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Naturalismus (Philosophie)

aus AufEinWort, der freien Forschung

Der Naturalismus ist die Auffassung, dass die Welt als ein rein von der Natur gegebenes Geschehen zu begreifen ist. Er geht davon aus, dass alles natürliche Ursachen hat und dass es nichts Übernatürliches gibt. Diese Annahme, die oft auch durch den Spruch „Alles ist Natur“ pointiert wird, lässt für sich genommen offen, wie der Begriff der Natur zu umgrenzen ist. Versteht man unter Natur allein die physische Natur, so ergibt sich aus dem Spruch „Alles ist Natur“ eine materialistische oder physikalistische Position. Derartige Theorien vertreten, dass auch der Geist oder das Bewusstsein Teil der physischen Natur sei oder alternativ gar nicht oder höchstens als Illusion existiere.

Die naturalistische Position geht auf die griechische Antike zurück: Natur (physis) bezeichnete hier all das, was nicht vom Menschen geschaffen ist. Der Mensch selbst ist ein Naturwesen wie alle anderen Kreaturen auch. Auch spätere Veränderungen eines natürlichen Gegenstandes (z. B. pflügen, zerlegen, hegen) machten aus ihm keinen Kulturgegenstand. Dies galt allein für das komplexe Zusammenfügen natürlicher Komponenten zu vollkommen neuen Werken (z. B. Werkzeuge, Kunstwerke, Bauwerke). Die Naturvorstellung einiger antiker Philosophen entspricht in gewisser Weise der intuitiven Leitkategorie des alltäglichen Denkens.[1]

Als Naturalismus kann seit dem frühen 17. Jahrhundert jede Lehre bezeichnet werden, die allein die Natur zum Grund und zur Norm aller Erscheinungen erklärt. Dies entstand vor allem aus der Motivation heraus, sich von übernatürlichen Phänomenen im religiösen Sinne abzugrenzen. Ein so verstandener Naturalismus lehnt etwa die Existenz von Wundern und übernatürlichen Wesen ab.

Bei modernen naturalistischen Theorien seit Anfang des 20. Jahrhunderts steht jedoch oft der Begriff der Naturwissenschaft und nicht der Begriff der Natur im Vordergrund. Dabei wird argumentiert, dass die Naturwissenschaften zu den grundlegenden Beschreibungen der Strukturen der Welt führten und in diesem Sinne philosophischen, geisteswissenschaftlichen und alltäglichen Methoden überlegen seien. Der methodische Naturalismus gilt in den gegenwärtigen Naturwissenschaften als Paradigma.[2] Für einen Naturalisten in diesem Sinn sind die Naturwissenschaften für die Beschreibung und Erklärung der Welt „das Maß aller Dinge“.[3]

Der Supranaturalismus ist eine zum Naturalismus konträre Gegenposition, die insbesondere im Zusammenhang mit Offenbarungsreligionen vertreten wird.

Merkmale und Varianten naturalistischer Theorien

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Religionsphilosophie

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Ludwig Feuerbach entwickelte eine naturalistische Religionsphilosophie. (Stich von August Weger)

Zunächst werden natürliche Phänomene im Naturalismus oft in Abgrenzung zu religiösen oder mystischen Phänomenen verstanden. Die religionskritische Komponente des Naturalismus hat insbesondere in den USA in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine große Rolle gespielt.[6] Die Kernthese dieses frühen Naturalismus lautet, dass es keine Phänomene gibt, die sich grundsätzlich einer naturwissenschaftlichen Beschreibung widersetzen. So erklärte etwa Thelma Lavine: „Der Nerv des naturalistischen Prinzips ist, dass die naturwissenschaftliche Analyse nicht auf ein bestimmtes Gebiet eingeschränkt werden darf, sondern auf jeden Phänomenbereich ausgedehnt werden kann.“[7]

