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WTH/Drei Vorfragen/8

aus AufEinWort, der freien Forschung

▶Dieser Einwand gegen die Korrespondenztheorie der Wahrheit führt auf den logischen Einwand gegen die Selbstwidersprüchlichkeit dieser Theorie zurück, den bereits Peirce erhoben hat.[1] Wenn wir dem Terminus "Wirklichkeit" keinen anderen Sinn beilegen können als den, den wir mit Aussagen über Tatsachen verbinden, und die Welt als Inbegriff aller Tatsachen auffassen, dann könnte das Korrespondenzverhältnis zwischen Aussagen und der Realität wiederum nur durch Aussagen bestimmt werden. Die Korrespondenztheorie der Wahrheit versucht vergeblich, aus dem sprachlogischen Bereich auszubrechen, innerhalb dessen der Geltungsanspruch von Sprechakten allein geklärt werden kann.

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  1. ↑ Vgl. die Einleitung von K.-O. Apel zu der von ihm besorgten Ausgabe: Ch. S. Peirce: Schriften, Bd. r. Frankfun a. M. 1958.