Bildung unserer Poesie und Literatur auch fernerhin eben auf dem Grund dieser nun unzertrennlich gewordnen drei Mundarten sich emporhob, welche für das 12 und 13 Jh. passender die Schwäbische, Bairischöstreichische und Fränkische[1] genannt werden, ohne völlig das Provinzielle aufzugeben, teilen sie sich in lebendigster Anregung das allgemeine mit und prägen die Kennzeichen der über dem landschaftlichen Gebrauch in der Höhe schwebenden deutschen Schriftsprache noch reiner aus.
- ↑ 1) Sowol Ostfränkische als Rheinfränkische, unter welcher letztern man sich, mehr die westliche Mittelrheinische denkt.