In Bezug auf Religionen hat dies zwei Konsequenzen. Zum einen soll es keine religiösen Phänomene geben, die sich grundsätzlich einer wissenschaftlichen Beschreibung entziehen. Dies impliziert die Ablehnung eines immateriellen Gottes, aber auch aller übernatürlichen Phänomene, etwa von Wundern oder übersinnlichen Erfahrungen. Zudem enthält ein so verstandener Naturalismus auch die positive These der wissenschaftlichen Erforschbarkeit religiöser Phänomene. Eine in diesem Sinne naturalisierte Religionsphilosophie findet sich bei Ludwig Feuerbach, der religiöse Phänomene als sozialpsychologisch erklärbare Projektionen verstand. Für Naturalisten können also auch Religionen als psychologische, soziale oder biologische Phänomene Objekte wissenschaftlicher Forschung sein. Eine solche wissenschaftliche Forschung geschieht etwa in der Religionspsychologie. Eine neuere Disziplin ist die so genannte Neurotheologie, in der Verbindungen zwischen Gehirnprozessen und religiösen Erfahrungen hergestellt werden sollen.

Noch heute kann man beobachten, dass der Naturalismus bei einigen Vertretern mit einer offensiv atheistischen Einstellung verbunden ist; Beispiele hierfür sind etwa Daniel Dennett und Richard Dawkins. Andererseits spielt die Frage nach religiösen Phänomenen in der gegenwärtigen Naturalismusdebatte nur eine untergeordnete Rolle, da die Naturwissenschaft sich bewusst nur mit Fragen auseinandersetzt, die sich mit wissenschaftlichen Methoden untersuchen lassen. Diese Beschränkung hat nicht zwangsläufig zur Folge, dass Naturalisten das „Übernatürliche“ als nicht-existent ablehnen, sondern es ist lediglich nicht Gegenstand der Theorienbildung. So sind etwa viele Evolutionsbiologen theistische Evolutionsbefürworter, die gleichermaßen an Gott als Schöpfer der Naturgesetze und Evolutionsmechanismen glauben.[8]

Insofern kann man den Naturalismus nicht durch seine religionskritischen Aspekte definieren, da die meisten naturalismuskritischen Positionen der Gegenwart nicht mit religiösen Ideen verbunden sind. So ist es für die gegenwärtige Naturalismuskritik oft zentral, für die Autonomie der Kultur- und Geisteswissenschaften zu argumentieren oder auf die Probleme naturwissenschaftlicher Theorien des Geistes hinzuweisen. Ein weiteres Thema gegenwärtiger Antinaturalisten ist die Subjektivität und Perspektivengebundenheit moderner Naturwissenschaften. All diese Themen sind unabhängig von religiösen Fragen, weswegen die Religionskritik nicht als das definierende Merkmal des gegenwärtigen Naturalismus angesehen werden kann. Darüber hinaus sind unter anderem nach Gerhard Lenski[9] und Robert Merton bis in die Gegenwart religiöse Überzeugungen und konfessionell motivierte Verhaltensmuster von Belang, namentlich Protestantismus und Pietismus hätten wesentliche Grundlagen für die heutigen Naturwissenschaften geschaffen.[10][11]

Realismus

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Eine zentrale Annahme der meisten naturalistischen Theorien ist zudem der Realismus: Es gibt eine vom Menschen unabhängige Realität, die in den Wissenschaften entdeckt und erforscht wird. Die Natur ist für den Naturalisten keine Erfindung des Geistes, wie vom subjektiven Idealismus angenommen. Vielmehr ist der Geist selbst Teil einer vom Menschen vorgefundenen Natur. Da etwa die Physik, Biologie oder Chemie reale Objekte und keine subjektiven, geistigen Konstruktionen beschreiben sollen, ist der Realismus oft eine implizite Annahme naturalistischer Theorien. Gerhard Vollmer macht diese Annahme explizit, da er die Forderung So viel Realismus wie möglich zur Charakterisierung des Naturalismus verwendet.[12] Dabei weist er jedoch darauf hin, dass der Naturalismus nicht auf einen naiven Realismus festgelegt ist, der sagt, dass die Welt genauso ist, wie sie wahrgenommen wird. Ein naturalistischer Realismus scheint vielmehr zu vielen Revisionen der alltäglichen Vorstellungen von Realität zu führen. Dies ergibt sich zum einen aus der kognitionswissenschaftlichen Erkenntnis, dass in der Wahrnehmung oder im Gedächtnis die Welt nicht passiv im Geiste abgebildet, sondern gestaltet wird. Ein Beispiel hierfür ist die Wahrnehmung eines sich bewegenden Punktes, obwohl eigentlich nur zwei Lichter abwechselnd aufleuchten.[13] Der Naturalist Wilfrid Sellars ging in seinem revisionistischen Realismus sogar so weit, zu behaupten, dass die Realität nur durch die Physik beschrieben wird und es in Wirklichkeit gar nicht alltägliche Objekte wie Tische, Häuser oder Stifte gebe.[14]

