Platon Phaidon Griechisch – Deutsch
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Übersetzt und herausgegeben von Barbara Zehnpfennig
Griechisch - deutsch
FELIX MEINER VERLAG HAMBURG
PHILOSOPHISCHE BIBLIOTHEK BAND 431
BibliographischeInformation der Deutschen Nationalbibliothek
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ISBN: 978-3-7873-1859-9
ISBN eBook: 978-3-7873-2390-6
2. durchgesehene Auflage
© Felix Meiner Verlag GmbH, Hamburg 2007
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Einführung. Barbara Zehnpfennig VII
Gliederungdes Dialogs LVI[1]
PLATON[2]
Personen:
1. im Rahmengespräch: Echekrates und Phaidon
2. im Dialog: Sokrates, Simmias, Kebes, Kriton und Phaidon
Phaidon 3
Anmerkungen der Herausgeberin 175[3]
Register
- A. Namen. 207
- B. Begriffe 208
- I Rahmengespräch (57a-59c)
- Echekrates und Phaidon über die Umstände vor dem Tod des Sokrates.
- II Rahmenhandlung (59c-60b)
- Besuch der Verwandten und Freunde bei Sokrates am Todestag.
I Vorgespräch (60b-62c)
- Philosophie und Sinnlichkeit: Der Philosoph erkennt die Relativität von Lust und Unlust. (60b-c)
- Philosophie und Geistigkeit: Philosophie ist die höchste Form des Musischen. (60c-61b)
- Philosophie und Tod: Der Philosoph sucht den Tod, nicht aber den Freitod. (61c-62c)
II Hauptgespräch (62c-115a)
Teil 1: Ist die Seele unsterblich? (62c-84b)
1a. Erster Einwand (Kebes und Simmias): Muß der Philosoph den Tod nicht meiden? (62c-63b)
1b. Widerlegung (Sokrates): Philosophie ist Sterbenlernen. (63b-69e)
- α. Philosophie ist Lösung von der Sinnlichkeit. (63b-66a)
- β. die scheinbare Lösung: durch den physischen Tod. (66b-67b)
- γ. die wahre Lösung: durch die Tugend. (67b-69e)
2a. Zweiter Einwand (Kebes): Stirbt im Tod nicht auch die Seele? (69e-70c)
2b. Erste Widerlegung: Alles entsteht aus seinem Gegenteil: das Tote aus dem Lebenden, das Lebende aus dem Toten. (70c-72e)
2c. Zweite Widerlegung: Erkenntnis ist Erinnerung an das Sein vor jeder sinnlichen Erfahrung. (72e-77b)
3a. Dritter Einwand (Simmias und Kebes): Wenn die Seele auch vor der Geburt schon ist, endet sie nicht doch durch den Tod? (77b-78b)
3b. Widerlegung: Das Sein der Seele ist mit dem Tod nicht vereinbar. (78b-81a)
- α. Struktur der Seele: Einheit. (78b-79e)
- β. Funktion der Seele: Herrschaft über die Sinnlichkeit. (79e-81a)
– Konsequenzen (81b-84b):
- – das falsche Leben: Verharren in der Sinnlichkeit. (81b-82b)
- – das richtige Leben: Lösung von der Sinnlichkeit. (82b-84b)
Teil 2: Was ist die Seele selbst? (84c-115a)
– Zwischenspiel: das praktische Verhältnis des Philosophen zum Tod: Gelassenheit. (84c-85b)
4a. Vierter Einwand (Simmias): Ist die Seele nicht wie eine Stimmung beschaffen? (85b-86e)
5a. Fünfter Einwand (Kebes): Ist die Seele nicht wie ein Weber, der sich in der Erzeugung seiner Gewänder aufzehrt? (86e-88b)
– Zwischenspiel: Wirkung der Einwände (88c-91c):
4b. Widerlegung des vierten Einwands: Das Wesen der Seele widerspricht jedem Vergleich mit Sinnlichem. (91c-95b)
- α. externer Widerspruch: Unvereinbarkeit der Stimmungs-Theorie mit der Erinnerungstheorie. (91c-92e)
- β. struktureller Widerspruch: Die Seele ist Träger von Eigenschaften, die Stimmung ist Eigenschaft. (92e-94b)
- γ. funktionaler Widerspruch: Die Seele bestimmt, die Stimmung wird bestimmt. (94b-95b)
5b. Widerlegung des fünften Einwands: Das Wesen der Seele ist mit der Idee des Lebens untrennbar verbunden. (95b-107b)
- α. philosophische Autobiographie des Sokrates:
- β. Anwendung des gefundenen Prinzips:
- – allgemein: kein Ding kann an der mit seinem Wesen unvereinbaren Idee teilhaben. (102a-105b)
- – auf die Seele: die Seele kann den Tod nicht annehmen. (105b-107b)
- – Konsequenzen für das Leben: Wenn die Seele unsterblich ist, bedarf sie höchster Sorge. (107c-115a)
- – Ermahnung durch den Logos: Die richtige Sorge ist das tugendhafte Leben. (107c-d)
- – Ermahnung durch den Mythos: Die Lebenswahl entscheidet über das Schicksal nach dem Tod. (107d-115a)
Auftrag an die Freunde: Statt der Sorge für den Toten Sorge um die eigene Seele im Leben.
- Der Tod des Sokrates.
- Die Wirklichkeit des Sokrates im Leben und über den Tod hinaus.
- ↑ s. weiter unten
- ↑ Beginn des platonischen Dialog . Werk:Phaidon (Platon)/57; was die teile 0-56 sind, ist nicht benannt, sind im Buch nicht enthalten und daher fängt es mit 57 an.
- ↑ s. Werk:Phaidon (Platon)/Anm.1 - Werk:Phaidon (Platon)/Anm.210