Der naturalistische Realismus ist nicht nur gegen den subjektiven Idealismus gerichtet, sondern dient auch der Abgrenzung von relativistischen und subjektivistischen Theorien. Die zentrale These des Relativismus lautet, dass die Wahrheit eines Satzes immer vom historischen oder sozialen Kontext abhängig sei und es daher keine universell wahren Sätze gebe. Der allgemeine Relativismus dehnt diese Behauptungen auch auf die Naturwissenschaften aus. In diesem Sinne kann etwa ein radikaler Relativist behaupten, dass der Satz „Die Erde hat eine kugelähnliche Form“ heute wahr ist, aber im alten China falsch war. Demgegenüber wird ein typischer Naturalist erklären, dass die Naturwissenschaften objektive Fakten beschreiben, die unabhängig von sozialen oder kulturellen Kontexten sind. Der Satz „Die Erde hat eine kugelähnliche Form“ drückt dann eine universelle Wahrheit aus und hatte im Altertum die gleiche Gültigkeit wie heute.

Auch wenn der Realismus ein zentrales Element vieler naturalistischer Theorien ist, kann er nicht als definierendes Merkmal des Naturalismus angesehen werden. Zum einen ist nicht klar, ob der Realismus notwendig für den Naturalismus ist. So war etwa Willard Van Orman Quine einer der bekanntesten Naturalisten des 20. Jahrhunderts. Dennoch gibt es Zweifel, ob man die Quine’sche Philosophie „realistisch“ nennen könne. Quine versteht unter Naturalismus im Wesentlichen eine Auszeichnung naturwissenschaftlicher Forschungen bei gleichzeitiger Ablehnung von eigenständigen, philosophischen Methoden.[15] Ein derartiger methodologischer Naturalismus scheint keine besondere realistische These vorauszusetzen. Zudem ist der Realismus sicherlich nicht hinreichend für den Naturalismus, da es viele realistische, nichtnaturalistische Theorien gibt. So basiert etwa die traditionelle christliche Theologie auf einer realistischen Metaphysik.

Physikalismus und Reduktionismus

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Soziale Gruppen
 
 
 
 
Lebewesen
 
 
 
 
Zellen
 
 
 
 
Moleküle
 
 
 
 
Atome
 
 
 
 
Elementarteilchen
Schema von Oppenheim und Putnam, 1958. Die obere Schicht soll jeweils aus der unteren zusammengesetzt sein und sich auf diese reduzieren lassen.

Eine zentrale Behauptung naturalistischer Theorien lautet, dass die ganze Welt einschließlich des Menschen Teil der natürlichen Ordnung ist. Eine solche These wirft sogleich die Frage auf, was mit „natürliche Ordnung“ gemeint ist. Eine mögliche Antwort hierauf bietet der Physikalismus. Nach dieser These ist alles, was es gibt, physischer Natur. Auch Menschen und alle anderen Lebewesen erweisen sich als eine Zusammensetzung von kleinsten physischen Teilchen. Teil der natürlichen Ordnung zu sein, heißt also, Teil der physischen Ordnung zu sein. Der Physikalismus ist insbesondere gegen die Idee eines immateriellen Geistes gerichtet: Wenn sich alles aus der Zusammensetzung kleinster physischer Teilchen ergibt, muss dies auch für den Geist gelten.

Eine andere Interpretation der Behauptung Alles ist Teil der natürlichen Ordnung lautet wie folgt: Wenn etwas Teil der natürlichen Ordnung ist, dann lässt es sich zumindest prinzipiell auch durch die Naturwissenschaften erklären. Dies ist die These des Reduktionismus. Konsequente Reduktionisten gehen davon aus, dass sich prinzipiell auch soziale oder historische Phänomene mit Hilfe der Naturwissenschaften erklären lassen. Zudem setzt der Reduktionismus eine naturwissenschaftliche Erklärbarkeit des Bewusstseins voraus.

Viele Naturalisten bekennen sich zum Physikalismus und zum Reduktionismus. Wird in der Philosophie des Geistes von einer „Naturalisierung des Geistes“ gesprochen, so ist meist eine Reduktion gemeint. Dennoch ist der Begriff des Naturalismus nicht gleichbedeutend mit „Physikalismus“ oder „Reduktionismus“. Manche Naturalisten stellen die Orientierung an den Methoden der Naturwissenschaften ins Zentrum ihrer Philosophie. So erklärt etwa Quine: „Ich vertrete den Physikalismus als eine wissenschaftliche Position, aber wissenschaftliche Gründe könnten mich dereinst davon abbringen, ohne mich vom Naturalismus abzubringen.“[16]

Nichtreduktive ontologische Naturalismus-Varianten

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Methoden der Naturwissenschaften

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Naturalismus in der Erkenntnistheorie

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Kritik am methodologischen Naturalismus

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Naturalismus in der Philosophie des Geistes

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Naturalismus in der Metaethik und Ethik

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Siehe auch

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Literatur

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  • Mario de Caro, David Macarthur: Naturalism in Question. Harvard University Press, Cambridge (Mass.) 2004. Sammelband mit 14 zum Großteil neueren Beiträgen zur Debatte von Putnam, Price, McDowell, Stroud, Cavell u. a.
  • Hans Blumenberg: Naturalismus und Supranaturalismus. In: Religion in Geschichte und Gegenwart. 3. Auflage, hrsg. von Kurt Galling. Band 4. Tübingen 1960, Sp. 1332–1336.
  • Antonella Corradini, Sergio Galvan, Edward J. Lowe (Hrsg.): Analytic Philosophy Without Naturalism. London 2006.
  • Daniel C. Dennett: Darwins gefährliches Erbe: Die Evolution und der Sinn des Lebens. Hoffmann und Campe, Hamburg 1997, ISBN 3-455-08545-8. Biologistischer Naturalismus einschließlich der Annahme einer kulturellen Evolution (Meme)
  • Bernd Goebel, Anna Maria Hauk, Gerhard Kruip (Hrsg.): Probleme des Naturalismus. mentis, Paderborn 2005, ISBN 3-89785-243-8. Sammelband zur Naturalismuskritik aus philosophischer Sicht
  • Ludger Honnefelder, Matthias C. Schmidt (Hrsg.): Naturalismus als Paradigma. Wie weit reicht die naturwissenschaftliche Erklärung des Menschen? University Press, Berlin 2007, ISBN 978-3-940432-11-7. Verschiedene Beiträge auch zu konkreten Problemfeldern wie medizinischen Erklärungen
  • Geert Keil, Herbert Schnädelbach (Hrsg.): Naturalismus. Philosophische Beiträge. Suhrkamp, Frankfurt 2000, ISBN 3-518-29050-9. Aktueller Sammelband mit Beiträgen von Naturalisten und Antinaturalisten
  • Geert Keil: Kritik des Naturalismus. Verlag de Gruyter, Berlin 1993, ISBN 3-11-013865-4. Ausführliche Kritik des Naturalismus
  • Christoph Lütge, Gerhard Vollmer (Hrsg.): Fakten statt Normen? Zur Rolle einzelwissenschaftlicher Argumente in einer naturalistischen Ethik. Nomos, Baden-Baden 2004, ISBN 3-8329-0939-7. Sammelband zur Naturalismusdiskussion in der Ethik
  • David Papineau: Philosophical Naturalism. Blackwell, Oxford 1993, ISBN 0-631-18903-3. Allgemeine Verteidigung eines schwachen Naturalismus
  • Roy Wood Sellars: Evolutionary naturalism. Chicago und London, 1922, Klassiker des Naturalismus
  • Thomas Sukopp, Gerhard Vollmer (Hrsg.): Naturalismus: Positionen, Perspektiven, Probleme. Mohr-Siebeck, Tübingen 2007, ISBN 3-16-149380-X. Sammelband mit programmatischen Beiträgen bekannter Vertreter und Kritiker des Naturalismus
  • Gerhard Vollmer: Gretchenfragen an den Naturalisten. Alibri, Aschaffenburg 2013, ISBN 978-3-86569-204-7. Allgemeinverständliche Übersicht der grundlegenden Positionen des Naturalismus
  • Hans-Jürgen Wendel: Die Grenzen des Naturalismus. Mohr-Siebeck, Tübingen 1997, ISBN 3-16-146721-3. Kritische Erörterung des erkenntnistheoretischen Naturalismus
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Quellen

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  1. ↑ Gregor Schiemann: 1.5 Natur – Kultur und ihr Anderes. In: Friedrich Jaeger, Burkhard Liebsch (Hrsg.): Handbuch der Kulturwissenschaften, Band 1: Grundlagen und Schlüsselbegriffe. J. B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2004, ISBN 3-476-01881-4, S. 64.
  2. ↑ Steve Olson: Evolution in Hawaii: A Supplement to Teaching about Evolution and the Nature of Science. National Academies Press (US), Washington (DC) 2004, ISBN 0-309-10586-2, S. 12: „Science requires that scientific explanations of phenomena be based on events or mechanisms that can be observed in the natural world.“ Online-Auszug
  3. ↑ a b Wilfrid Sellars: Science, Perception and Reality. Routledge and Kegan Paul, London 1963, ISBN 0-924922-50-8, S. 173.
  4. ↑ Peter Schulte: Erkenntnistheorie - Naturalismus - Perspektiven und Probleme. In: Information Philosophie, Heft 5/2012. Abgerufen am 17. Oktober 2023.
  5. ↑ Etwa Paul Feyerabend: Erkenntnis für freie Menschen. Veränderte Ausgabe. Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1980, ISBN 3-518-11011-X, S. 45.
  6. ↑ John Ryder: American philosophic naturalism in the twentieth century. Prometheus Books, Amherst 1994, ISBN 0-87975-894-5.
  7. ↑ Thelma Lavine: Naturalism and the Sociological Analysis of Knowledge. In: Yervant Krikorian: Naturalism and the Human Sprit. Columbia University Press, New York 1944, S. 185.
  8. ↑ Ingo Brigandt: Kreationismus und Intelligent Design. In: Philipp Sarasin, Marianne Sommer (Hrsg.): Evolution. Ein interdisziplinäres Handbuch. J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, ISBN 978-3-476-02274-5, S. 352–353.
  9. ↑ Gerhard Lenski: The Religious Factor: A Sociological Study of Religion’s Impact on Politics, Economics, and Family Life. Doubleday U.S., 1961 (englisch).
  10. ↑ I. Bernard Cohen (Hrsg.): Puritanism and the Rise of Modern Science: the Merton Thesis. Rutgers University Press, 1990, ISBN 0-8135-1530-0.
  11. ↑ Piotr Sztomka: Robert K. Merton. In: George Ritzer (Hrsg.): Blackwell Companion to Major Contemporary Social Theorists. Blackwell Publishing, 2003, ISBN 1-4051-0595-X, Google Print, S. 13.
  12. ↑ a b Gerhard Vollmer: Was ist Naturalismus? In: Geert Keil, Herbert Schnädelbach (Hrsg.): Naturalismus. Philosophische Beiträge. Suhrkamp, Frankfurt 2000, ISBN 3-518-29050-9, S. 46–67.
  13. ↑ Nelson Goodman: Ways of Worldmaking. Hackett, Indianapolis 1978, ISBN 0-915144-52-2.
  14. ↑ Wilfrid Sellars: Science, Perception and Reality. Routledge and Kegan Paul, London 1963, ISBN 0-924922-50-8.
  15. ↑ a b c d Willard van Orman Quine: Naturalisierte Erkenntnistheorie. In: ders.: Ontologische Relativität und andere Schriften. Reclam, Stuttgart 1975, S. 105.
  16. ↑ Willard van Orman Quine: Naturalismus – oder: Nicht über seine Verhältnisse leben (= Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft. Band 1450). In: Geert Keil, Herbert Schnädelbach (Hrsg.): Naturalismus. Philosophische Beiträge. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-518-29050-9, S. 121.
  17. ↑ Emergenz - Zur Analyse und Erklärung komplexer Strukturen. In: suhrkamp taschenbuch wissenschaft. Jens Greve, Annette Schnabel, abgerufen am 20. Oktober 2023.
  18. ↑ Heinle Johannes: Naturalismus. In: Philoclopedia. Abgerufen am 14. Oktober 2023.
  19. ↑ Peter Schulte: Erkenntnistheorie: Naturalismus: Perspektiven und Probleme. In: Information Philosophie. Abgerufen am 14. Oktober 2023.
  20. ↑ Peter Schulte: Erkenntnistheorie - Naturalismus - Perspektiven und Probleme. In: Information Philosophie, Heft 5/2012. Abgerufen am 17. Oktober 2023.
  21. ↑ Ein klassisches Beispiel ist hier die Sokal-Affäre.
  22. ↑ Holm Tetens: Der gemäßigte Naturalismus der Wissenschaften. In: Geert Keil, Herbert Schnädelbach (Hrsg.): Naturalismus. Philosophische Beiträge. Suhrkamp, Frankfurt 2000, ISBN 3-518-29050-9, S. 273–288.
  23. ↑ Willard van Orman Quine: Theorien und Dinge. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 35, S. 89.
  24. ↑ Willard van Orman Quine: Two Dogmas of Empiricism. In: Philosophical Review, 1951.
  25. ↑ Siehe etwa: Mircea Flonta: Gemäßigter und radikaler erkenntnistheoretischer Naturalismus. In: Geert Keil, Herbert Schnädelbach (Hrsg.): Naturalismus. Philosophische Beiträge. Suhrkamp, Frankfurt 2000, ISBN 3-518-29050-9, S. 163–186.
  26. ↑ Edmund Gettier: Is Justified True Belief Knowledge? In: Analysis, 1963.
  27. ↑ Alvin Goldman: A Causal Theory of Knowing. In: The Journal of Philosophy, 1967, S. 335–372.
  28. ↑ Jaegwon Kim: What Is Naturalized Epistemology? In: Philosophical Perspectives, 1988.
  29. ↑ Susan Haack: Evidence and inquiry : towards reconstruction in epistemology. Blackwell, Oxford 1996, ISBN 0-631-19679-X.
  30. ↑ Ludwig Wittgenstein: Tractatus Logico-Philosophicus, 1922, Abschnitte 6.54 und 7.
  31. ↑ Peter Janich: Szientismus und Naturalismus. In: Geert Keil, Herbert Schnädelbach (Hrsg.): Naturalismus. Philosophische Beiträge. Suhrkamp, Frankfurt 2000, ISBN 3-518-29050-9, S. 291.
  32. ↑ Für eine Erörterung des Begriffspaars „Kultur“ – „Natur“ aus naturalismuskritischer Perspektive siehe Dirk Hartmann und Peter Janich (Hrsg.): Die kulturalistische Wende – zur Orientierung des philosophischen Selbstverständnisses. Suhrkamp, Frankfurt 1998, ISBN 3-518-28991-8.
  33. ↑ Jaegwon Kim: The Myth of Nonreductive Materialism. In: Proceedings and Addresses of the American Philosophical Association, 1989.
  34. ↑ David Chalmers: The Conscious Mind. Oxford University Press, Oxford 1996, ISBN 0-19-511789-1.
  35. ↑ Einen Überblick gibt Wolfgang Barz: Das Problem der Intentionalität. Mentis, Paderborn 2004, ISBN 3-89785-178-4.
  36. ↑ Einen Überblick gibt Heinz-Dieter Heckmann, Sven Walter (Hrsg.): Qualia. Ausgewählte Beiträge. Mentis, Paderborn 2001, ISBN 3-89785-184-9.
  37. ↑ Zentrale Texte zu diesem Problem finden sich in: Manfred Frank: Analytische Theorien des Selbstbewußtseins. Suhrkamp, Frankfurt, ISBN 3-518-28751-6.
  38. ↑ Franz Brentano: Psychologie vom empirischen Standpunkte. 1874, S. 124.
  39. ↑ Jerry Fodor: Psychosemantics. The problem of meaning in the philosophy of mind. 3. print. MIT Press, Cambridge 1993, ISBN 0-262-06106-6.
  40. ↑ Daniel C. Dennett: The intentional stance. 7. printing. MIT Press, Cambridge Mass. 1998, ISBN 0-262-54053-3.
  41. ↑ Jerry Fodor: Fodor’s Guide to Mental Representations. In: Mind, 1985.
  42. ↑ Daniel Dennett: Real Patterns. In: The Journal of Philosophy, 1991.